Hallo, Besucher der Thread wurde 975 mal aufgerufen und enthält 9 Antworten

Forstenrieder Park, 13. Januar 2022, Nachtrag

  • Guten Morgen,


    neuer Versuch, hoffentlich klappt's!



    #1 Diplomitoporus lindbladii? an Fichtenstumpf, größter Durchmesser ca. 6 cm






    #2 Striegeliger Schichtpilz? an Nadelholzstamm, verm. Lärche







    #3 Blutender Nadelholz-Schichtpilz? an Lärchenstamm






    Hoffentlich seht ihr jetzt die Fotos!


    Danke schon mal und viele Grüße


    Wolfgang


  • Hallo Wolfgang, entschuldige bitte daß ich Deinen Thread kapere. Aber es juckte mich, hier Annerose zu antworten.

    Den Blutenden Nadelholzschichtpilz habe ich kurioserweise bis auf zwei Ausnahmen allein auch noch nicht gefunden.

    Aber sehr oft in Verbindung mit seinem Parasiten, dem Weißkernigen Zitterling, Kiefern-Kernling, Alabaster-Kernling (Tremella encephala).

    Den Blutenden sieht man hier, es dominiert allerdings der Kernling

    LG Emil


  • Hallo Annerose, hallo Emil,


    nächstes Mal würde ich den reiben, damit er auch blutet! Super, dieser Weißkernige Zitterling! Ich weiß nicht, ob ich den als Pilz erkennen würde, an Kiefer könnten das auch Harzklumpen sein...


    Danke jedenfalls für den wertvollen Hinweis und viele Grüße


    Wolfgang

  • SAlut!


    Nr. 2 stimmt auch, wobei Stereum hirsutum extrem selten an Nadelholz vorkommt. Das Lieblingssubstrat der Art ist Eiche (und Esskastanie), gefolgt von allen anderen Laubhölzern.

    Insofern würde ich hier eher noch mal die Art des Holzes überprüfen, der Pilz daran ist schon richtig bestimmt. An Nadelholz wär's aber schon ein wirklich seltener Fund.

    Nr. 1 hat mir etwas zu viel Hutkanten für Cinereomyces lindbladii (Grauer Resupinatporling). Zu 100% ausschließen mag ich es nicht, aber voraussichtlich ist das was Anderes, aber ohne Blick auf die Obeseite der Hutkanten und ev. Schnittbild kann ich das erstmal nicht weiter eingrenzen.



    Lg; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Pablo,


    Mist, da habe ich offenbar den Baumstamm fehlbestimmt, sorry! Müsste sich aber korrigieren lassen, falls die Stämme nicht abtransportiert wurden. Vielleicht finde ich auch #1 wieder.


    Herzlichen Dank und viele Grüße


    Wolfgang

  • Servus Pablo,


    gestern habe ich diese Pilze nochmal besucht, und du hattest natürlich Recht: Der Baumstamm mit Stereum hirsutum war kein Nadelholz, sondern Eiche.







    Auch #3, "Blutender Nadelholz-Schichtpilz" habe ich wiedergefunden, diesmal musste er bluten.






    Und schließlich #1, diesmal mit Oberseitenrand und Schnittbild, in der Hoffnung, dass es zum Bestimmen reicht!






    LG, Wolfgang

  • Hallo, Wolfgang!


    Damit ist zumindest so viel klar: Das ist ein Wurzelschwamm (Heterobasidion spec.).

    Früher ging man davon aus, daß das alles eine Art ist (Heterobasidion annosum), mittlweile ist bekannt, daß in Europa vier (vier?) Arten Wurzelschwämme vorkommen, wobei ich hier gestehen musste, daß mir die Trennung anhand eigener Funde noch nie so recht gelungen ist...



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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