Schaut euch bitte mal den Korb mit Pilzen an.

Es gibt 11 Antworten in diesem Thema, welches 1.104 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (22. November 2023 um 22:11) ist von Rooki.

  • Hallo,

    ich vermute hier Violette Lacktrichterlinge, Violette Rötelritterlinge und etwas Gelbes was Pfifferlinge sein könnten. Zumindest die Lacktrichterlinge würde ich entsorgen, den Rest muß man sich genauer anschauen.

    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Hallo Jörg,

    was spricht dafür die violetten Lacktricherlinge zu entfernen? Ältere und schlapprige ja; junge und feste Fk sind meines Wissens zum verzehr geeignet.

    Gruß Ralph

    Das Marmeladenbrot ist keine Katze :awardspeech:

  • Hallo Jörg,

    nun, ich habe dieses gefunden:

    Da das Isotop aber inzwischen in tiefere Bodenschichten abgesunken ist, wird es vom oberflächennahen Myzel nicht mehr erreicht, sodass die Belastung heute deutlich unter dem Grenzwert für Lebensmittel von 600Bq/kg liegt.Die Art reichert das Karzinogen Dimethylarsinsäure an, [die bei uns als Säuger selber produziert wird, Stoffwechsel] weshalb sie nur in geringen Mengen verzehrt und aus beispielsweise durch Eisenverarbeitung oder Bergbau belasteten Gebieten gemieden werden sollte.

    Auf der anderen Seite, wird Gemüse mit ionisierender Strahlung versehen um eine längere Haltbarkeit zu erreichen. Ich möchte nicht wissen, was der Menschheit alles untergejubelt wird. (Wilke-Wurst).

    Hätte man damals bei der Lasange in der Inhaltsauflistung das Pferdefleisch ordentlich deklariert, wär hätte was dagegen sagen können?😉

    Sehr informativ sind die Sendungen von Sebastian Lege.

    Gruß Ralph

    Das Marmeladenbrot ist keine Katze :awardspeech:

  • Ionisierende Strahlung ist bissl was anderes als Radioaktivität, auch wenn es sehr verwandt wirkt auf den ersten Blick. von Google:

    Zitat
    Radioaktivität ist die Eigenschaft bestimmter chemischer Elemente, sich von selbst umzuwandeln. Diese Umwandlung wird als radioaktiver Zerfall bezeichnet und ist mit einer charakteristischen Strahlung verbunden. Trifft diese Strahlung auf Materie, erzeugt sie Ionen. Sie wird daher als ionisierende Strahlung bezeichnet.

    Der entscheidende Unterschied liegt wie folgt: bei radioaktiven Substanzen kriegst du die Strahlung beim Zerfall dieser Elemente ab. Du selbst nicht das Gemüse, dass du isst. Ich hab lieber Zellveränderungen im Gemüse als in meinem Körper! Das ist wirklich ein riesiger Unterschied, da deine DNS mit zu den auf Radioaktivität/Strahlung empfindlichen Sachen im Körper gehört (Krebs).

    Natürlich ist es besser, frische, regionale Sachen zu kaufen, als irgendwelches "verstrahltes" Gemüse, aber hauptsächlich wegen Transportkosten, Nachhaltigkeit, Geschmack usw.

    edit: hier das Video von Mykohunter365 (Österreicher). Ist eine Weile her, dass ich das gesehen habe, also weiß ich jetzt nicht mehr 1:1 was für Deutschland / DGfM ebenfalls länderübergreifend gilt. Werde mir das nachher am Fernseh nochmal in Ruhe ansehen, da sind doch einige Überraschungen dabei. Und unabhängig von der Länderdebatte werde ich mich auch größtenteils daran halten. Bei Lacktrichterlingen nicht schwierig: auch wenn die super riechen, sind sie doch extrem dünnfleischig/-stielig bei uns, man fragt sich, wie da überhaupt noch Maden reinpassen...

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  • Was Radioaktivität anbelangt habt ihr im Süben ja angeblich von Tschernobyl mehr ab bekommen als wir im Hunsrück.

    Dennoch müssen meine Jagd-Bekannten im Winter auch hier immer wieder Wildschweine wegen zu hoher Strahlenbelastung als Sondermüll entsorgen.

    In der Online-Zeitschrift scinexx las ich kürzlich einen Artikel in welchem stand, dass bei genaueren Untersuchungen heraus kam, dass die meiste

    Strahlenbelastung in Deutschland auf die Atombombentests zurück zu führen sei und Tschernobyl eine untergeordnete Rolle spiele.

    Zu Arsen weiß ich nix bei zu sagen, außer dass ich die Lacktrichterlinge hin und wieder in Mischpilzgerichten mit verspeise.

    Der radioaktiven Belastung können wir auch bei Bio-Produkten nicht ausweichen sie ist überall.

  • Hallo,

    nach der weiteren Duldung von Glyphosat bis 2033, braucht man sich wohl keine weiteren Gedanken machen um irgendwelche Möglichkeiten des gesunden Lebens. Vielleicht als Selbstversorger, doch auch das wird durch die verstrahlung in Frage gestellt werden müssen. Kurz und bündig es wird fast unmöglich sein, sich gesund zu ernähren. Was nützt es, wenn man unter Eltern groß geworden ist die mit einem gesunden Lebensstil noch nicht konfrontiert worden sind bzw. von "gefährlichen" Nahrungsmittel wußten? Ergo 18 Jahre "ungesundes" Essen.

    Das Ganze erinnert mich an den Film Soylent Green...;)

    Nicht`s für Ungut.

    Gruß Ralph

    Das Marmeladenbrot ist keine Katze :awardspeech:

  • Jetzt wurde ich unterbrochen und sah dann mit Interesse den Film.

    Ist interessant.

    Die Champignons sind bei uns in den Fiehweiden in den letzten Jahrzehnten seltener geworden. Früher gab es viel mehr Kleinbetriebe und die Wiesen standen voller Rinder.

    Die Champignons waren zwar schmackhaft, enthielten aber ganz sicher viel zu viel Dünger von den vielen Kuhfladen.

    Über unserem neuen kleinen Nationalpark lassen regelmäßig Flugzeuge ihr Benzin ab, sodass die Idylle in den Wäldern trügen kann.

    Ich hörte davon dass Maronen besonders gerne Radioaktivität anreichern, was in dem Film fehlt.

    Die Wildschweine pflügen hier im Winter teilweise kilometerweit den Waldboden bis zu einem halben Meter tief um.

    Ich nehme an sie graben nach Trüffeln. Hab ich aber noch nicht weiter nachgeprüft. Die Rheinische Schiefertüffel und andere Verwandte gibt es hier.

    Die Bucheln und Eicheln liegen ja weiter oben.

    Kann natürlich auch sein dass sie nach Insekten und Kleingetier graben.

    Gruß G.

  • Die landläufige Meinung ist wohl, sie suchen nach Insekten. Die traurige Wahrheit ist, wir wissen nicht einmal wie solche häufigen Großsäuger leben.

    Um wieder den Bogen zu Pilzen und Wald zu schlagen: viele Staatsbetriebe schießen Rehe, aber schonen Schwarzwild und nehmen dankbar deren Hilfe an, der Naturverjüngung gute Keimbedingungen zu schaffen.