Fundbericht vom Mittwoch den 30.07.2014 (Steini, Gallis, Rotfüße, Täubling)

Es gibt 8 Antworten in diesem Thema, welches 9.592 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (5. August 2014 um 23:55) ist von TheWrestler.

  • Wir waren am Mittwoch-Abend ein Paar Waldbrombeeren pflücken und haben dabei auch nach Pilzen ausschau gehalten:


    1 - Ein nicht näher bestimmter Täubling (zu schön zum "umschneiden")


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    2 - Einige Rotfußröhrlinge


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    3 - Und extrem viele Gallenröhrlinge - der Wald war gerammelt voll....


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    4 - Mittendrin ein kleiner Steinpilz. Wenn man Galli und Steini Nebeneinander liegt sieht man mal wie Groß die Unterschiede eigentlich tatsächlich sind. Das ist mir so deutlich nie aufgefallen - wahrscheinlich weil ich die nie so dicht beieinander gefunden habe und somit nie direkt vergleichen konnte:


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    5 - die Ausbeute (Brombeeren ausgenommen)


    Alle für mich weniger Interessanten Funde habe ich bei Interesse in der folgenden Galerie zusammengefasst: http://bilder.michael-bachmeier.de/index.php/30-07-2014/

    Ich habe die Wälder in unserer Umgebung immer für "Spätzünder" gehalten und habe bis Ende August eigentlich nie wirklich viele Funde für mich verbuchen können - dieses Jahr ist das komplett anders. Artenvielfalt ist sehr hoch. Die Anzahl der Pilze ist für mein gewohntes Bild in dieser Jahreszeit extrem hoch.

    • Offizieller Beitrag

    Schöne Ausbeute, ja.
    Ich finde es nur schade wenn man dem Wald Pilze in diesen Mengen entnimmt und sie nicht mitnimmt. Die 2 Arme voll Gallenröhrlinge habt ihr ja sicher nicht gegessen. :bored:

  • Hallo Peter,
    klär mich auf, wat sind wieseltäublinge im zusammenhang mit dem obigen Thema? Verstehe ich nicht. Na Ja, muss ich wahrscheinlich auch nicht.

    LG. Heinz

  • Hallo Hiatamandel,

    wir waren leider nicht alleine im Wald. Die lagen in manchen Bereichen schon abgeschnitten im Wald. Da haben wir die Gelegenheit für ein Foto genutzt. Abgeschnitten wird nur, was potentiell ins Körbchen kommen könnte oder was ich wirklich unbedingt genauer bestimmen möchte / bestimmt haben will.

    Viele Grüße

    Michael

  • uch hier einen schönen Abend in die Runde,

    --> "wir waren leider nicht alleine im Wald. Die lagen in manchen Bereichen schon abgeschnitten im Wald" <--

    Alles andere hätte mich auch sehr ver- /und gewundert! - Ich denke doch, dass ihr beiden nicht das erste Jahr zur Pilzsuche unterwegs seid... (und somit alles umsäbelt, was vor die Klinge springt)

    Michael: Die Anmerkung der doch relativ großen Unterschiede / Unterscheidungsmerkmale bei dieser Gegenüberstellung mit dem schon älteren Gallenröhrling und dem Fichtensteinpilz mag hier zutreffend sein, aber verlasse dich nicht all zu sehr darauf!

    Vorgestern hatte ich einen sehr jungen Sommersteinpilz und einen relativ jungen Gallenröhrling nebeneinander liegen, und glaube es mir, selbst auf einem hoch auflösenden Foto hätten wahrscheinlich die wenigsten Sammler die richtige Zuordnung getroffen!

    Aber einen signifikanten Unterschied gilt es doch noch zu erwähnen, da man die Pilze ja doch mindestens 2-3 Mal in der Hand hält, bis diese in der Gefriertüte oder in der Pfanne landen:

    Gallenröhrlinge dunkeln nach einer gewissen Zeit (nach dem Abschneiden) immer nach, d. h. der Fruchtkörper ist um einige Farbtöne dunkler als im Wald - Im Gegensatz zu den (meisten) Steinpilzarten. Sollte aber wirklich die allerletzte "Notbremse" vor der bitteren Wahrheit / Erfahrung sein...

    VG
    Claudia

    Meistens fange ich dort mit der Suche an wo andere aufgeben :happy:

    Einmal editiert, zuletzt von claudia_s (8. August 2014 um 18:59)

  • Hallo Claudia,

    ja der Unterschied ist teilweise (so gings uns heute 1-2 mal) verschwindend gering. Schwierig wirds wenn Gallenröhrlinge und Steinpilze relativ nah beinander stehen und man eindeutige Explare beider Gattungen und dann noch "Baby-Gallis" / "Baby-Steinis" auffindet die sich zum verwechseln ähneln und man sich auch nach einem Geschmackstest nicht sicher ist. Schlimmsten Falls hilft dann einfach nur stehen lassen. Lieber ein leckeres Süppchen mit 3 Steinpilzen als ein bitteres mit 5 Steinpilzen und einem Galli ist hier denke ich die beste Vorgehensweise.

    Viele Grüße aus Bayern

    Melanie & Michael