Grauer Schwammerl mit gerieftem Hut

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema, welches 524 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (12. Juni 2024 um 07:28) ist von Schwammerloldie.

  • Nach dem Starkregen habe ich am frühen Morgen am Spazierweg, der mit altem Häckselmaterial belegt ist, nahe einem Bach, einen grauen Schwammerl mit gerieftem Hut gefunden.

    Besonderheit sind m. E. die Schlieren oder Fäden auf dem Hut. Von unten sieht er fast durchsichtig aus. der Stiel ist weiß und leicht flockig.

    Der Hutdurchmesser beträgt ca. 9cm und die Höhe ca. 10cm. Ich wollte den Pilz nicht zerstören, deshalb kann ich nicht mehr dazu sagen.

    Was ist das für ein Pilz?

    Übrigens befindet sich der Standort auf der einen Seite direkt neben einer ICE-Trasse und auf der anderen Seite erstrecken sich weite Felder und Wiesen. Wald ist weit und breit keiner.

    VG aus Bayern.

    Pilze sammeln ist schön. Aber Pilze stehen lassen, viel wichtiger.

  • Hallo Oldie,


    eine Hasenpfote in natura hatte ich jetzt noch nicht in meiner Hand. Ich weiß aber, dass sie mit zu den Tintlingen gehört. Und das wollte ich auch vorschlagen. Somit gehe ich mit Jörg und einem Tintling mit.

    Liebe Grüße

    Murmelchen

    Von mir gibts hier im Forum auch keine Verzehrfreigabe.

    Einmal editiert, zuletzt von Murmel (11. Juni 2024 um 15:42)

  • Vielen Dank für die beiden richtigen Hinweise. Ich ärgere mich ein wenig, dass ich bei der 123Pilze-Bildsuche die passende Beschreibung nicht realisiert habe. Vermutlich habe ich mich zu sehr auf die Form und das Aussehen des Pilzes auf meinem Foto beinflussen lassen. Heute habe ich wieder nach dem Pilz geschaut, um weitere Merkmale zu überprüfen und musste feststellen, dass er „weggefegt” war (s. Bild). Es ist immer dasselbe, die Leute können einfach keine Pilze rumstehen sehen. Schon garnicht, wenn sie sie nicht kennen. Erfreulicherweise habe ich jedoch einen jüngeren Pilz mit zwei „Babies” daneben entdeckt. Den Stiel des Pilzes mit dem noch halb geschlossenen Hut habe ich aufgebrochen. Er ist definitiv hohl, was zutreffend für die Art ist. Er war auch sehr wässrig. Ein weiteres, noch teilweise im Häckselgut verstecktes Exemplar (Bild) werde ich in den nächsten Tagen beobachten. Mich interessiert, wie und ob dieser Hasenpfotentintling zerfließt. Vorausgesetzt, er wird nicht wieder eliminiert.

    Übrigens können meine Bilder gerne weiterverwendet werden.

    VG aus Bayern.

    Pilze sammeln ist schön. Aber Pilze stehen lassen, viel wichtiger.

  • Meine Einschätzung vom 3. Juni 2024, dass Leute die Pilze „wegfegen”, muss ich revidieren. Nach mehreren Besuchen der Fundstelle habe ich festgestellt, dass die Hasenpfoten z. T. nur einen halben Tag, max. einen Tag, stehen und dann selbst verschwinden. Nach meiner Beobachtung vertrocknen sie eher als sie zerfließen. Selbst junge Pilze sind bereits sehr trocken (s. Bild). Das lag wohl an der schwülwarmen Witterung nach den feuchten Tagen zur Hochwasserzeit am 1./2. Juni 2024. Zwei vertrocknete Exemplare habe ich ausgegraben (auf weißem Papier).

    VG aus Bayern.

    Pilze sammeln ist schön. Aber Pilze stehen lassen, viel wichtiger.

  • Ja, sehr schön. Eindrucksvolle Bilder. Ich bin jetzt noch mehr auf die Hasenpfote fokussiert und bedanke mich für die Informationen über den Pilz bei allen, die geantwortet haben.

    VG aus Bayern.

    VG aus Bayern.

    Pilze sammeln ist schön. Aber Pilze stehen lassen, viel wichtiger.