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Wanderung in den Lechauen

  • Hallo zusammen,
    bin heute mit einer Gruppe auf Morcheljagd im Lechauwald gewesen.
    Morcheln gabs keine, dafür aber was anderes. Seltsamerweise sind beide Arten nur auf dem Mittelstreifen des Feldweges gewachsen.
    Im Wald selber konnten wir keine entdecken.
    Hoffe mal das ich sie richtig bestimmt habe.


    Böhmische Verpeln (Ptychoverpa bohemica).
    Oben sind noch trockene Judasohren zusehen





    Fingerhut-Verpel (Verpa digitaliformis) Ich habe die mal als essbar im Buch, und einmal als ungeniesbar, da allerdings unter dem Namen Verpa conica. Hat sie schon jemand probiert?





    Die Fundstelle beider Arten. Der Mittelstreifen auf einer Länge von 2km.



    Im Wald nix zu entdecken, ausser ein paar Maiporlinge.


    Schönes Wochenende
    Gruß Hans

  • [size=3]Hallo Hans,
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    [size=3]schneide doch mal eine deiner Morcheln durch.
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    [size=3]Ich habe so einen Verdacht, es könnte auch die Käppchenmorchel sein.
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    [size=3]http://www.123pilze.de/DreamHC/Download/Kaeppchen.htm
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    [size=3]

    [/size]


    [size=5]Ansonsten Gratulation, [size=5]herrliche[/size] Funde und wunderbare Bilder... lecker![/size] :P

    Pilzliche Grüße aus Passau (östlicher Bayerischer Wald) :wink:


    Wolfgang Bachmeier (Pilzsachverständiger der DGfM)

    Administrator: http://www.123pilze.de


    Wichtig!

    Per Bild gibt es keinerlei Verzehrfreigabe, diese gibt es nur beim Pilzberater oder Pilzsachverständigen!
    Wichtig! Fehlbestimmungen können tödliche Folgen haben!
    Für keinen Pilz lohnt es sich seine Leber oder Nieren zu verlieren!

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  • Hallo Hans !
    Glückwunsch zu den schönen Funden :)
    Verpa conica ist definitiv essbar bei mir erscheinen die in manchen Jahren häufig und bleiben dann jahrelang aus , er ist als Seltenheit schonenswert , in der Pfanne macht er eh nicht viel her , wie Wolfgang vorhin schon erwähnte solltest Du uns bei der anderen mal unters Röckchen schauen lassen :)
    Gruß Harry

    Essensfreigaben gibts nur beim Pilzberater vor Ort , Bestimmungsvorschläge meinerseits sind keine Essensfreigaben

    Einmal editiert, zuletzt von Harry ()

  • Hallo Hans, ich habe mal gelesen, dass die
    Fingerhut-Verpel in Frankreich ein sehr begehrter Speisepilz ist.
    Na ja die Franzosen - wer weiß welche Zubereitungsmethode sie anwenden, Weißwein, Käse... usw ????
    Ansonsten habe ich noch nie welche gefunden - berichte uns bitte wie sie gemundet haben.
    :campfire:
    Die Käppchenmorcheln haben sich also bestätigt. Mir ist erst neulich eine umgekehrte Verwechslung passiert. Von Außen sind sie wirklich kaum bestimmbar! Oder wie Harry schreibt, unters Röckchen schauen ist immer eine tolle Bestimmungs-Idee! :wink:

    Pilzliche Grüße aus Passau (östlicher Bayerischer Wald) :wink:


    Wolfgang Bachmeier (Pilzsachverständiger der DGfM)

    Administrator: http://www.123pilze.de


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  • Hallo Hans,
    ich sehe in deiner Schale nicht nur Käppchenmorcheln, sondern da liegen auch eine ganze Reihe von echten Fingerhut-Verpeln drin. Beim Betrachten des Hutes mit einer Lupe erkennt man, dass die Oberfläche netzartig gerunzelt ist, also nicht gekammert wie bei den Morcheln.


    Esbar sind die Verpeln, ob sie geschmacklich gut sind, kann ich nicht beurteilen, habe noch keine gegessen.


    Weiterhin schöne Funde.


    Viele Grüße

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

    Einmal editiert, zuletzt von weisheit ()

  • Vielen Dank für die Bestimmungshilfe Wolfgang, Harry und Veronika:agree:
    Heute wieder was dazugelernt:)


    Ich werde die Pilzchen erst mal trocknen und dann in einer Sahnesoße verarbeiten. Müsste mann mal nachforschen wie die Franzosen den machen. Hat jemand einen anderen kulinarischen Vorschlag?


    :barbecue:

  • Hallo Hans,
    aber, warum willst du sie erst trocknen und dann in einer Sahnesoße verarbeiten.? Verarbeite sie doch frisch, das ist doch viel besser wegen des Geschmacks.


    Viele Grüße

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




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  • Hallo Schwammerlfreunde !
    meine Aussage die machen im Pfännchen nicht viel her bezog sich nicht auf den Geschmack ( der ist gut ) aber die Dinger schrumpeln so zusammen das fast nichts davon übrigbleibt aber es gibt die Dinger ja zum Glück auch mit mit passender Fleischbeilage :cheeky:

    Gruß Harry

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  • Also, liebe Morchelfreunde,
    ich bin der Auffassung, dass jeder Pilz frisch genossen werden sollte, zumal man da den Eigengeschmack des Pilzes erst richtig feststellen kann. Einige Pilzarten entwickeln nach dem Trocknen ein ganz besonderes Aroma, so der Steinpilz, die Totentrompete und sicher auch die Morcheln.
    Trocknen kann man immer noch, wenn Pilze reichlich vorhanden sind. Aber für mich gilt immer frisch essen!


    Viele Grüße

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




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  • Hallo Harry,
    tolles Bild, sind das Zecken?
    Bei mir war ein Exemplar (eines der grösseren) mit roten Ameisen bevölkert, die hatten Larven an der Innenseite von Verpes conica. Habs leider nicht fotografiert.:disagree:

    Hallo Veronika,
    hab jetzt schon alle getrocknet, ich werde auf jeden Fall berichten wie sie schmecken. Das nächste mal gibt es sie dann frisch.


    Gruß Hans

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