Hallo, Besucher der Thread wurde 9k mal aufgerufen und enthält 16 Antworten

riesiger pilz - habe ich leider nicht bestimmen können

  • Hallo.


    Der wäre eine Option, aber dann würden die Farben nicht passen. Und ein paar kleinere Details...
    Ich erkenne da einen Beringten Flämmling (Gymnopilus penetrans junonius).



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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  • Hallo Pablo,


    wie kommst Du denn bei dieser Größe, den Lamellen und dem ganzen Habitus auf diese Idee:(. Ich habe zwar auch keinen besseren Vorschlag aber Gymnopilus penetrans würde ich sofort ausschließen. Der hat ja Steinpilzformat. Der Wurzelmöhrling paßt aber auch nicht:angry:.


    Das ist ein sehr interessantes Teil:agree:. Der sollte dem örtlichen Pilzberater vorgestellt werden.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

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  • Zitat von Heuler22 pid='26997' dateline='1447284503'


    Hallo Pablo,


    wie kommst Du denn bei dieser Größe, den Lamellen und dem ganzen Habitus auf diese Idee.


    Hallo Jörg
    Habitus und Größe paßt doch ausgezeichnet! Beringte Flämmlinge sind doch solche Giganten. Nur die Lamellen kenne ich nicht so. Und auf Holz muß der wachsen. Ob dort Holz im Boden war?

  • Grüß Euch!


    Nachdem ich vorgestern ebenfalls diesen Pilz gefunden habe und bei der Bestimmung ebenfalls auf den Beringten Flämmling gestoßen bin, hänge ich einige Bilder zum Vergleich an.
    Bild 1: Fundort fast schon unter einer Birke; Hutdurchmesser 16 cm; Farbe des Fotos etwas blass s. im Vergleich das Schnittbild Nr. 4

    Bild 2: imposante Stiellänge von 25 cm, im unteren Drittel leicht verdickt

    Bild 3: deutlicher Ring

    Bild 4: Lamellen leicht herab laufend, wie auch beschrieben, viel Fleisch

    Bild 5: Sporenfarbe lehmbraun

    Ich denke die Bestimmung m. G. junonius passt.
    Gruß
    Hermann

  • Hallo ihr drei,


    bei Gymnopilus junonius gehe ich mit:agree:. Ich war halt auf G. penetrans aus. Auch Pablo darf mal einen Fehler machen. Er ist ja auch nur ein Mensch wie ich auch :D.


    VG Jörg

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  • Hallo zusammen!


    Aber klar, natürlich war's falsch: Gymnopilus junonius muss es heißen. :agree:
    Gut, daß ihr aufpasst, ich hab's oben korrigiert.



    LG, Pablo.

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  • Hallo Pilzfreunde,



    jetzt habe ich wirklich jede meiner Lektüren durchwälzt und
    jede Menge Artenbeschreibungen im Internet gelesen.
    ....aber dass der Gymnopilus junonius wie auf den ersten
    Bildern deutlich zu sehen, Anastomosen, also aderige Verbindungen der
    Lamellen haben soll, ist wirklich nirgends beschrieben.
    Dass dieser Pilz zur Gattung Gymnopilus gehört, zweifle ich gar nicht an.
    Und der Pilz von Hermann ist mit G.junionius bestimmt richtig benannt,
    aber beim Pilz von "ooobbbb" hab ich betreffend der Lamellen echte Zweifel
    dass es der G.junionius ist.


    ....oder täusche ich mich da?


    Liebe Grüße,
    Bernhard

  • Hallo Bernhard
    Danke, das du das noch mal aufgreifst!
    Das mit den Lamellen hatte ich auch mit meiner vorherigen Antwort bemängelt. Leider hatte ich noch nichts entdeckt, ob so etwas im möglichen Rahmen ist, oder eine Wachstumsstörung.
    oooobbbb antwortet leider auch nicht, wo der Fund war (vergrabenes Holz oder nicht).

  • Hallo Bernhard,
    die extremen Anastomosen fielen mir auch auf. Ich wollte auch in der Literatur nachschauen, habe es dann aber vergessen. Gut, dass du nochmal nachgefasst hast. So kann ich auch nichts dazu sagen, hoffe aber auf andere Berufene.
    V.G.
    Thomas

    Auch von mir selbstverständlich keine Essensfreigabe. Sämtliche Darlegungen und Aussagen sind subjektiv und unverbindlich.

  • Hallo.


    In der Tat, dieses Detail ist sicher nicht typisch.
    Eine große Schwierigkeit ist das Abschätzen der Variationsbreiten.
    In diesem Fall sprechen die übrigens Merkmale des Fruchtkörpers eine recht deutliche Spache. So viele Arten in der Größe mit den weiteren merkmalen (Ring, Sporenpulverfarbe, Beschaffenheit der Huthaut, Farben) gibt es nicht. Im Grunde fast nur noch den Glimmerschüppling (Phaeolepiota aurea), den man aber wegen des völlig anderes Velums am Stiel hier ausschließen muss.
    Da gehe ich lieber davon aus, daß die Anastomosen in den lamellen hier eben eine Laune der Natur sind und nicht bestimmungsrelevant.


    Ein Perlpilz mit fast sinuos - porigem Hymenophor wäre noch auffälliger, oder? Kommt aber vor. :wink:



    LG, pablo.

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  • hallo ihr lieben diskutierer,


    ich, der mit dem pilz, war beim pilzberater. er meinte es sei ein kahler krempling, die haben auch solche lamellen. gefunden hab ich ihn auf einer wiese in der stadt döbeln neben der schwimmhalle. es gab in der nähe nadelbäume. die sporen haben die gleiche farbe wie der ganze pilz so orang-braun. der geruch ist echt unlecker, nicht nach pilz, sondern eher mehlartig. der ganze pilz ist sehr schwer und fest und nicht brüchig. der pilzberater war aber auch nicht ganz sicher, da ich nur die bilder mit hatte. rundrum wuchsen noch kleinere pilze die genauso rochen, aber schon recht alt waren und deshalb dunkler aussahen. die wuchsen in büscheln an baumstümpfen.


    ps: am ende der pilzberatung waren wir uns nicht sicher was es für ein pilz ist.

    Einmal editiert, zuletzt von oooobbbb ()

  • Hallo,


    wenn dein Pilzberater den als Kahlen Krempling bestimmt hat sollte er seine Zulassung als solcher zurückgeben. Auch nur mit Bildern darf dieser nie zu solch einer Fehlbestimmung kommen. Dein Fund hat nicht die geringste Ähnlichkeit mit diesem.


    http://www.123pilze.de/DreamHC/Download/KahlerKrempling.htm
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kahler_Krempling
    http://www.natur-lexikon.com/T…055-kahler_krempling.html


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Hallo zusammen!


    Nur die Ruhe. Gegen eine Fehlbestimmung über Bilder ist niemand immun. Und hier geht es ja nicht um eine gefährliche Fehlbestimmung, da beide Arten giftig sind und ein Verzehr ohnehin nie Gegenstand der Überlegungen war.


    Ich sehe nach wie vor einen Beringten Flämmling (mit merkwürdig verwachsenen Lamellen), es ist nicht nur der deutlich ausgeprägte Ring, auch die Texturen von Hut- und Stieloberfläche sowie Hutrand und auch Farben passen nicht zu einem Krempling (egal welcher Art).




    LG, Pablo.

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