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Am Wegrand im Gras neben einer Esche

  • Guten Morgen!


    Ich habe mir mal erlaubt, die Bilder übers Forum einzubinden, so daß man den Beitrag auch wirklich angucken kann. Anscheinend gibt's da irgendeinen Fehler beim Bildupload über TapaTalk, da werden die Bilder nicht verkleinert und erscheinen viel zu groß, so daß man das Thema schier nicht mehr angucken kann.
    Sind natürlich auch so anklickbar, dann hat man wieder die Vollansicht.


    Die parallele Anfrage gleichen Inhalts habe ich mal verschwinden lassen.


    Und nun zum Entscheidenden: Das ist ein sehr merkwürdiger Pilz.
    Erste Frage dazu: Warum glänzt der Hut? Ist der Pilz zufällig nass oder ist die Hutoberfläche tatsächlich schmierig?
    Zweite Frage: Gab's da am Standort noch mehr Fruchtkörper? Und wenn ja: Wie sahen die aus? Wuchsen die einzeln oder Büschelig?
    Wie sehen sie aus, wenn sich die Hüte öffnen; also speziell: Wie sieht der Ring (wenn vorhanden) aus sobald er nicht mehr mit dem Hutrand verbunden ist? Sind die Lamellen beim aufgeschirmten Hut frei?
    Ist die Stielbasis bei allen Fruchtkörpern am Fundort so geformt (schlank keulig) und gibt es da auch bei einigen Fruchtkörpern unter dem Ring weitere Velumbänder und Gürtel? Wie sieht die Hutoberfläche bei aufgeschirmten Pilzen aus?


    Ich meine, es kann schon ein Champignon sein. Aber aus einem so jungen Einzelexemplar ist nicht wirklich viel rauszulesen. Spannend sieht dieser Fund aber auf jeden Fall aus. :happy:



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hi Pablo,


    ich werde meine Stelle mal beobachten. Die Dinger haben dieses Jahr nämlich schon 1 mal reichlich geschoben. Imho wachsen sie nicht büschelig, aber sehr zahlreich auf engstem Raum.
    Schmierig sind sie immer - und auch ausgewachsen bleiben Sie mega kompakt.
    Wie gesagt - ich werde die Stelle im Auge behalten.


    VG Boris

  • Hallo, Boris!


    Ein auch bei Trockenheit schmieriger Hut ist auf jeden Fall ungewöhnlich für Champignon - Arten. Eventuell käme man so sogar zu einer makroskopischen Bestimmung, andernfalls müsste man mal gucken, ob's in anderen Gattungen noch Pilze mit jung so rosanen Lamellen gibt.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo zusammen, speziell hallo Pablo,


    Sie wachsen gerade wieder hier im Gebüsch vor einem Spielplatz.
    Habe jetzt nochmal einige Fotos gemacht. Insgesamt ist der Pilz sehr kompakt, das Hutfleisch sehr fest - auch bei dem grossen. Geruch schlicht "pilzig" - nicht nach Marzipan oder so.
    Nicht gilbend, eher rötend - aber schwach.
    Kommt ihr mit diesen Infos vielleicht weiter?


    VG Boris

  • Hallo Boris !


    Was du da auf deinen Bildern zeigst sind eindeutig Egerlinge (Champignons) - Agaricus spec.


    So wie das aussieht könnte es sich um den Kompost-Egerling (Agaricus vaporarius) oder eine ähnlich aussehende, braunschuppige Art handeln. Auf dem einen Foto mit dem auf den Kopf gestellten Exemplar in Nahaufnahme sieht man auch schön den doppeltgerandeten Ring. Auch das leichte Röten ohne Marzipangeruch deutet in diese Richtung.


    Gruß Sepp

    Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort

    Einmal editiert, zuletzt von Sepp ()

  • Hallo.


    Der Büschelige Wuchs würde dann schon für Agaricus vaporarius sprechen, wenn man die Art denn von Agaricus subperonatus (Gegürtelter Egerling) trennen will - viele Autoren sehen die beiden als konspezifisch an.



    LG, Pablo.

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  • Hallo, Boris!


    Das kann ich nicht abschätzen.
    Es könnte sein, aber irgendwie glaube ich nicht so recht dran, daß der oben auch zu Agaricus subperonatus s.l. gehört.



    LG; Pablo.

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