Samtfußrübling?

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 3.934 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. November 2017 um 23:21) ist von funga.

  • Hallo zusammen,

    mit Winterpilzen hatte ich bisher noch keine Erfahrung, deshalb bin ich mir hier bei der Bestimmung unsicher.
    Gestern wagte ich mich trotz des heftigen Sturmes in den Garten und da entdeckte ich an einer abgestorbenen Weide mehrere Büschel mit frischen kleinen Pilzen.
    Heute liegt leider Schnee darüber, so dass ich keine weiteren Untersuchungen anstellen konnte.

    Danke für eure Einschätzung! Viele Grüße

    Luzia

  • Hallo Luzia!

    ich würde schon sehr dafür plädieren. Der Samt auf dem Stiel könnte nach unten hin noch ein bisschen dunkler sein, aber das ist denke ich eine normale Variationsbreite. Alleine die Jahreszeit und der Weidenstamm sind schon recht gute Indizien.

    bin gespannt was die Experten hier meinen!

    LG
    Der Biologe

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!

    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!

    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Hallo Luzia,

    ja, Samtfußrüblinge ist richtig. Der samtig schwarzbraune Stiel entwickelt sich mit der zeit. Junge Fruchtkörperhaben diesen nicht so ausgeprägt.

    Viele Grüße

    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock


    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Hallo Luzia, für mich passt deine Bestimmung. Vor allem der orangeschmierige Hut und der samtige Stiel sind typisch.

    Liebe Grüße, Lars

    Meine Angaben sind immer ohne Gewähr und können keinesfalls die Bestimmung eines erfahrenen Pilzsachverständigen ersetzen.

  • Hallo,

    auch in Sachsen sehen die Samtfußrüblinge / Flammulina velutipes so unverwechselbar aus.


    VG; Peter

    Wissen ist das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.
    Marie Freifrau von Ebner - Eschenbach ( 1830 - 1916 )

  • Hallo zusammen,

    Dank an euch alle, die Pilze werde ich mal weiter beobachten wenn sich die Schneedecke etwas gelichtet hat, wir wohnen hier oben in einem besonders "begünstigen" Gebiet, um die 900 m. Aber die Pilze sollen ja auch frostfest sein.

    Viele Grüße

    Luzia