Hallo, Besucher der Thread wurde 2,5k mal aufgerufen und enthält 7 Antworten
  • Ich habe mich in letzter Zeit ein wenig rar gemacht, aber nicht, weil ich mich nicht mehr für Pilze interessiere, ganz im Gegenteil.
    Ein WE- und ein Wochenkurs in der Pilzschule liegen hinter mir und drei WE Module Pilzcoachausbildung bei Rita und Frank Lüder. Ich habe viel Neues über Pilze gelernt und bin seit letztem WE geprüfter Pilzcoach der DGfM:).
    Außerdem hatte ich dieses Jahr viele persönliche tolle Erstfunde: Korkstachelinge, zimtfarbige Weichporlinge (3 versch. Fundorte!), stinkende Lederkoralle und Cortinarius sanguineus in Altenau, alle zum Färben. Dazu kamen noch Tschaggapilze für die Gesundheit und überhaupt ein sensationell gutes Pilzjahr mit vielen Körben voll schon ab Juni.
    Demnächst komme ich dann auch endlich mal dazu mich mit gefärbter Wolle erkenntlich zu zeigen, spätestens im Januar.
    Saskia

  • Liebe Saskia,


    supersteile Kariere von meiner Warte aus gesehen, von Deinem Adlerhorst beguckt eher eine logische,


    In homäopathischer Dosierung kann ich Dir C. semisanguineus, P. tometosus und P. niger schicken.


    Zur richtigen Zeit war ich, was Färbe/-Futterfunde anbelangt, in anderen Gebieten unterwegs, mein Korb blieb fast leer.


    Herzliche Gratulation zum Plizcoach, liebe Pilzcoacherin,



    LG
    Peter

  • Hallo Saskia,


    herzlichen Glückwunsch zum Pilzcoach und viel Spaß beim Färben!


    Gerade wenn der Herbst/Winter trüb und grau ist, ist es besonders zauberhaft, Wolle in prächtigen Farben aus dem Topf zu ziehen. Ich habe hier Kiefernbraunporlingwolle, die ich extra noch nicht weggeräumt habe, weil die Farbe so ein Traum ist, dass ich es mag, da immer mal wieder dran vorbeizukommen und sie anschauen zu können.


    Liebe Grüße
    Sabine

  • Vielen Dank für die Glückwünsche.
    @ Peter: für Färbereien braucht man große Mengen, homöopathische Dosen nutzen da wenig und der Versand ist zu aufwändig. Du kannst die Färbepilze aber getrocknet sammeln und selbst verwenden. Man kann zB ohne große Vorkenntnisse und Aufwand auf der Basis von Birkenporlingen Papier schöpfen. Das Papier kann man dann entweder mit roten Hautköpfen rosa einfärben oder kleine rote Sternchen in das weiße Papier einfügen. Das eignet sich super für Weihnachtskarten. Wenn es richtig pilzig werden soll, kann man das Papier dann auch noch mit selbstgemachter Tintlingstinte beschreiben.
    Saskia

  • Kuh'ler Tipp


    Birkenporlinge hab' ich, ein paar Visitenkarten sollten sich ausgehen. Tintlingstinte keine, medana schwoazzn dintn werd ich sie beschreiben.
    Mitm Federkiel, den aber muss ich erst rupfen.
    Ohne großen Aufwand Pilzpapier herzustellen ist ist eine Frage des vorhandenen Equipments. Ein Fliegengitter in einem Holzrahmen stelle ich mir vor. Wenn's leidlich trocken ist ab damit, zu einer Obstpresse. Geht's einfacher?
    Peter

  • Im Prinzip hast du die Technik schon gut beschrieben. Du brauchst noch einen Mixer, um Pilze und Wasser zu homogenisieren. Und man muss auf das Fliegengitter ein altes Stück dünnen Baumwollstoff legen, mit dem zusammen man die Pilzpapiermasse von dem Gitter wieder abhebt. Sonst "verbeißt" sich das Pilzpapier in dem Gitter. Getrocknet wird zischen mehreren Lagen Zeitungspapier, die man öfter auswechselt, und mit irgend etwas Schwerem obenauf wird gepresst. Wenn das Pilzpapier trocken ist, lässt es sich problemlos von dem Baumwollstoff abziehen.
    Anleitungen zum Papierschöpfen aus (Alt)papier gibt es massenhaft im Internet. Daran kann man sich gut orientieren. Nur die Sache mit dem Baumwollstoff ist ein Extra.

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