Beiträge von Habicht

    Hallo Corinne,


    auf dem ersten Blick hat es der Gewinner nicht geschafft, er hatte auch den Geflecktblättriger Flämmling im Talon.


    Mit StephanW verbindet mich eine jahrelange Freundschaft und wenn er in Kärnten auf Urlaub ist unterstützt er mit seinem Wissen gerne den Naturwissenschaftlicher Verein Kärnten. Er ist der einzige, den man mit einer schicken Holzkiste voll mit Chemikalien im Wald antrifft, das ist sein Alleinstellungsmerkmal, :wink:


    lgpeter


    Aufm Bildschirm von Monsieur sind die Dingens locker 10 cm groß. Boris Größenangabe habe ich schlicht überlesen, :party:



    Und die Buche hat ihre besten Tage auch schon lange hinter sich,8o


    lgpeter

    Servus Rigo,


    auf die Verwechslungsmöglichkeit zwischen Lepiota clypeolaria und L. magnispora wird in den PdS hingewiesen,


    Seite 196: 'Ein Doppelgänger von L. clypeolaria ist Lepiota ventriosospora (= magnispora), welche jedoch einen gelblichen bis orangen wollig-gestiefelten Stiel aufweist'

    Seite 206: 'Ein Doppelgänger von L. ventriosospora ist L. clypeolaria, welche jedoch eine weisslich- wollig gestiefelten Stiel aufweist.

    Andere relevante Verwechslungsmöglichkeiten werden nicht erwähnt.


    Für mich zeigen die Aufnahmen von Urs-Peter einen weisslichen Stiel, ohne eine Spur von gelblich.


    Bei meinem jungen Gelbwolliger Schirmling sieht man im unterem Drittel des Stiels gelblich, dass macht den Unterschied,




    Da hast schon recht, je mehr Angaben eingestellt werden, desto eher gelingt eine belastbare Bestimmung.


    Über den Geruch lassen sich die beiden Arten nicht unterscheiden, der eine wird mit angenehm pilzartig, der andere würzig-pilzartig beschrieben. Ebenso vergebens wäre ein Bestimmungsversuch über die Sporenfarbe, weil die Sporen in beiden Fällen hyalin und das Sporenpulver leicht gelblich ist.


    Kann man sich so vorstellen,





    lgpeter

    hallo

    Das kommt in etwa hin. Wolliggestiefelte Schirmling (Lepiota clypeolaria) s.l.

    BG Andy


    Servus Andy,


    zwei Schweizer meinen Lepiota clypeolaria kommt total gut hin, J. Breitenbach und F. Kränzlin. Denen schließe ich mich gerne an. Nicht ohne zuvor die PdS auf Verwechslungsmöglichkeiten abgeklopft zu haben.

    Der Fund ist mE durch, ohne s.l.


    lgpeter

    Jo mei,


    G. purpuratus wurde in Ö noch nicht gefunden/kartiert,


    Vorsicht ist jedoch geboten, da dieser jung auch mit GYMNOPILUS PURPURATUS verwechselt werden kann.


    BG Markus


    Vorsicht ist immer geboten, Markus,


    "ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurer Mitte der dritte", den purpuratus will ich auch mal finden, :)


    lgpeter

    Der Nordischer Porling wäre ein möglicher Kandidat, ein recht guter sogar.


    Gibt es eine Aufnahme von der Unterseite mit etwas Substrat dazu? Hatten manche der FK eine kurze, stielartige Verlängerung?

    Damit wäre eine Bestimmung eventuell hinzubekommen,


    lgpeter

    'n Abend,


    bei der Dosierung auf's Deckgläschen ist die Nr. 3 meine bevorzugte Größenordnung, wenn es ein klein wenig mehr ist passt es auch. Vor einigen Wochen ist mir ein Missgeschick passiert, ich hatte den Revolver in die verkehrte Richtung gedreht und das 40er Objektiv hat ein Ölbad genommen. Mit einem Papiertaschentuch habe ich es gereinigt, es funktioniert weiterhin einwandfrei. Dass mache ich grundsätzlich auch beim 100er, auch wenn es nicht erforderlich wäre.

    Kreuz und quer suche ich unter 40facher Vergrößerung, entscheide mich für eine bestimmte Stelle und die sehe ich mir an, keine andere links oben oder rechts unten. Das lässt die zur Verfügung stehende Zeit nicht zu, irgendwann verdunstet das Wasser unterm Deckblättchen.


    Beim Präparieren reicht ein Wassertropfen, wenn man zu viel erwischt kann man den Sporen beim vorbeischwimmen zusehen. Das funktioniert mit ein wenig Übung aber recht gut.

    Wie man ein Deckgläschen am besten auf den Tropfen bringt ist ein anderes Thema - es kantig ansetzen und kippen zu lassen verschiebt die Probe meistens an den Rand. Dorthin, wo man sie partout nicht haben will.

    Probiert einmal, das Deckgläschen mit Daumen und Zeigefingern haltend aus sehr geringem Abstand auf die Probe fallen zu lassen, :wink:


    lgpeter

    Servus Pablo,


    sollte Corinne den Fund im Kühlschrank aufbewahren könnte es mit einer Geschmacksprobe noch klappen, :)


    Oder du angelst dir diesen Fisch, mikroskopierst in rauf und runter und stellst die Gräten Aufnahmen hier ein, :wink:


    lgpeter

    Wen meinst du mit "er"?


    den Fragesteller Corinne, bezogen darauf,


    Zitat von Corinne

    Es war sehr trocken, da es seit einigen Tagen nicht regnete und die FK waren sehr trocken.


    Also, mE war der Pilz einmal schleimig, die Trockenheit hat ihn dieses Merkmal gekostet - man sieht ja noch Nadel auf den Hut kleben.


    lgpeter

    Servus Stephan,


    Hallo Peter,

    die Färbung der angefragten Pilze kommt in der Tat für Cortinarius emunctus gut hin, aber Cortinarius emunctus wäre gänzlich von einer recht dicken Schleimschicht überzogen. Dieses Detail hat Corinne nicht genannt.

    FG

    StephanW


    indirekt erwähnt hat er es, etwas weiter unten,


    Es war sehr trocken, da es seit einigen Tagen nicht regnete und die FK waren sehr trocken.


    Der letzte Beitrag von Corinne hat mE wenig mit der Bestimmung seines Fundes zu tun. Für C. valgus interessiert es sich, dazu kann ich nix beisteuern.


    lgpeter

    'n Abend,


    das Schlimmste was in einem Forum passieren kann ist, wenn es nicht mehr um die Anfrage bzw. den Pilz per se geht. Wenn Nebensächlichkeiten wie vermeintliche Etikette oder kleine Softwarefehler hochstilisiert werden.

    Uschi (Gelbfieber) ist sehr hilfsbereit, sofern sie zu einer Anfrage fundiert antworten kann macht sie es auch, mittels einem Datenblatt zum gegenständlichen Pilz. Dass macht nur sie, :) Ihr gutes Recht auch, wenn sie sich über vermeintlich fehlende Manieren mokiert.


    Tja, die Jugend tickt nicht nur anders, sie hat auch eine eigene Sprache entwickelt "Smash" wurde zum Wort des Jahres 2022 gekürt. Die pfeifen fröhlich auf Althergebrachtes, meinen Segen dazu brauchen's nicht. Kriegen ihn aber trotzdem, :party:

    Anfragen an Pilzforen werden ähnlich wie an 'Alexa' gestellt, es reicht der Begriff, dazu braucht's keine höfliche Anrede, auch kein Danke.


    Baumi hat keinen Fehler gemacht - seine Anfrage hat er tipptopp formuliert. Wenn er nicht gleich auf Beiträge antwortet wird's einen Grund dafür geben, wenn er nicht immer "bitte/danke" drankleistert spielt er in meiner Liga.


    Oder ich in seiner, :wink:


    lgpeter

    Liebe Reike,


    pfoah ist der klein - im Verhältnis zu deinem Finger. Und nein, gefunden habe diesen Pilz noch nicht.

    Deine kurze Sitzpause hat sich bezahlt gemacht, schöner Fund,:thumbup:


    Mein erster und bisher einziger Deconica-Fund war 2015 ein Zufall, ich wollte nahe einer Kiefer den Ohrlöffelstacheling finden. Mit der Nase war ich da ganz tief unten, sonst hätte den Winzling nicht gesehen,


    Weissflockiger Kahlkopf, D. crobulus,





    Wünsche dir weiterhin viel Finderglück,


    lg

    peter

    Hallo Peter,

    im Saarland nennen wir diese Wurst, Zwiebelwurst. Und ich esse sie sehr gerne, aber ganz gewiss ohne Gürtelfüße! :)

    LG Rigo


    Servas Rigo,


    bei Verhackertem bzw. Sasaka handelt es sich nicht um eine Wurst,





    Lecker sind's beide, :cheeky:


    lgpeter

    Servus Toni,


    Hallo Sabine,

    So ganz blicke ich noch nicht durch. So einen Sporengürtel zeigen doch viele Cortinarien, zB auch die Schleiereule (Untergattung Phlegmacium) auf diversen Fotos. Übrigens, bei Rita Lüders steht auf S. 267 bei meiner älteren 2. Ausgabe ".. und Stiel dann weiß oder rot oder graubraun BERINGT oder gegürtelt: Telamonia ...". Das ist ziemlich irreführend.

    Also ist wohl der Gürtel kein Alleinstellungsmerkmal.

    HG, Toni


    Der Ring ist ein Alleinstellungsmerkmal für C. caperatus, den hat keine anderer Schleierling, © Sabine, :)


    Mir ist kein Pilzbuch bekannt, in dem nicht irgendwo der Fehlerteufel zugeschlagen hätte; Rita Lüders wird den Text aus einer anderen Quelle übernommen haben, schätze ich mal.


    Schau dir mal das vierte Foto in diesem Link an, Mykologische Datenbank beim vierten Pilz von links meint man einen Ring zu sehen. Das ist aber keiner.

    In den PdS steht '"oft mit einer vergänglichen Ringzone oder einzelnen Velumgürteln".

    Nur, eine 'Ringzone' ist etwas anderes als ein 'Ring, velum universale partiale - Google Suche


    lgpeter

    Liebe Sabine,


    hier mal eine Kurzdefinition, Verhackert – Wikipedia.

    Ist natürlich viel komplizierter als hier geschrieben, weil jeder Bauer sein eigenes Rezept dafür hat. Und für Sasaka werden andere Fleischteile verwendet.


    Die Idee, den Zigeuner darin zu braten hat mir übrigens ein Forumsmitglied gesteckt, :wink:


    lgpeter

    Hoppala,


    ich habe geschrieben


    Zitat


    die Benennung "Gürtelfuß" bezieht sich nicht auf einen Ring,


    Du meinst dazu


    Zitat

    Interessant, dass sich der Begriff Gürtelfuß auf keinen Gürtel bezieht,


    Fällt dir was beim Lesen dazu auf?



    Liebe Sabine,


    Zitat

    Aber einen echten Ring besitzt unter den Schleierlingen nur der Reifpilz.


    Wusste ich bisher nicht, thx.

    Aber das er mit 'Verhackertem' oder 'Sasaka' hervorragend schmeckt schon, :)


    lgpeter

    Servus Toni,


    die Benennung "Gürtelfuß" bezieht sich nicht auf einen Ring, so wird die Untergattung "Telamonia" (ca. 100 Arten) auf deutsch bezeichnet. Der Standort spricht für den Weißflockiger Gürtelfuß, Cortinarius hemitrichus, auch der Quotient der von dir vermessenen Sporen Q: 2,0 passt recht gut.


    Als Verwechslungspartner kämen Violettlicher Pelargonien-Gürtelfuß, C. flexipes und Pelargonien-Gürtelfuß, C. flabellus in Frage, deren Sporen aber mäßig warzig sind und deren Q bei max. 1,8 liegt. Die riechen nach Pelargonien, no na, :wink:


    So weit, so gut, gäbe es nicht noch den Geruchloser Perlagonien-Gürtelfuß, C. inolens. Der aber wurde in Ö bisher kaum kartiert und wenn, dann von mikroskopierenden Experten.


    lgpeter

    Laberlaber,


    Tricholoma equestre, Rhabdomyolyse.


    Funktioniert aber auch mit übermäßigen Genuss von Boletus edulis, :wink:


    Grüß' den Flammer von mir, den Thomas, fall's ihm triffst,


    lgpeter


    Servus R,


    zum besserem Verständnis, keine der hier gezeigten Pilze habe ich in Kärnten gefunden. Und Fadenkeulchen ist natürlich Nonsens, Spitzkeulchen will dieser Pilz genannt werden, :party:

    Sporen hat das Keulchen nicht geliefert, unter Clavaria cf. acuta habe ich den Fund abgelegt.


    Einfach zu trocken? ---> Keine Ahnung, weil ich seit Monaten nicht mehr in Kärntens Wäldern unterwegs war.


    lgpeter

    Liebe Sabine,


    Christoph hatte heuer ein Jubiläum, 20 Jahre Vortragender der ARGE Österreichischer Pilzberater. Seine abendlichen Vorträge und seine Führungen durch die Pilzausstellung sind bei den jährlich stattfindenden Arbeitswochen ein Sahnehäubchen. Etwas gewöhnungsbedürftig sind die 'nur' lateinischen Benennungen bei Pilzfunden im Wald, er schiebt aber gerne die deutschen Namen nach, :wink:

    Die praktische Pilzberaterprüfung wird bei uns von einer 'dreiköpfigen' Kommission abgenommen, in Form eines Rollenspieles. Coram publico, da kommt bei 60 Zuhörern zum Prüfungsstress noch ein Quäntchen Lampenfieber dazu.

    2018 hat sich ein lieber Freund bei der Prüfung beinahe um Kopf und Kragen geredet, den haben's mangels Frischpilzen einen überstandenen Hexenröhrlng aufgetischt. Die einfachste Lösung ist ihn nicht gleich eingefallen ----> zu alt, nicht mehr genießbar. Statt dessen hat er herumgelabert, welcher der Hexenröhrlinge es einmal gewesen sein könnte.


    Soviel zu zu viel gelabbert; übrigens, habe ich bereits erzählt, dass vor einigen Jahren ... laberlaberlaber ...8o?


    lgpeter