Beiträge von Habicht

    'n Abend,


    wer an der Antwort auf die Frage, ob es kontaktgiftige Pilze in Europa gibt interessiert ist möge bitte ab und zu in die funga-austria reinklicken. Mach's ja auch nicht anders, :wink:


    Was die "Toxizität" anderer, auch bisher beliebter Speisepilze anbelangt wird's zunehmend enger. Extrem hohe Werte - Österreichische Schwammerln „strahlen“ noch immer | krone.at


    Die Liste mit ehemalig als bedenkenlos verzehrbaren Speisepilze hat sich mittlerweile auf a l l e Champignons erweitert, die brauchen für ihre Entwicklung das Schwermetall Cadmium. Wer sich einen kurzen, aktuellen Überblick darüber verschaffen möchte, Poster Schwermetallgehalt in Pilzen –


    Ausführlichere Infos dazu kann man in diesem Buch nachlesen, Die Pilze Deutschlands von Jürgen Guthmann - Buch - 978-3-494-01788-4 | Thalia


    Zur Frage, ob Cortinarius sanguineus giftig ist findet sich im René Flammer dazu kein Hinweis. Vermute, weil der Pilz abschreckend daher kommt, kaum mit einem Speisepilz verwechselt werden kann.


    lgpeter

    'n Abend,


    der Franz schreibt puren Unsinn. Ob er jetzt 83, 33 oder 13 Jahre alt oder einfach nur ein Trottel oder ein Roboter ist, powidel & abgehakt.




    Liebe Marie,


    hab' ich, Strohfarbener Saftzystidling = GLOEOCYSTIDIELLUM POROSUM (SYN. CORTICIUM STRAMINEUM, CORTICIUM LETENDREI, TERANA POROSA, GLOEOCYSTIDIUM LETENDREI, GLOEOCYSTIDIUM POROSUM, GLOEOCYSTIDIELLUM POROSUM, CORTICIUM POROSUM, XEROCARPUS LETENDREI)


    lgpeter

    Check bei Gelegenheit einmal deine Leberwerte.

    Hallo Habicht,

    würdest Du das im Alter von knapp 83 Jahren tun?

    Gruß - Franz



    Eher nicht, Franz.


    Eher grüne Knollis kauen, wenn mir nach einem Abflug zumute wäre.


    Um dich und mich geht es hier nicht. Blödsinn zu verbreiten ist auch mit 83 Jahren nicht o.k. Das ist Sache!


    Bleib noch lange gesund und weiterhin an Pilzen interessiert, schreib' künftig lieber über Eierschwammerl & Co, :wink:


    lgpeter

    Hallo Kai.2

    vor sehr vielen hatte ich mal mit Arbeitskollegen in Pilzführung gemacht und dabei wurde eine ähnliche Frage gestellt. Demonstrativ nahm ich einen schönen, frischen Knolli in den Mund, kaute ihn ca. 1Min und spuckte mehrmals gründlich aus. Fazit: Nicht die geringste negative Nachwirkung. Das ist keineswegs nachahmenswert, zeigt aber, daß Knollis mittlerweile zu unrecht regelrecht verteufelt werden. Man muß sie halt nur sicher erkennen und ihre Wirkung auf den menschlichen Organismus auch. Dann sind sie nicht mehr gefährlich, jedenfalls nicht gefährlicher als der Doppelgänger Nr.1 des Stockschwämmchens.



    Servus Franz,


    Kai.2 stellte seine Frage zu einem Giftpilz, A. phalloides ein. Deine Antwort ist für mich nicht eindeutig, weil aus deinem Beitrag nicht hervorgeht, an welcher Amanita du gekaut hast.



    Zitat

    Das ist keineswegs nachahmenswert, zeigt aber, daß Knollis mittlerweile zu unrecht regelrecht verteufelt werden. Man muß sie halt nur sicher erkennen und ihre Wirkung auf den menschlichen Organismus auch. Dann sind sie nicht mehr gefährlich, jedenfalls nicht gefährlicher als der Doppelgänger Nr.1 des Stockschwämmchens.


    Wie jetzt, hast du einen Grüner Knollenblätterpilz tatsächlich eine Minute lang gekaut?


    Giftmorde waren bereits in der Antike beliebt, unbeliebten Kaisern hat man unter deren Leibgericht, dem Kaiserling, Saft vom grünen Knolli beigegeben, erfolgreich.


    Das Pilzgift Amanitin kann nicht auf natürlichem Weg den menschlichen Körper verlassen, es zirkuliert ewig im Blutkreislauf. Und jedes mal, wenn es die Leber erreicht, killt es deren Zellen.

    Check bei Gelegenheit einmal deine Leberwerte.


    @ Kontaktgiftige Pilze,


    einen gibt es in Europa, ob in D oder Ö bereits nachgewiesen frage ich grad' an,


    lgpeter

    Servus Murmel,


    wir alle lernen dazu, du bist auf dem richtigen Weg. Kleiner Tipp, guck mal da rein, Angaben zur Pilzbestimmung


    Je mehr Details du festhalten kannst, um so eher gelingt dir eine Bestimmung. Ohne eine 10er Lupe wird's schwer bis unmöglich, unter der zeigen sich sonst nicht erkennbare Details. Sind die Lamellen glattschneidig oder gesägt z. B. Kostet nicht das große Geld und passt in jede Hosentasche. Solche Merkmale braucht man zum Schlüsseln, sonst geht's nicht weiter. Nimm dir Zeit für interessante Funde und ein Notizbuch mit. Schreib' auf, was du siehst, zeichne, was die Kamera nicht erfassen kann. Die Lamellenschneide ist ein gutes Beispiel dafür.


    "Ein Pilz ist kein Pilz" meinte einst Prof. Moser, trifft im Fall deines Rötlings ins 'blaue'. Manche Pilze können nur anhand einer Kollektion bestimmt werden, ist mir so bei einem Düngerling auf Pferdeäpfel widerfahren. "Haben die jungen Exemplare Verlumsreste am Hut" war eine Frage ----> keine Ahnung, ich hatte ja nur ein erwachsenes Exemplar zur Hand.


    Auch von diesem Pilz nur ein Exemplar, in einem morschen Laubbaum versteckt,




    Das musste ich erst freilegen,






    Als Violetter Rötling Entoloma euchrorum hat er sich herausgestellt, über die im 'scharfen Glas' nachweisbaren Mikromerkmale.


    Bei gar nicht so wenigen Pilzen reicht natürlich ein Exemplar und Erfahrung für eine sicher Bestimmung, :wink:


    lgpeter

    Hallo Murmel,

    dein Paket ist eingelangt, heute habe ich mir deinen Fund angesehen. Lieb gemeint von dir, dass du mir das hübscheste Exemplar geschickt hast, das älteste hätte ich lieber gehabt. Eigentlich die gesamte Kollektion, weil zu junge Pilze erst ihre mikroskopischen Merkmale entwickeln.


    Die Aufnahmen 1 und 2 zeigen einen Querschnitt durch die Lamellen und die HDS,

    1)



    2)



    Das ist das Problem bei zu jungen Entoloma-Exemplaren. Man sieht vor lauter in Entstehung begriffener Sporen keine weiteren Merkmale. Und die entwickeln sie in enormen Mengen.


    Die wenigen, die ich finden konnte, waren 5eckig, rundlich-eckig, 9 - 11 x 6 - 8µm, Q 1,0


    3)


    Jetzt wir die Luft dünn, in den PdS beschreiben Breitenbach/Kränzling die Länge der Sporen von E. nitida bis 8,7µm. In den123Pilze ist bis zu 10 µm nachzulesen. Machiel E. Noordeloos legt im "Bestimmungsschlüssel zu den Arten der Gattung Entoloma (Rötlinge) in Europa, 1994" keinen Wert auf die Abmessungen, sofern richtig geschlüsselt wurde reicht ihm die Form der Sporen,



    Sinnvoll schlüsseln geht aber nur mit allen erforderlichen Details, die in diesem Fall nicht vorhanden waren.


    Entoloma sp., mehr gibt das Exsikkat nicht preis.


    lgpeter

    Servas Oliver,


    wie soll ein PSV einen Fund bewerten, den er noch nie in der Hand gehabt hat? A. friefrei ist relativ neu, den werden die wenigsten auf'm Schirm haben.


    Stehen lassen würde ich solch einen Fund nicht, ich würde ihn weiter reichen, an Pilzexperten,


    lgpeter

    Hi Oliver,


    die Champis sind halt ne verflixt schwierige Gattung. Auf Artebene gibt es halt ne Menge Feinheiten - da blicke ich auch nur schwer durch.

    Aber so lange sie röten, sollte - zumindest hier in Deutschland - nix Böses dabei sein.


    VG Boris



    Hi Boris,


    "So gibt es beispielsweise mit Agaricua freirei einen im Fleisch rötenden, nirgends gilbenden Egerling, der dennoch zu den Giftegerlingen gehört und giftig ist"

    Q: Die Pilze Deutschlands, Guthmann /Hahn.


    Und der wurde in D bereits dreimal kartiert, Verbreitung Agaricus freirei Blanco-Dios 2001


    Schon isses da, dass Böse, :party:


    lgpeter

    Hallo Murmel,


    genauso funktioniert es, du trocknest deinen Fund und ich würde ihn mir unterm Mikroskop anschauen. Wenn du daran interessiert bist gerne weiter per PN.


    Wir Pilzler haben tatsächlich ein tolles Hobby, egal wie tief jeder in die Materie einsteigt. Gesund ist es jedenfalls, wir spulen ja etliche Kilometer im Wald herunter, :wink:


    lgpeter

    Liebe Annerose,

    den Eintags-Tintling habe ich mikroskopiert, zuvor unter der Stereolupe einige Proben entnommen. Das Problem bei solch' kleinen Pilzen ist es, ein geeignetes Präparat zu erlangen. Und dann kommt es darauf an, wie die Probe unterm Deckgläschen zu liegen kommt. Sehe ich sie von der Seite, von oben, was sehe ich überhaupt? Wenn die Lamellen, wie in diesem Fall wegen der geringen Größe nicht einzeln entnehmbar sind, wird's eng.

    Mein Fehler war's, vorher nicht in den PdS nachgeblättert zu haben. Mit einem zarten Quetschpräparat hätte ich alle darin beschriebenen Mikromerkmale auffinden können. Schon mit den Sporen hatte ich ein unerwartetes Problem, der Keimporus lag nicht immer zentral. Spätestens da hätte ich nachblättern sollen ...

    Halte ich für die Aufsicht auf die HDS,




    Das Exsikkat habe ich noch, dass kommt dieses Wochenende noch einmal unter's Mikro. Die Ergebnisse stelle ich hier ein,


    lgpeter,


    Liebe Annerose,


    sehr gute Mikro-Doku von Pluteus leoninus, :) Mir würde, den PdS folgend, bereits deine Aufnahme der HDS für eine sichere Bestimmung reichen ;-)

    Hätte aber anhand dieser Literatur gleichzeitig das Problem, deine große Cheilozystide als solche zu erkennen. Die vermute ich eher zwischen 12:05 und 12:10.


    Frische und 'relativ' große Pilze zu präparieren ist um Ecken einfacher, was die SchnittTechnik anbelangt, da stimme ich dir gerne zu.



    Andere Baustelle,

    makroskopisch einfach zu bestimmen, Coprinus patouillardii, Eintags-Tintling,







    Von dem eine Lamelle im Querschnitt zu bekommen ist heavy, im frischem Zustand. Getrocknet ist das was für Profis.


    Schnappst dir den Braten von Hubi, für die kältere Jahreszeit?



    lgpeter

    Liebe Sabine,


    der von mir eingestellte Link ist aus den Tiefen des Internets, da hast du vollkommen recht. Der zweite Satz bezieht sich nicht auf dich, genau genommen auf niemanden. Bei einem interessanten Fund rückt der Pilz in den Vordergrund, die glückliche Finderin etwas in den Hintergrund, dass wollte ich ausdrücken.


    Ich habe die UNI Wien bezüglich dieses Fundes kontaktiert und um ihre Meinung dazu gebeten. Mache ich hin und wieder, auch wenn ich nur Fotos aus Foren zur Verfügung habe.


    Deren Rückmeldung dazu lautete:


    .... das ist eine Hypomyces-Art, die hier parasitiert. Man sieht schon die kleinen Punkte der Fruchtkörperausgänge. Aber welche Art, kann ich nicht sagen, die sind in der Regel ziemlich wirtsspezifisch und ich hab so auf die Schnelle noch keine Angabe für Cantharellus gefunden, die passen könnte (in Nordamerika ist u.a. H. lactifluorum drauf, der passt aber nicht).


    Zusammengefasst: der Fund würde von der UNI wissenschaftlich abgearbeitet werden, mit Kulturen anlegen, DNA-Sequenzieren usw.


    Wenn es ihn noch gäbe. Helen hat auf meine PN nicht geantwortet, er dürfte wohl im Mistkübel gelandet sein. Wir wissen jetzt zumindest, dass es sich um eine Hypomyces-Art handelt, die auf Cantharellus parasitiert. Welche Art es genau ist hätte die Wissenschaftler interessiert, euch und mich auch.


    Der Thread von Helen ist super, er hat mich noch sensibler gemacht. Tatsächlich schaue ich mir jedes Eierschwammerl bei der Entnahme genau an, was nicht dem Ideal entspricht blieb bisher im Wald.

    Blöde Einstellung, ich habe wieder einmal kräftig dazulernen können,


    lgpeter



    Liebe Sabine,


    hab' nicht ausgegraben, dass ist die aktuelle Antwort der UNI. Zu meiner Anfrage, diesen interessanten Fund betreffend.


    Wesen Fund es ist spielt da eine untergeordnete Rolle, dass er bestimmt werden kann ist großes Kino,


    lgpeter

    Na ja,


    dürfte wohl im Getümmel untergegangen sein, dass ich das Häutchen zwischen Gänsefüßchen gesetzt habe ----> "Häutchen", :wink:


    Ich habe keinen Verdacht, was diese 'Anomalie hervorruft.

    Googeln hilft in diesem Fall nix, die raten auch nur, Cantharellus cibarius parasitized by Hypomyces lactifluorum. E Central TX under post oak. : mycology


    Ist zwar nicht mein Fund, jetzt aber will ich wissen, was dahinter steckt, sofern es sich über die eingestellten Aufnahmen lösen lässt.


    Bissale Geduld bitte, ... work in progress ...



    STOPTASTE,


    .... das ist eine Hypomyces-Art, die hier parasitiert. Man sieht schon die kleinen Punkte der Fruchtkörperausgänge. Aber welche Art, kann ich nicht sagen, die sind in der Regel ziemlich wirtsspezifisch und ich hab so auf die Schnelle noch keine Angabe für Cantharellus gefunden, die passen könnte (in Nordamerika ist u.a. H. lactifluorum drauf, der passt aber nicht).


    gibt es die zwei Exemplare noch, getrocknet?


    lgpeter


    Hi,


    DNA-Sequezierung-Geräte für den Einsatz 'im Feld' gibt es bereits,


    Wissenschaftler identifizieren Frosch durch DNA-Test, ohne dafür den Wald zu verlassen - Mongabay Deutsch Was beim Frosch funktioniert sollte bei Pilzen auch kein Problem sein. Auf eine 100 % ige Übereinstimmung würde ich dennoch nicht hoffen, es gibt mehr falsch in Fungarien hinterlegte Pilze als Amphibien in Rexgläsern.


    Einmal ein paar Kröten investiert, sequenziert's sich's ohne Kosten weiter, ungeniert, :wink:


    lgpeter

    Servus Toni,


    die 123P eignet sich gut für eine erste Grobsuche, dann müssen bessere Bücher ran. Zwar sind die PdS keine Monographie alá Hausknecht, aber dein Blumentopfpilz ist darin ausführlich beschrieben.


    Conocybe (Pholiotina) filaris

    (Fr.) Kühn.

    = Pholiotina vilaris (Fr.) Sing

    = Pholiotina rugusa (Peck) Sing


    Sporen elliptisch bis mandelförmig, glatt, dickwandig, mit Keimporus, 7,7 - 10,3 x 4,9 - 5,8 µm; Q: 1,5 - 1,9µm


    Gut, dass du nochmals nachgemessen hast, jetzt passen sie, die Sporen und der Quotient. Wenns't jetzt noch kurz die Lamellenschneiden nach spindelig-flaschenförmigen absuchen könntest wäre dein Fund angenagelt, :wink:


    lgpeter

    p.s.

    wenn die Größe derart variieren mikroskopiere ich die Sporen mehrerer Cluster. Zwanzig bis dreißig.

    Die Sporen, net di Cluster, 8)

    'n Abend,


    meine Theorie mit den gewässerten Sporen ist etwas verwegen, aber eine bessere hab' ich zZ nicht.

    Sollte Helen mittels Nagelprobe Lamellen von Leisten unterscheiden können wären wir schon mal in der richtigen Gattung.


    interessant welche Meinungen zu diesen Pfifferlingen ans Licht kommen. Zu Peter - der Begriff Tetralogie umfasst ja nicht nur missgebildete Fruchtkörper, sondern ist sehr viel umfangreicher. Da gehört z.B. auch Pilzbefall wie beim sogenannten Steinreizker dazu und auch eben Viren. Bei Milchlingen wird das Wachstum hauptsächlich durch Pilzbefall unterdrückt, vor allem kann sich kein Hymenium richtig ausbilden und die Trama verhärtet sich wie eben Stein. Der Pfifferling sieht einem Steinreizker durchaus ähnlich.


    Liebe Veronika,


    Steinreizker sind etwas eigenes, dass wäre der Finderin über's Gewicht aufgefallen. Habe noch nie solchen Befall auf Eierschwammerl gefunden, ein einziges mal auf diesem Pilz,







    Klar hab' ich nachgefragt und auch eine Antwort dazu erhalten,


    es hat schon so seinen Grund, warum in der DB nur wenig Hypomyces drin ist. Die kommen immer wieder mal vor (hab grad heute Hypomyces aurantius getrocknet auf Meripilus giganteus), sind aber mit ganz wenigen Ausnahmen sehr schwer bis beinahe unbestimmbar. Es gibt da sehr viele Arten! Denk allein an die lange Namensliste im IF (214!). Meistens sind sie auch unreif und dann gar nicht bestimmbar. Außerdem muss man das Substrat wissen.

    Bestimmen der Hypomyces-Arten funktioniert mit Reinkultur anlegen, Mycel in Flüssigkultur überführen, wachsen lassen, sequenzieren…


    Ohne genaue Substrat läuft da nix.


    Für mich bleibt Helen's Anfrage weiterhin spannend,


    lgpeter

    Ahoi Pablo,


    das Problem liegt wieder einmal in der zur Verfügung stehenden Literatur bzw. rezenten Schlüsseln.


    Hast was aktuelles für Toni und mi?


    lgpeter

    Wie stehn's denn grad, die Wetten dazu?


    Am Reizker klettert entweder Fulgio septica, var. septiica oder var. flava hoch. Butter kann nicht klettern, Hexen aber fliegen, :party:


    So dürfte dieser Schleimi zu seinem Namen gekommen sein, Hexenbutter, :wink:


    Für eine genaue Bestimmung müsste man sich die Kalknoten unterm Mikro reinziehen. Bei 32 Kügerl im Schatten zieh' ich mir lieber gut gekühltes Quellwasser rein. Bissale aufgepeppt mit Hopfen & Malz,


    lgpeter

    Servas Helen,


    auf deiner ersten Aufnahme sehe ich einen frisch geduschten Pilz, auf Küchenrolle. Hab die Aufnahme ein wenig bearbeitet,





    deine zweite auch,




    Die nicht, habe ich mir aus Wolfgang's Fundus geklaut ausgeborgt,




    Goldschimmel fliegt raus, der befällt ausschließliche Röhrlinge. Eine Tetralogie auch, missgebildet ist dein Fund nicht.


    Mein Verdacht ist ein anderer. Deine Beschreibung der Hutbeschaffenheit 'samtig' lässt auf den Falschen Pfifferling schließen. Der gelbliche Belag könnten Sporen sein, die vor deiner Dusche nicht rechtzeitig flüchten konnten.


    Probier mal die Nagelrobe aus, ob sich das Hymenophor verschieben lässt,


    lgpeter