Beiträge von huehnchen69

    Nochmal hallo,


    danke fürs in Erinnerung rufen.


    Aber das hier

    Morcheln sollen demnach sinngemäß nicht mehr verzehrt werden.

    und das hier

    Und dass allgemein vor einem Verzehr von Morcheln gewarnt wird, hatte ich ja so auch nicht behauptet.

    klingt für mich etwas widersprüchlich.


    Stephan, mir ist es so in Erinnerung, dass schon eine individuelle Komponente dabei war. Dass nicht jede*r, der/die mal viele Morcheln isst (habe ich auch schon problemlos gemacht), darunter leidet, aber nicht klar ist, was der Auslöser ist.


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Rolf,


    vielleicht erinnerst du dich an einen Bericht über neurologische Symptome im Zusammenhang mit Mochelkonsum.


    Die DGfM schreibt dazu auf ihrer Webseite:

    1.9. Neurologisches Morchella-Syndrom

    Symptome: Kleinhirn- u. Hirnstammsymptomatik: Zittern, Schwindel, Taubheitsgefühl, Gleichgewichtsstörungen, Sehstörungen mit engen oder weiten Pupillen, Unruhe, gelegentlich Magen-Darm-Symptomatik nach 5 Stunden.

    Latenzzeit: ± 12 Stunden

    Pilzarten: alle Morchel-Arten (Morchella spp.), Böhmische Verpel (Verpa bohemica)

    Gifte: unbekanntes hitzestabiles Neurotoxin

    Bemerkungen: Symptome nach Verzehr reichlicher Mahlzeit zubereiteter, frischer Morcheln. Rückbildung der Symptome innerhalb von 1–72 Stunden, meist nach 12 Stunden


    Meiner Erinnerung nach tritt es eher selten und aus unbekannter Ursache auf (außer dass die Menge größer sein muss).


    Dass allgemein vor einem Verzehr von Morcheln gewarnt wird, ist mir aber nicht bekannt, weder von der DGfM noch anderweitig.


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Gauklerpilz,


    ich glaube, ein Focus-Online-Artikel wäre so ziemlich die letzte Stelle, an der ich nach einem Pilz-Sammelkalender suchen würde. Da würde ich vermutlich eher das Forum hier durchstöbern, was die Leute so an Pilzfunden in den jeweiligen Monaten gepostet haben...


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Gauklerpilz,


    das ist ja eine eigenartig zusammengewürfelte Liste an Giftpilzen.


    Ich glaube, wenn ich welche aufzählen würde, würde ich mich irgendeiner Systematik bedienen. Beispielsweise alle (jeweils: bekannt und in Mitteleuropa zu Hause) tödlich giftigen Pilze, alle diejenigen, die leicht mit anderen verwechselt werden, die am häufigsten verzehrten Giftpilze, einen repräsentativen Kandidaten für jedes Vergiftungssyndrom, oder sonst irgendeine Systematik. Wahllos irgendwelche Giftpilze zusammenzugoogeln hat für mich was von "Ich packe meinen Koffer und packe ein..." - und dann nennt jede*r einen beliebigen Giftpilz ;)


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Doelli,


    erstmal herzlich Willkommen und hoffentlich viel und lange Freude mit den Pilzen.


    Prima Strategie :)


    Die Zahl meiner eigenen Sandröhrlingsfunde ist überschaubar, bei mir in der Gegend gibt es den nicht, aber Nr. 1 würde ich zumindest bei denen, wo ich die Röhren sehen kann, auch dafür halten.


    Den Semmelstoppelpilz sehe ich auch so. Wobei ich mir bzgl. des Frischegrads nicht so sicher wäre.


    Nr. 3 halte ich eher für einen der Rotfußröhrlinge, vielleicht den Herbstrotfuß.


    Beste Grüße

    Sabine


    P.S.: Natürlich wie immer keine Verzehrfreigabe.

    Hallo Pablo,


    hat einer von unseren Bildschirmen einen Farbstich?


    Ich sehe da überhaupt nichts Gebräuntes, sondern Lamellen und Stiel sehen für mich gelb-oliv aus. Und er wirkt auf mich auch nicht sonderlich verwittert.


    Beste Grüße

    Sabine

    Andy, für mich sehen die Lamellen auf dem zweiten Bild so fuchsig aus, so dass ich den deshalb und wegen der fehlenden Erwähnung des Geruchs ausgeschlossen hatte.


    Aber wo du's jetzt sagst - vielleicht ist steinpilz sich ja wegen des Geruchs fast sicher, und auf dem letzten Bild sehen die Lamellen auch eher hell (wenn auch im Schatten) als fuchsig aus. Kann also gut sein, dass du Recht hast.


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Jens,


    allgemein weiß ich wenig über Hunde und Pilzvergiftungen. Aber ich kann mich an eine Fortbildung erinnern, bei der berichtet wurde, dass Hunde auf irgendeine Pilzart (waren es Düngerlinge? Weiß nicht mehr genau - könnte evtl. noch mal nachschauen) wesentlich empfindlicher zu reagieren scheinen als Menschen.


    Wenn der Hund die Pilze häufiger frisst, scheint es mir aber so, als würde er diese Pilze vertragen.


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Frank,


    danke für das Update. Ich hatte mich schon über deine obige Bemerkung gewundert, weil die Lacktrichterlinge auf der DGfM-Speisepilzliste aus dem Juni letzten Jahres mit draufstehen.


    Aber ich vermute mal, der Schwarzblauende Röhrling ist wegen des Arsengehalts rausgeflogen, oder?


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Codo,


    spannend, was du so findest - und so hübsch!


    Selbst gefunden habe ich den noch nicht, aber mir scheint der Blutblättrige Schirmling ganz gut zu passen. Zum einen natürlich der Farbkontrast zwischen Hut und Lamellen/Stiel, aber auch die freien Lamellen und die Velumfetzen am Hutrand. Wobei ich nicht genau weiß, was mit "olivgrünlich" bzw. "rotbräunlich" als Sporenpulverfarbe gemeint ist, ob das tatsächlich dunkel sein soll, oder eher ein Farbstich bei einem hellen Sporenpulver. Aber vielleicht solltest du beobachten, ob der Abdruck sich noch verfärbt. Vielleicht wäre es hilfreich, noch einen Sporenabdruck auf hellem oder transparentem Untergrund zu machen, damit man die Abweichung von Weiß beurteilen kann.


    Aber vielleicht hat ja jemand noch eine bessere Idee.


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Martin,


    ich träume schon seit Jahren jedes Jahr in der intensivsten Pilzsaison von Pilzen :)


    Fürs nächste Mal wünsche ich dir einen richtig schönen Pilztraum.


    Beste Grüße

    Sabine

    Herzlich Willkommen, Evergrowing,


    das sah doch schon mal super aus, sowohl von der Art der Präsentation als auch von den Bestimmungsversuchen her.

    Wenn es sicher ein Nadelbaum gewesen sein sollte, würde ich eher den in Betracht ziehen

    Kiefern Braunporling, Nadelholzbraunporling, Fichtenbraunporling, Gelber Braunporling (PHAEOLUS SPADICEUS SYN. PHAEOLUS SCHWEINITZII)

    Den Nadelholzbraunporling halte ich bei Nr. 1 für ausgeschlossen.


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo zusammen,


    ich halte es für plausibel, dass das wirklich so aussieht. Für mich sieht das nach etwas in Richtung Pappelschüppling aus, und die tauchen ja häufig an recht frisch geschlagenem Holz auf, das kann bestimmt auch nach dem Schnitzen passieren. Cooles Foto.


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Pablo,

    beim Letzten (5) würde ich einen stark verwitterten Milchling vermuten, mit recht zuversichtlicher Tendenz zu Lactarius rufus (Rotbrauner Milchling)

    Bei der Oberseite bin ich ja ganz bei dir. Aber die Unterseite? Die sieht doch null nach Milchling aus. Schon gar nicht nach dem Rotbraunen, und auch in oll sehen die mE nicht so aus wie dieses Exemplar.


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Cosmo,


    der erste erinnert mich an den Spitzschuppigen Stachelschirmling.


    Der zweite sieht für mich nach einem Ritterling aus, aber keine Ahnung, was für einer.


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Benjamin,


    Nr. 5 sieht für mich ja total spannend aus.


    Wenn das Drumherum mit den Blättern usw. sich nicht so gut decken würde, hätte ich ja gedacht, du hättest einen Pilz von oben und einen anderen von unten fotografiert.


    Von oben sehen Farbe und Form (Oberfläche vielleicht nicht so) für mich aus wie ein Rotbrauner Milchling, die Unterseite vielleicht nicht ganz freudig genug (von den Farben her) für einen Hautkopf, aber schon möglicherweise ein Schleierling.


    Ich bin mal gespannt, ob jemand dazu eine Idee hat. Ein Bluthautkopf ist es jedenfalls definitiv nicht.


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Benjamin,

    Was mich etwas irritiert, ist, dass einige meiner anderen Funde eher auf einen sauren Boden schliessen und dieser ja laut Beschreibung kalkreiche Böden bevorzugt. Oder wechselt der Boden in ein und demselben Wald auch manchmal von sauer auf kalkreich.

    Ich bin hier ja auch meistens im Sauren unterwegs. Hier haben trotzdem die Spitzschuppigen Stachelschirmlinge dieses Jahr einen Lauf. Allerdings stehen sie praktisch immer entlang der (kalkreichen) Wege.


    Beste Grüße

    Sabine