Champions, welche?

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema, welches 3.846 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (25. September 2021 um 21:52) ist von Heuler22.

  • Außer 2Kg Anischampis habe ich heute diese Pilze auf einer Wiese gefunden, nur Wiese, keine Bäume in der Nähe und die Wiese wird nicht gedüngt, Naturschutzgebiet. Zuerst dachte ich da wächst ein Bovist. Dann bemerkte ich den Stiel. Die Pilze verändern ihre Farbe nicht bei Verletzung, was man schön an den Fraßgängen der Maden erkennen kann. Aber sie riechen etwas nach Tinte, unangenehm. Kann das ein Perlhuhnchami sein?

    Später im Park fand ich noch solche Champions, mit rötlicher Hutmitte. Man könnte denken die Färbung kommt mit dem Alter, aber auch der Kleine hat bereits so eine gerötete Mitte. Seine Lamellen waren noch sehr blaß. Der Alte gilbt ein wenig, Geruch unauffällig, kurzer Stiel. In der Nähe wachsen Eichen und eine Birke. Danke für Infos.

    Viele Grüße, Donna

    Viele Grüße, Donna Wetter

  • Beim Karbol wird die gelbe kratz Stelle dann auch grau. Ebenso bei dem rebhuhn und perlhuhn.

    Der Geruch steht gegen die Verfärbung...

    Mal länger überlegen....

  • Hallo,

    für die zwei "Hühner" ist mir die Statur der oberen beiden zu kräftig aber ich hatte die noch nie in der Hand. Beim Perlhuhnegerling wäre auch die Schuppung auf dem Hut viel feiner. Bei den unteren würde ich zum normalen Karbolegerling tendieren.

    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Ja, aber das rebhuhn ist schon etwas grobschuppiger als das perlhuhn. Perlhuhn geht hier eh nicht da die kleinen Schuppen schwarz sind, beim rebhuhn rotbräunlich.

    Lg jens

  • Hallo,

    ich würde für die zuerst gezeigten Pilze eine Zugehörigkeit zu den Karbolchampignons sicher ausschließen. Das sind weder "Hühner" (persönlich kenne ich nur das Perlhuhn) noch der normale Karbolchampi.
    Grund eins hat Jörg bereits genannt; Sie sind zu kräftig von der Statur, zumindest die von den ersten Bildern. Grund zwei ist für mich, das fehlen der typischen Ringanatomie (unterseits mit scharfer Kante). Der typische Ring ist für mich auch auf den zuletzt gezeigten Bildern nicht zu sehen, daher würde ich auch hier mal vorsichtig Karbolis ausschließen, wobei der Habitus schon hhinkommen kann. "Unangenehm" riechen können ja mehrere Egerlinge, erst recht im Alter, es sollte jedoch nicht der typische Phenol Geruch sein.

    Mit Anilin (allerdings giftig, kanzerogen) & Salpetersäure (=Schäffer-Reaktion) wäre das natürlich auch zu klären.

    LG Thiemo

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Eine Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben! -> Pilzsachverständige finden

  • Danke euch und schiebe noch Bilder zu den unteren Beiden mit den rötlichen Hüten dazu. War heute dort und habe noch ein paar davon gefunden. Die riechen ganz leicht nach Anis. Welcher Champignon hat so einen geröteten Hut? Als ich nach 45 Minuten zu Hause ankam, waren sie deutlich gelber geworden.

    Viele Grüße, Donna Wetter

  • Hallo,

    bei deinen Funden handelt es sich m.M. nach um zwei verschiedene Arten weil sich die Hutschuppung und auch dein angegebener Geruch sich stark unterscheiden. Weiter komme ich hier aber nicht.

    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Hier isser noch mal, aus 2019. Purpurfaseriger Egerling. Die unteren Bilder. Ich sage ja, die wachsen immer an der gleichen Stelle und zuverlässiger als die auf den ersten 2 Fotos. Menno, seid 3 Jahren.... Lustig meine Geruchsnerven. Anisartig, pilzig. Bittermandel war nicht dabei. Und was da alles bestimmt wurde. Wiesenchampignon, Waldschampignon. Ich sag der rötet doch garnicht? Trotzdem Waldchampignon. Na gut mit Zweifeln. Entschuldigung, bin gerade begeistert und auch sehr froh. Sind ja blos Pilze, aber....

    Viele Grüße, Donna Wetter

  • Hallo,

    es freut mich, daß der wohl doch noch einen Namen bekommen hat. Von dem hatte ich noch nie etwas gehört.

    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten