Bestimmungsversuch& Killerpilz!

Es gibt 4 Antworten in diesem Thema, welches 2.083 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (17. November 2019 um 20:07) ist von Beorn.

  • Hallo

    War heute bei strahlendem Sonnenschein im Wald ( lichter Laubwald, Nadelholz untermischt teiweise grasig)

    Ich war denn doch erstaunt was da alles noch wächst! Hier ein paar Fotos und Bestimmungsversuche von mir bisher nicht bekannten Pilzen.

    Wenn jemand mögliche Alernativen hat, gerne, wühle mich dann nochmal durch die Literatur.

    Photo 1 und 2 Ein Pilz der Mücken killt , habe sowas noch nie gesehen! Schneckling? Hygrophorus cossus ( oder eburneus)

    Photo 3 wurzelnder Schleimrübling ( Hymeropellis radicata syn Xerula radicata) ?? Photo leider unscharf aber Hut etas runzlig .

    Photo 4 +5 weitlöchriger Porling ( Lentinus arcularius)??

    Photo 6&7 brauner Büschelrasling


    LG Ulrich

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Ulrich!


    Welcher Schneckling das nun ist, kann ich nicht sagen, aber das mit den Mücke ist ja echt makaber!

    In manchen Mückengebieten sollte man die Dinger verstärkt wachsen lassen, das schlägt ja einen hausgecko noch um Längen!


    Was da mal interessant wäre: Es gibt ja nun einige Pilze, die Fleisch fressen. Also zB Pleurotus - Arten und Hohenbuehelia - Arten fangen und verdauen Nematoden. Die wären allerdings viel kleiner als Mücken. Aber ob die Schnecklinge vielleicht aus den im Schleim festgeklebten Mücken auch noch Energie gewinnen können?

    Der Porling ist ein Winterporling (Polyporus brumalis), immerhin das kann ich sicher sagen.

    Der Letzte vermutlich auch ein Büschelrasling, wenn er nicht rosabraaun absport.


    Lg; Pablo.

  • Hallo Ulrich, Nr. 3 ist kein Wurzelnder Schleimrübling. Das zeigt die Stielbasis, der wuzelt nicht. Ist eher ein Helmling.

    LG Rigo

  • D

    Der Porling ist ein Winterporling (Polyporus brumalis), immerhin das kann ich sicher sagen.

    Hallo Pablo

    Ich hatte zwischen den beiden( winter / weitlöchrig ) geschwankt. Entschieden hatte ich mich dann auf Grund der Photos von der Hutoberfläche auf 123pilzsuche ( ich glaube die waren zum teil sogar von Dir??) Aber du hast recht es ist wohl der P. brumalis.

    Danke für den Hinweis.

    Ulrich

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Ulrich!


    Die Hutoberfläche ist da nicht so wichtig, wenn auch das Farbspektrum bei Polyporus arcularius generell deutlich heller ist, mehr mit dezenten brauntönen und teiuls sogar ins grauweiße spielend.
    Entscheidend ist die Porenform und (mit abstrichen) die Porengröße, wobei man immer den gesamten fruchtkörper beobachten muss: Bei arcularius sind auch am Hutrand oder direkt am Stiel die Poren nie isodiametrisch.


    LG, Pablo.