Anscheinend Holzabbauender Pilz

Es gibt 13 Antworten in diesem Thema, welches 4.896 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (6. Dezember 2019 um 23:43) ist von Gwürzbuizl.

  • Hallo, gibt es noch andere Bilder? Vielleich von den Stielen? Die Pilze sehen schon sehr alt aus und haben auch bestimmt einen Frostschaden davongetragen. Herzliche Grüsse Der Baumi

    • Offizieller Beitrag

    MoinMoin!


    Vielleicht sind die noch gar nicht sooo alt und / oder angefröstelt, sondern nur ein bisschen, und es ist aebr ein Schokoladenbrauner Mürbling (Psathyrella spadicea = Homophron sarcocephalus)?
    Müsste man aber, wie's der Baumi schon schrieb, auf jeden Fall noch einen oder zwei Fruchtkörper umdrehen, daß man auch die Stiele und die Lamellen beobachten kann.


    Lg; Pablo.

  • Moin Pilzler,

    klar, aufgrund eines Übersichtsbildes sind Pilze nur sehr selten bestimmbar. Aber schon Mutmaßungen anderer Pilzler haben für den Finder bei der Bestimmung ihren Wert, denn ihnen kann er nachgehen und zustimmen bzw. sie verneinen. Meine Vermutung (unter anderen) sind irgendwie modifizierte Stockschwämmchen.

    Gruß - Franz

  • Hallo Gemeinde, ich habe nochmal den Baum aufgesucht und den Pilz fotografiert, kennt den jemand?

    Viele Grüße

    Erwson

  • Hiatamandl 26. November 2019 um 16:25

    Hat den Titel des Themas von „Anscheinend Holzabbauender Pilzz“ zu „Anscheinend Holzabbauender Pilz“ geändert.
    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Erwson!

    Um welchen Baum geht's jetzt konkret?
    Es gibt so viele Anfragen hier, wenn du dich auf eine vorige Anfrage beziehen willst, wäre ein Link dorthin ideal, damit man auch die Vorgeschichte kennt.
    Die Pilze sehen ganz interessant aus. Ohne jetzt noch im Kopf zu haben, was die Ausgangslage war: Ein Ackerling vielleicht, oder auch ein Faserling aus der kräftigen Fraktion (Homophron) käme da beispielsweise in Frage.


    Lg; Pablo.

  • Hi, der Pilz wächst zwischen den Wurzelanläufen eines Bergahorns (Acer pseudoplatanus), es sieht so aus, als würde er aus den Wurzelanläufen kommen. Um sicher zu gehen werde ich den Baum mit einem "Resi" anbohren, also den Bohrwiderstand messen, dann kann ich evtl. mehr sagen.

    Trotzdem vielen Dankeschön und

    Grüßle

    erwson

  • Halllo erwson,

    Wieso willst Du denn jetzt den Baum anbohren? Am Fuße jeden Baumes wachsen (potentiell) Pilze. Das gehört zum Wald, zur Natur. Bist Du für Wegesicherung verantwortlich? Befürchtest Du, dass der Baum vom Pilz zerstört wird?


    Bitte hilf mir, bin etwas verwirrt.

    RudiS

  • Hallo RudiS,

    gestern fand ich an einer großen, alten Weide im Wurzelbereich Pilze, deren äußere Erscheinung mich farblich sehr die von erwson erinnerten. Ich habe ihnen nicht unter den Rock geschaut und auch keine zur Bestimmung mitgenommen, aber von oben, abgesehen von der Farbe, schienen sie mir zumindest auch stockschwämmchenähnlich.

    Gruß - Franz

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Erweson!


    Sodele. Durch Zufall das andere gefunden:
    Bitte, wenn man einen Pilz noch mal aufsucht, den man schon mal vorgestellt hat, einfach im bereits bestehenden Thema weiter schreiben. Oder wenigstens einen Link setzen.

    ich habe das jetzt mal so zusammengefügt, also in ein Thema gepackt. Weil's einfach übersichtlicher ist, sonst weiß ja niemand, wo es weiter geht bzw. was jetzt wo zu gehört.

    Also, zum Pilz.

    In der Größe und so stark hygrophan kommt da im Grunde schon eine der "Homophron - Arten" am besten hin. Also die großen, stämmigen Psathyrellas.
    Ob nun Psathyrella cernua oder Psathyrella spadicea, das kann ich hier makroskopisch nicht sicher einschätzen. Müsste man mikroskopisch genauer gucken. Tendenziell eher Psathyrella spadicea (= Homophron sarcocephalus), wegen den dunklen Farben im durchfeuchteten Zustand.


    LG, Pablo.

  • Hallo RudiS,

    ich bin in einer Kommune für die Verkehrssicherheit der Stadtbäume verantwortlich, mit dem Resistographen werden nur Bäume untersucht, die bei einer visuellen Kontrolle Auffälligkeiten zeigen. Die Bohrnadel hat einen Durchm. von 3 mm, solche "Wunden" werden von den Bäumen sehr schnell kompensiert. Gesunde Bäume bohre ich nicht an!

    Grüßle

    Erwson

  • Halllo Erwson,

    woher weißt Du denn, daß der Baum gesund ist? Wenn Pilze am Fuß wachsen?


    Wie kannst Du sicherstellen, daß a Deinem Bohrer keine Pilzsporen haften, mit denen Du Bäume infizierst?

    Ich sehe immer mit Grauen, wie sog. Baumpfleger mit ein und demselben Werkzeug 100te Bäume beschneiden. Da muss nur ein kranker Baum dabeisein, umd die Pilzsporen werden auf die 99 folgenden Bäume übertragen...

    Bin kein Fachmann, vielleicht kannst Du meine Befürchtungen entkräftigen.

    Grüßle

    RudiS