Beiträge von Gelbfieber

    Hallo und guten Tag Christine,


    Zitat

    …. Dann würde ich Deinem Urteil vertrauen.


    habe hier kein Urteil abgegeben, sondern dich lediglich auf Rimbachia bryophila aufmerksam gemacht!


    Eine belastbare Bestimmung deines Fundes kann m. E. nur mit mikroskopischen Merkmalen z. B. ob die Hyphen Schnallen haben oder nicht erfolgen.


    Eine gute Zeit

    Gelbfieber & Co

    Hallo und guten Abend Christine,


    Zitat

    ´gefühlsmäßig´ würde ich sagen, der ist es nicht


    bei der Bestimmung von Pilzen sollte man sich nicht von Gefühlen leiten lassen und makro- und mikroskopische Merkmale, Vorkommen, Jahreszeit …….. in den Vordergrund stellen!


    Zitat

    der wäre ja auch noch seltener...


    Das heißt doch nicht das dieses Pilzchen nicht zu finden ist.


    Zitat

    Gibt es den hier überhaupt?


    Wo bitte ist hier?


    Eine gute Zeit

    Gelbfieber & Co

    Hallo und guten Abend Emil,


    rein makroskopisch ist Helvella lacunosa schon treffend und so würde ich deinen Fund auch guten Gewissens kartieren. Wenn du mikroskopische Merkmale hättest wäre das zusätzlich top.

    Eine Kleinigkeit noch:

    Man sollte sich bei der Bestimmung dieser Gattung nicht selber im Wege stehen!


    Eine gute Zeit und bleib gesund.

    Gelbfieber & Co

    Hallo und guten Tag,


    als Ergänzung, ein paar Details zu Holwaya mucida bzw. der Nebenfruchtform Crinula caliciiformis.


    Eine gute Zeit

    Gelbfieber & Co


    Guten Abend Murmel,


    den Beleg den du mir zugeschickt hast, habe ich einer Helvella Art zuordnen können.


    Auf Grund der makro- und mikroskopischen Merkmale kann ich die von dir favorisierte Helvella macropus – Grauer Langfüßer, ausschließen.

    Neben den makroskopischen Merkmalen ist die Sporenform und Größe ganz entscheidend.

    Dein Beleg hat breitovale Sporen, H. macropus dagegen spindelige Sporen.


    Jetzt wartest du auf einen Artnamen ….. bekommst du:😊


    Helvella dissingii (H. fibrosa) - Wolligfilziger Langfüßer


    In der Pilzkartierung 2000 Online wird dein Fund als H. dissingii geführt und bei der DGfM als H. fibrosa. Ein noch älterer Name ist H. villosa.

    Füge ein FB an auf dem du u. a. den Unterschied der beiden o. g. Sporenformen siehst.

    Sehr schöner Fund und obendrein wurde das Pilzchen bisher sehr wenig gefunden bzw. kartiert!


    Eine gute Zeit

    Gelbfieber & Co


    Hallo und guten Tag Murmel,


    Zitat

    Ich könnte mir da den filzigen Langfüßler vorstellen. Ihr auch?


    von den Farben des Kopfteils und des Stiels und der doch recht „knappen“ Filzigkeit des Stiels kann ich mir Helvella macroporus, den grauen Langfüßler (Langfüßer) nicht vorstellen!

    Füge ein FB eines sehr typischen grauen Langfüßlers (Langfüßer) an.

    Bei der Gattung Helvella gibt es auch noch andere Arten z. B. ……. 😊


    Eine gute Zeit

    Gelbfieber & Co


    Guten Tag Murmel,


    vor einigen Tagen hast du ja schon eine „Kröte“ den Kröten-Öhrling Otidea bufonia gefunden.

    Nun gesellt sich zu diesem Fund ein „Hase“.


    Bei deinem Fund handelt es sich um:


    Otidea leporinaHasenohr


    Der Fundort bei Nadelbäumen, die dunkle Farbe der Frkp., die Sporenform Typ I und natürlich das Sporenmaß weisen klar zu Otidea leporina.


    Herzlichen Glückwunsch zu diesem Fund!


    Dein Otidea bufonia Fund war für dich, wie du mitgeteilt hast, schon ein seltener Fund aber O. leporina ist noch wesentlich weniger kartiert als Otidea bufonia. Dieser Fund ist für Niedersachsen schon ein „Kracher“!

    In der Pilzkartierung 2000 online findet man gerade 3 Fundpunkte in Niedersachsen. Für O. bufonia hingegen sind es, wenn ich richtig gezählt habe 19 Fundpunkte in Niedersachsen. Und etwas enger gefasst, im Umkreis von 150 Km zu deinem Wohnort/Fundort, kein einzig kartierter Fund.

    Selbst habe ich O. leporina bis 2017 im Harz gefunden aber durch das Fichtensterben bzw. Abholzen der Fichten sind meine Fundorte erloschen :-(

    Solltest du vorhaben deinen „Tierpark“ von Kröte und Hase noch zu erweitern, ist für einen Esel sprich Otidea onotica – das Eselsohr die richtige Zeit im Laubwald zu suchen.

    Mikroskopisch könntest du die Sporenformen der Gattung Otidea mit dem Sporentyp II länglich komplettieren in dem du Otidea alutacea den ledergelben Öhrling findest. Sporentyp I elliptisch und Typ III spindelförmig hast du ja schon.


    Formblatt mit makro- und mikroskopischen Details füge ich an.


    Eine gute Zeit

    Gelbfieber & Co


    PS.: Bitte keine Aufmerksamkeiten schicken!


    Hallo und guten Tag Schupfnudel,


    die grauschwarze Lorchel H. lacunosa ist aus meiner Sicht eine rel. leicht zu bestimmende Art. Voraussetzung ist natürlich gutes Werkzeug!

    Laß die Ascos bitte nicht stehen, versuch es mit der folgenden Literatur:


    Die Gattung Helvella – Jürgen Häffner – 1987

    Nordic Macromycetes Vol. 1 – 2000


    Eine gute Zeit

    Gelbfieber & Co

    Guten Tag Murmel,


    habe deinen Fund mikroskopiert aber konnte aus Zeitgründen erst einen Teil der Dokumentation erstellen. Wenn alles gut läuft, stelle ich die Doku am kommenden Freitag/Samstag ein.


    Zitat

    …. Und ich habe diese Saison schon mal ein extrem seltenen Fund gehabt. Darf ich noch einen haben?


    Bei deinem Fund handelt es sich um ………. 😉


    Eine gute Zeit

    Gelbfieber & Co

    Hallo und guten Tag,


    habe von Murmel einen Beleg Ihres Lorchel-Fundes erhalten.

    Makroskopisch war ja schon einiges zu sehen, das in Richtung Helvella lacunosa die Gruben-Lorchel gedeutet hat. Mikroskopisch konnte ich bestätigen, das es sich um H. lacunosa handelt.

    Füge ein FB mit makro- und mikroskopischen Details von H. lacunosa an.


    Eine gute Zeit und bleibt gesund

    Gelbfieber & Co


    Hallo und guten Tag Murmel,


    die Belege sind wohlbehalten bei mir angekommen, sodas ich sie makro- und mikroskopisch dokumentieren konnte.


    Bei deinem Fund handelt es sich „nur“ um Otidea bufonia.


    Frkp.:

    Unregelmäßig wellig, eingeschnitten, außen kleiig, runzlig gefurcht, grau, graubraun bis braun. Fruchtschicht von karamellfarben, beige bis braun.


    Sporen:

    Hyalin, spindelförmig, Typ III (nach van Vooren), 2 gr. Tropfen, glatt, 13,5 – 15 x 6,5 – 7µm


    Paraphysen:

    Oben gebogen mit körnigem Inhalt


    Gewebeschicht außen:

    Textura angularis


    Die makro- und mikroskopischen Merkmale weisen klar in Richtung O. bufonia. Bei Typ III Sporenform kommen 2 bis 3 Arten in die engere Auswahl. Allerdings habe ich bislang so große Frkp. von O. bufonia noch nicht gefunden. Habe mich am Tag der Zustellung deiner Belege, mal auf den Weg zu meinen O. bufonia Stellen gemacht um frisches Vergleichsmaterial zu holen. Bis auf einen, für mich normalgroßen Fund, konnte ich leider nichts finden. Wenn gewünscht, stelle ich die Doku die deine Belege und meinen Beleg mit Sporenfotos und Vermessungsprotollen zeigt, ein.


    Das es nun nichts „Besonderes“ ist, wie vielleicht erwartet wurde, tut mir leid aber Otidea bufonia ist schon ein klasse Fund, den man nicht alle Tage und überall findet. In z. B. Nordhessen und Sachsen, gibt es laut DGfM-Kartierung nur wenig Fundpunkte.


    Tja …. das wars von meiner Seite aus.

    Alles Gute und bleib gesund !


    Eine gute Zeit

    Gelbfieber & Co