Beiträge von ibex

    Hi Jens Mutschkela


    Habe den Artikel leider erst jetzt gesehen. Danke, dass du ihn hier eingestellt hast, wirklich interessant. Ich hätte jetzt mal eine Frage zum Geschmack des Burgundertrüffels. Bis jetzt habe ich den schwarzen und weissen Trüffel aus Italien schon mal probieren können und ich liebe diesen Trüffelgeschmack. Meine Frage ist jetzt, ob der Burgundertrüffel ziemlich gleich schmeckt, einfach nicht so intensiv oder wie würdest du den geschmacklichen Unterschied beschreiben?


    Danke und LG

    Benjamin

    Hallo Andy


    Vielen Dank für deine Ausführungen, das hilft mir wirklich sehr weiter. :thumbup:Cortinarien für Speisezwecke werde ich wohl noch eine Weile nicht sammeln.


    LG

    Benjamin

    Hallo Johannes


    Wenn diese alle auf Holz gewachsen sind, würde ich sagen, dass du mit dem Birnenstäubling richtig liegst. Ich habe diese jetzt auch schon ein paar mal auf Baumstümpfen gefunden und die Farbe kann durchaus etwas variieren. Ich finde die Brinenstäublinge haben eine gewisse Ähnlichkeit zu den Flaschenstäublingen, aber diese wachsen normalerweise auf Erde und ich finde sie unterscheiden sich durch den Geruch. Der Flaschenstäubling riecht meiner Meinung nach angenehm, während der Birnenstäubling einen unangenehmen gasartigen Geruch hat.

    Wie bereits von Murmel geschrieben, wirst du hier ohnehin keine Verzehrsfreigabe erhalten. Zudem frage ich mich ohnehin, weshalb du so scharf drauf bist diese zu essen, denn bei Birnenstäublingen hätte mich der Geruch nicht unbedingt dazu animiert diese zu essen. :)


    LG

    Benjamin

    Hallo Ralph


    Ich kann nicht genau sagen, ob du es auf die Entfernung gerochen hättest. In Zukunft wäre ein Schnittbild und eine Geruchsprobe aber sicherlich (vor allem bei Schleierlingen) für eine Eingrenzung der Möglichkeiten unerlässlich. Falls Nr. 5 neutral gerochen hätte, könnte es eventuell auch ein Verfärbender Schleimkopf (cortinarius largus), aber ich kenne mich bei Schleierlingen für eine genauere Einschätzung einfach zu schlecht aus.


    CH-Andy Mich würde noch interessieren, wie du den Ziegelgelben Schleimkopf direkt bestimmen konntest. Ist es der bräunliche Hut in Verbindung mit den lilablauen Lamellen? Gibt es denn hier Verwechslungsmöglichkeiten, die diese Kombination haben? Ich habe mir mal die Verwechslungsgefahren auf 123Pilze angesehen und empfand bei den meisten dort aufgeführten Pilzen jetzt keine sehr grosse Ähnlichkeit, ausser vielleicht der Vielgestaltige Schleimkopf (auch bräunlicher Hut mit lilablauen Lamellen). Falls du noch etwas dazu sagen könntest wäre ich dir sehr dankbar.


    LG

    Benjamin

    Hallo Ralph


    Danke für deine Antwort, optisch würde dein Vorschlag ja recht gut passen, aber glaube mir, geruchlich passt er nicht, denn der Pilz hat wirklich widerlich gestunken. Ich warte mal ab, ob sich die Schleierlingsspezialisten StephanW oder Beorn vielleicht noch mit einer Einschätzung melden. Übrigens weiss jemand wo Pablo ist? Ich habe ihn schon länger nicht mehr hier im Forum gesehen, was ich sehr schade finde, denn er hat das Forum durch sein Wissen immer sehr bereichert. Ich hoffe er taucht bald wieder auf. :)


    LG

    Benjamin

    Hallo ihr zwei


    Besten Dank für eure Antworten. Ich habe mir das Pilzportrait von Beorn im Nachbarforum (Link) angesehen und möchte kurz beschreiben, weshalb ich daher eher zum Schiefknolligen Anischampignon tendiere:

    1. Der Fruchtkörper stand einzeln.

    2. Empfand ich den Pilz als relativ kräftig, dicker Stiel, deutliche Knolle.

    3. Geruch von Anfang an sehr intensiv und süsslich nach Bittermandel/Marzipan/Anis.

    4. Die Sporenpulverfarbe wird auf 123Pilze beim Dünnfleischigen Anischampignon als Purpurbraun beschrieben, für mich ist sie aber einfach nur Dunkelbraun. Könnt ihr dazu eventuell etwas sagen? Gibt es irgendwo ein Bild mit der Sporenpulverfarbe vom Dünnfleischigen Anischampignon, damit ich vergleichen könnte?


    Diese Merkmale würden mich eher zum Schiefknolligen Anischampignon tendieren lassen, ob ich richtig liege, keine Ahnung. :)


    Kann jemand von euch vielleicht noch etwas dazu sagen, ob es stimmt, dass alle nach Bittermandel/Anis duftenden Champis essbar sind? Wäre toll, dann könnte ich vielleicht in Zukunft auch endlich mal einen Champignon probieren. ^^


    Danke und LG

    Benjamin

    Hallo Ralph


    Kannst du etwas zum Geruch von Nr. 5 sagen? Wenn es ein Bocksdickfuss wäre, müsste er widerlich (nach Ziegenbock) stinken. Hast du vom Pilz eventuell ein Schnittbild.


    Ich vermute, dass ich kürzlich einen Bocksdickfuss gefunden habe: Bocksdickfuss (cortinarius camphoratus)?

    Leider hat sich bisher noch niemand zu meinem Fund geäussert.


    LG

    Benjamin

    Hi Miesmuschel


    Danke für die Vorstellung dieser schönen Funde. Du weisst ja sicher, dass es hier keine Verzehrsfreigaben gibt. Meine Einschätzung:


    Nr.1: Wie Sabine schon gesagt hat, hätte ich auch als Gelben Knollenblätterpilz (amanita citrina) bezeichnet

    Nr.2: Habe ich leider noch nie live gesehen, aber hätte ich auch als Totentrompete bezeichnet.

    Nr.3: Sieht für mich auch nach dem Flockenstieligen Hexenröhrling (neoboletus luridiformis) aus. Den habe ich auch schon gefunden. Ein sehr leckerer Pilz.

    Nr.4: Würde ich auch so nennen.

    Nr.5: Habe ich dieses Jahr zum ersten Mal selbst gefunden, als Schnitzel einfach lecker! Ob er den Föhn überlebt kann ich nicht sagen, aber ich hoffe es für dich. :)

    Nr.6: Ich sehe hier keinen Kartoffelbovisten, diese habe ich auch schon gefunden und waren immer bräunlich-gelblich. Ich denke das könnte vielleicht ein Hasenstäubling (bovistella utriformis) sein.

    Nr.7: Habe ich leider noch nie gefunden, aber durch diese Röhren mit diesen Milchtropfen würde ich dir nicht widersprechen.

    Nr.8: Sieht meiner Meinung nach auch nach einem Steinpilz aus. Es könnte, muss aber meiner Meinung nach kein Schimmel sein, aber das kann ich natürlich von hier aus nicht beurteilen. Ich habe auch schon einige sehr helle, fast weisse Steinpilze gefunden. Dieses Jahr zum Beispiel diesen hier(leider habe ich kein sehr gutes Foto):


    LG

    Benjamin

    Toll, dass schon einige ihren Tipp abgegeben haben. Ich muss sagen, einige hier können wirklich sehr gut schätzen. :thumbup:

    ich gehe da von den geputzten Pfifferlingen aus.

    Nicht lupenrein, aber grob geputzt, ja.


    Ich denke ich lasse das Rätsel noch bis Montag Abend laufen, wenn das für euch in Ordnung ist.


    LG

    Benjamin

    Hallo liebe Pilzfreunde


    Kürzlich habe ich mal wieder einen Champignon gefunden, bin mir aber nicht sicher, ob ich ihn richtig bestimmt habe. Daher würde ich mich über eure Einschätzung sehr freuen.


    Hut: Schmutzigweiss bis Hellbraun-gelblich, etwas schuppig, Farbe nach ein paar Stunden dunkler geworden, ca. 10cm.

    Lamellen: Rosagrau, frei, gedrängt, Schneiden gesägt und heller.

    Stiel: Weisslich, nach ein paar Stunden gelblich, an berührten Stellen gelb-bräunlich, etwas hohl, dünnhäutige und hängende Manschette, Basis mit flacher und gerandeter Knolle.

    Fleisch: Weiss, nach meinem Empfinden nur schwach gilbend.

    Geruch: Sehr angenehm nach Bittermandeln, anisartig, süsslich.

    Sporenpulverfarbe: Dunkelbraun (siehe Bild 1j).

    Ort: Fichte, am Wegrand, ca. 1850m ü. M.

    Vermutung: Vielleicht der Schiefknollige Anischampignon (agaricus essettei)? Er hat so angenehm gerochen, dass ich ihn ja wirklich gerne gegessen hätte, aber ich kenne mich bei den Champignons einfach noch zu schlecht aus. Stimmt die Regel wirklich, dass alle nach Anis/Bittermandel duftenden Champignons essbar sind?


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    1j:


    LG

    Benjamin

    Hallo zusammen


    Da ich so kleine Spiele toll finde, dachte ich mir, ich eröffne auch mal ein kleines. Ist jetzt zwar nicht so ein ausgefallenes Rätsel, aber vielleicht macht es ja dem einen oder anderen dennoch Spass.


    Da ich kürzlich Eierschwämmchen gesammelt habe, lautet die Frage:

    Wie viel Gramm Eierschwämmchen befinden sich im Körbchen?



    LG

    Benjamin

    Hallo Uwe

    Hallo

    Ich werde das nicht nachkochen. Rötelritterlinge und Kohlrabi, das paßt doch geschmacklich nicht zusammen. Außerdem haben die gezeigten Rötelritterlinge ein Madenproblem.

    Ich hoffe du lebst in einem freien Land und daher wird dich vermutlich niemand dazu zwingen das nachzukochen. ^^ Weshalb sollten Rötelritterlinge und Kohlrabi nicht zusammenpassen? Schau mal hier im "Wald & Wiesen Pilze Das Kochbuch" im Register findest du ein Rezept das sich "Red Snapper mit Kohlrabi-Rötelritterling-Gemüse" nennt: Pilze - Das Kochbuch by Tre Torri Verlag GmbH - Issuu

    Entweder haben also die Autoren dieses Pilzkochbuchs keine Ahnung, oder es passt eben doch zusammen. ;)


    Auch aus dem "Madenproblem" machst du aus einer Mücke einen Elefanten. Der kleinste Pilz war absolut madenfrei, im mittleren war ein einziger kleiner Madengang der noch im Stiel endete und auch im grössten beschränkten sich die Maden ausschliesslich auf den Stiel und die Hutmitte. Diese Stellen habe selbstverständlich weggeschnitten, aber wenn du so wählerisch bist und wegen ein paar Maden den ganzen Pilz entsorgst, kannst du das natürlich so machen, jedem das seine. Ich habe in Südkorea schon "Beondegi", die Puppen der Seidenraupe gegessen Beondegi - Wikipedia, von daher denke ich würde mich eine winzige Made in einem Pilz auch nicht umbringen. :D


    LG

    Benjamin

    Hallo Murmel

    der Rötelritterling soll ja Blutdrucksenkend sein. Da bräuchte ich dann täglich 2 Kg fertig zubereitet von.


    Benjamin, Du überraschst mich immer mehr. Erst die gelungene Pilzvorstellung, und nicht nur den Rötelritterling, dann jetzt das tolle Essen. Was kommst dann als Nächstes? Man darf gespannt sein.

    Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich habe auch gelesen, dass er blutdrucksenkend sein soll und ihn daraufhin meinem Vater empfohlen. :) Mein Blutdruck ist zum Glück ziemlich tief und ich hoffe das bleibt auch so. :thumbup:


    Dieses Jahr habe ich den Rauchblättrigen Schwefelkopf etwas genauer studiert. Gegessen habe ich ihn aber nur einmal während der Pilzexkursion. Ich möchte die Pilze zuerst ganz sicher kennen, bevor ich sie zum Essen sammle, vor allem, da man meiner Meinung nach bei den Schwefelköpfen auch die Galerina genau kennen sollte. Ich glaube nächstes Jahr sollte ich dann bereit sein, um sie für die Pfanne zu sammeln. Mitte Oktober habe ich noch einen halbtägigen Pilzkurs für Fortgeschrittene, darauf freue ich mich schon und hoffe dass ich dort noch einiges lernen kann.


    LG

    Benjamin

    Hallo Stephan


    Vielen Dank für deinen wertvollen Beitrag. Ich habe jetzt extra nochmal die Merkmale überprüft. Den Geruch empfinde ich als obstartig, vielleicht leicht nach älteren Äpfeln oder Birnen, die in einer Holzkiste gelagert wurden. Geschmacklich habe ich auch nochmal eine kleine Kostprobe genommen. Eine leichte Schärfe nehme ich wahr und nach einer Weile eine leichte Bitternote. Mein Favorit ist jetzt entweder der Wolfstäubling (Russula torulosa) oder der Dunkelrote Stachelbeertäubling (russula fuscorubroides). Leider kann ich die Schärfe mangels Vergleich nicht so gut beurteilen, aber er ist meiner Meinung nach auf keinen Fall extrem scharf.


    LG und vielen Dank

    Benjamin

    Vielen Dank Andy. Ich weiss, was auf meinem nächsten Einkaufszettel steht (irgendetwas mit Stachelbeeren). ^^ Jedenfalls habe ich nochmals versucht das Sporenpulver etwas zusammenzuschieben und ich denke ich könnte es jetzt als weisslich bis hellgelblich durchgehen lassen. Unten noch ein Bild:


    Das mit der Schärfe verstehe ich aber immer noch nicht.


    LG

    Benjamin

    Hallo Frank


    Auch dir, besten Dank für deine Einschätzung. Mit fruchtig-süsslich könnte ich mich noch anfreunden. Allerdings macht es mich etwas ratlos, dass ich die Schärfe nicht so richtig wahrgenommen habe. Auf 123Pilze steht immerhin, dass er so scharf ist, dass man davon sogar Lippenbläschen bekommen kann und ich spüre das nicht? Ich habe ein etwa zwei erbsengrosses Stück aus dem Hut (aber ohne Lamellen) probiert und eine Weile drauf rumgekaut, ist das zu wenig? Irgendwie bin ich etwas verunsichert und frage mich, wie ich Täublinge bestimmen soll, wenn bei einem der schärfsten offenbar nicht mal die Schärfe spüre.


    Und was meint ihr zur Sporenpulverfarbe? Würde diese wenigstens zum Stachelbeertäubling passen?


    Vielen Dank und LG

    Benjamin

    Hallo Andy


    Danke für deine Einschätzung. Leider weiss ich gar nicht wie Stachelbeeren riechen. :/Ich dachte ja eigentlich auch an den Stachelbeertäubling (russula queletii) oder vielleicht den Dunkelroten Stachelbeertäubling (russula fuscorubroides), aber zwei Punkte lassen mich etwas daran zweifeln: 1. Empfand ich die Kostprobe nicht scharf, erst nach einer Weile war eine ganz dezente Schärfe zu spüren, 2. Müsste das Sporenpulver ja eigentlich etwas ins gelbliche gehen, oder? Ich habe es jetzt versucht noch etwas zusammenzuschieben (leider hat er nicht so viel gesport), aber ich würde die Farbe eigentlich als weiss bezeichnen. Oder kann dieses gelbliche so hell sein, dass es fast weiss wirkt?


    LG

    Benjamin

    Hallo zusammen


    Gestern habe ich einen Täubling zur genaueren Untersuchung mitgenommen, leider komme ich zu keinem Ergebnis, weil immer etwas nicht so richtig zu passen scheint. Über Ideen eurerseits wäre ich wirklich sehr dankbar.


    Hut: Weinrot, violettrot, Huthaut lässt sich schlecht abziehen (siehe Foto 1k unten).

    Lamellen: Weisslich, spröde.

    Stiel: purpurrot auf hellem Grund.

    Fleisch: Weiss.

    Geruch: Irgendwie grasartig.

    Geschmack: Am Anfang für mich keine Schärfe wahrnehmbar, nach einer Weile konnte ich eine leichte Schärfe wahrnehmen.

    Sporenpulverfarbe: Weiss (siehe Bilder 1l und 1m).

    Ort: Lärche, Fichte, Arve, ca. 1850m ü. M.

    Vermutung: Ein Merkmal passt irgendwie nie, daher bin ich mir mittlerweile ziemlich unsicher. Vielleicht habt ihr eine Idee?


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    1j:


    1k:


    1l:


    1m:


    LG

    Benjamin