Beiträge von ibex

    Hallo Rolf


    Ich hatte die Offlinedatei auch heruntergeladen, habe es jetzt gerade nochmal getestet und auch bei mir waren fast alle Fotos verschwunden und nur noch Fliegenpilz-Symbole zu sehen. Ich habe die Offlinedatei jetzt nochmal neu heruntergeladen und jetzt funktioniert es wieder. Vielleicht kannst du mal schauen, ob du sie auch nochmal neu herunterladen kannst. Warum die Bilder plötzlich verschwunden sind, kann ich auch nicht sagen, vielleicht ein Fehler in der App.


    LG

    Benjamin

    Hallo Uwe

    An der Größe kann man den Violetten nicht festmachen.

    Allein an der Grösse vielleicht nicht, aber sie liefert doch Hinweise. Wenn mehrere der gefunden eher klein sind und die grössten davon geschätzt maximal 8cm sind, finde ich das schon ein Indiz. Ich beschäftige mich zwar noch nicht lange mit Pilzen, aber habe dieses Jahr viele Gruppen oder Hexenringe mit dem Violetten Rötelritterling gesehen. In diesen Gruppen standen immer auch grössere Exemplare.

    Hutdurchmesser laut 123pilze, L. nuda: "4 - 18 (22)cm", L. sordida: "2 - 6 (7)cm".

    Ein weiteres Indiz ist für mich der Geruch. So wie es scheint, hat Anita schon öfters solche Pilze gefunden, konnte am Geruch aber nie etwas fruchtiges oder etwas in Richtung Multivitaminsaft feststellen. Wenn es wirklich L. nuda ist, verwundert mich das schon etwas, da ich jetzt an vielen gerochen habe und ich diesen Geruch immer wahrgenommen habe (nicht immer gleich intensiv, aber er war da). Wie bereits geschrieben haben letztens auch meine zwei Begleiterinnen den Geruch so wahrgenommen. Der Geruch von L. sordida wird auf 123pilz so beschrieben: "Leicht parfümiert, auch etwas pilzig bis nussartig, nicht so intensiv wie der Violette Rötelritterling."


    Die zu Anfang gezeigten sind für mich Violette Rötelritterlinge.

    Ich weiss zwar nicht an was du das festmachst, aber ich finde es schwierig das anhand dieser Fotos zu sagen. Im Buch "Fungi of Temperate Europe" ist folgendes Foto abgebildet und ich erkenne da durchaus eine grosse Ähnlichkeit zu den gezeigten Fotos: sord29L.jpg

    Zum Unterschied zwischen L. nuda und L. sordida steht folgendes:

    Zitat von Fungi of Temperate Europe

    Lepista sordida is distinctly hygrophanous and smaller, but very variable.


    Ich bleibe bei L. sordida, kann damit aber natürlich auch daneben liegen.


    LG

    Benjamin

    Hallo Anita


    Die zwei sind oft nicht so leicht zu unterscheiden. Aber ich möchte kurz ausführen, was mich zu L. sordida tendieren liess:

    - Die eher kleine Grösse. Meine Funde von L. nuda hatten im Schnitt eine geschätzte durchschnittliche Grösse von 10 - 12cm.

    - Die Lamellenfarbe bei den grösseren Exemplaren auf deinen Fotos sind für mein Empfinden für L. nuda zu blass (zu wenig lila). Sie können zwar bei L. nuda auch mal ziemlich blass sein, aber hier ist es bei allen 3 so.

    - Der von dir beschriebene Geruch, passt meiner Meinung nach besser zu L. sordida. Bei meinen Funden von L. nuda konnte ich immer den Geruch nach Multivitaminsaft wahrnehmen, auch wenn er nicht immer gleich intensiv war. Letztens liess ich auch zwei Begleiterinnen daran riechen und sie bestätigten mir auch, dass der Geruch mit Multivitaminsaft vergleichbar wäre.


    Die Farbe ist so eine Sache und auch bei L. nuda nicht immer gleich intensiv. Nachfolgend noch ein paar meiner Funde:





    LG

    Benjamin

    Hallo zusammen


    Dann sage ich mal Schmutziger Rötelritterling (LEPISTA SORDIDA). :) Interessant wäre noch, wie breit die Hüte der grössten Exemplare ungefähr waren. Wenn es mehr als 7cm sind, dass wäre ich auch bei nuda.


    LG

    Benjamin

    Hallo Stephan


    Besten Dank für deine Antwort. Also könnte es vielleicht doch ein Rauchblättriger Schwefelkopf sein. Ich fand den Hut irgendwie nicht passend und habe auch nirgendwo vergleichbare Bilder gefunden, deshalb habe ich die Idee wieder verworfen. Auch einen leicht gerieften Hutrand konnte ich nirgendwo sehen.


    LG

    Benjamin

    Hallo Timm


    Ich habe kürzlich ein Foto gesehen, dass mich an diesen erinnert hat. Gerade habe ich es wieder gefunden und es zeigt den Wässrigen Mürbling (PSATHYRELLA PILULIFORMIS): Weißstielige Stockschwämmchen, Wässriger Mürbling, Wässriger Saumpilz (PSATHYRELLA PILULIFORMIS, SYN. PSATHYRELLA HYDROPHILA)

    Sicher bin ich mir nicht, aber vielleicht kannst du deinen Fund mal mit diesem vergleichen.


    Ach ja, fast vergessen zu erwähnen: Sehr schönes Foto :thumbup:


    LG

    Benjamin

    Hallo liebe Pilzfreunde


    Ich habe mir gerade nochmal ein paar meiner Pilzfotos angesehen und bin da über einen gestolpert, den ich nicht so recht zuordnen kann. Gefunden in einem Nadelwald (v.a. Fichten, Lärchen und Arven) auf ca. 1900m ü. M.





    Zuerst von oben dachte ich, es könnte vielleicht ein Gifthäubling sein, aber die Lamellen passen nicht dazu. Gewachsen ist er auf einem Nadelholzstumpf, die Lamellen waren grau mit violetten Flecken, am Hutrand war er leicht gerieft. An den Geruch kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Von den Lamellen her kam mir noch der Rauchblättrige Schwefelkopf in den Sinn, aber der ist es meines Erachtens auch nicht.


    Besten Dank schon im Voraus.


    LG

    Benjamin

    Hallo Veronika

    wichtig bei der Bestimmung von Hallimascharten ist die Benennung des Baumes, ist er an Laub- oder Nadelholz gewachsen.

    Der Baum wurde doch im Startbeitrag genannt:

    wir haben bei uns einen Kirschbaum im Garten, der im letzten jahr sehr zu schwächeln angefangen hat... vermutlich Mondilla Fruchtfäule befall...

    In den letzten Tagen/ Wochen?! sind Pilze im Garten aufgetaucht... vor allem direkt unter dem Stamm und im Verlauf von seinen Wurzeln.


    Zu den Handschuhen muss ich sagen, dass ich das am Anfang auch immer gemacht habe, vor allem wenn ich dachte, es mit einem giftigen Kandidaten zu tun zu haben. Das kann ich also durchaus nachvollziehen. :)


    LG

    Benjamin

    Hallo Sabine


    OK, besten Dank für die Infos. Das mit dem geniessbar oder nicht scheint also auch ein bisschen eine Geschmacksfrage zu sein. Bei 123 Pilze ist mir aufgefallen, dass einige Pilze als essbar gelistet sind, die in meinen Büchern als ungeniessbar aufgeführt werden.


    LG

    Benjamin

    Hallo Sabine

    Auf gut Glück habe ich mal den hier ausgegraben: Purpurfüßiger Schleimkopf (CORTINARIUS PORPHYROPUS)

    Dieser und viele weitere Schleimköpfe werden als nicht giftig, aber ungeniessbar gelistet. Die Geschmacksbeschreibung ist aber bei vielen mit "mild" beschrieben. Ich verstehe nicht ganz, weshalb diese dann ungeniessbar sind. Ist es die Konsistenz oder was anderes, dass sie als ungeniessbar gelistet sind, weil ein milder Geschmack kann ja hier eigentlich nicht das Kriterium sein.


    LG

    Benjamin

    Hallo Martin


    Ich hätte hier eher nicht an eine Kammkoralle gedacht. Meiner Meinung nach sind die Spitzen bei Kammkorallen viel filigraner. Ich denke, das sieht man auch schon bei jungen Exemplaren. Ich finde Korallen sehr faszinierend, aber leider sind sie auch ziemlich schwer zu bestimmen. Dein Fund könnte meiner Meinung nach vielleicht eine Runzlige Koralle (CLAVULINA RUGOSA) sein, aber sicher bin ich mir auch nicht.


    LG

    Benjamin

    Hallo Thomas

    Diese aber hatten Fressspuren und einen sehr angenehmen Geruch.

    Ich habe das gerade gelesen und wollte dich nur darauf hinweisen, dass Frassspuren bei Pilzen rein gar nichts über deren Essbarkeit aussagen. Schnecken knabbern zum Beispiel sehr gerne am tödlich giftigen Grünen Knollenblätterpilz. Tiere haben einen anderen Stoffwechsel als wir Menschen und können je nachdem Pilze essen, die für uns giftig oder sogar tödlich sein können.


    LG

    Benjamin

    Hallo


    Bin zwar auch kein Profi, aber das sieht für mich auch nach dem Violetten Rötelritterling (Lepista nuda) aus.

    Den Geruch würde ich als süßlich beschreiben.

    Vergleich den Geruch mal mit Multivitaminsaft, das passt meiner Meinung nach sehr gut.


    LG

    Benjamin

    Hallo


    Vom Maden- bzw. Wurmbefall wäre der wirklich sehr gut gewesen. Ohne die Pilze selbst in der Hand gehabt zu haben ist es natürlich immer schwierig zu sagen, wie frisch sie noch sind. Wenn der Steinpilz noch schön fest ist, nehme ich ihn auch mit, wenn die Röhren schon gelb-grünlich verfärbt sind. Ich entferne dann einfach die Röhren, und verarbeite den Rest. :) Im Zweifel lässt man es aber besser bleiben, als später mit Durchfall und eventuell Bauchschmerzen auf dem WC zu sitzen. ;) Vielleicht findest du die Tage ja noch ein paar schöne, frische Steinpilze, ich drück dir die Daumen.

    Das mit der 'Verzehrfreigabe' habe ich gelesen und ist mir klar, aber Danke nochmals für den Hinweis.

    Die Pilze kommen weg, es geht mir allein um ein besseres Verständnis. Ich kannte bis vor zwei Wochen lediglich Fliegenpilze und Champignons - die in der blauen Plastikschale ;-)

    Ich kannte bis vor kurzem auch nur Steinpilze, Pfifferlinge und Fliegenpilze. Steinpilze und Pfifferlinge sammle ich schon einige Jahre. Dieses Jahr wollte ich aber auch mal etwas mehr über andere Pilze herausfinden und es ist wirklich sehr spannend. Man lernt hier im Forum auch sehr viel und es macht sehr viel Spass. Dieses Jahr habe ich dann zum ersten mal den Flockenstieligen Hexenröhrling und ein Hexenei als neue Pilze probiert. Den Violetten Rötelritterling und den Perlpilz (Verwechslungsgefahr mit dem Pantherpilz) habe ich dieses Jahr auch etwas genauer untersucht und diese möchte ich wahrscheinlich nächstes Jahr als erste selbst gesammelte Lamellenpilze mal probieren. Jedenfalls finde ich es gut, dass du auch sehr vorsichtig bist und die Pilze im Zweifel lieber entsorgst.


    LG

    Benjamin

    Pilz Nr. 3 passt, ist ein Fichtensteinpilz.

    Vielen Dank für deine Einschätzung!

    Kannst du anhand der Bilder vielleicht etwas zum 'Zustand' des Fichtensteinpilzes sagen. Sehen die in dieser Größe (15cm Durchmesser, ca. 350g) immer so mitgenommen aus oder haben da schon Fuchs & Igel dran genascht?

    Der Steinpilz sieht nicht mehr so frisch aus. Du kannst mal den Hut eindrücken und schauen, ob die eingedrückte Stelle wieder die ursprüngliche Form annimmt. Normalerweise nehme ich solche Pilze nicht mehr mit. Du kannst ihn ja mal auseinander schneiden und schauen, wie er innen aussieht und ob nicht sowieso schon sehr viele Maden sich die Bäuche vollschlagen.

    Wie geschrieben, bin ich bei den Schirmligen auch noch nicht so sicher, deshalb warte mal ab, ob sich hier noch ein paar Experten melden. Ich nehme an, dass du weisst, dass es hier im Forum keine Verzehrsfreigaben gibt.


    LG

    Benjamin

    Nach einer Nacht 'drüber schlafen' hab ich inzwischen eher ein mulmiges Gefühl und werde mich wohl von meinen Sammelstücken trennen. Die letzte Gewissheit fehlt mir und sie sind in keinem guten Zustand.

    Das finde ich übrigens eine sehr gute Einstellung. Ansonsten ist es auch empfehlenswert am Anfang nur Röhrenpilze zu sammeln, dort gibt es zumindest keine tödlich giftigen Exemplare. Ich beschäftige mich auch erst seit diesem Sommer etwas intensiver mit Pilzen und esse nur, was ich zu 100 Prozent kenne. Bei den Schirmlingen, habe ich erst kürzlich wieder gemerkt, dass ich noch viel zu lernen habe.


    LG

    Benjamin