Beiträge von niclodemus

    Hallo Pilzfreunde,


    bei meiner heutigen ersten Winterpilzrunde in diesem Herbst gab es, neben ein paar Austern, auch zwei weitere (für mich) spektakuläre Funde. Alles im Buchenwald.


    1. Erstfund Mönchskopf(Infundibulicybe geotropa) , witzigerweise hatte ich mich mit dem gerade auf Grund eines Beitrages hier im Forum intensiver beschäftigt ;-). Die Fruchtkörper waren in einem halben Hexenring angeordnet und zum größten Teil schon über dem Berg. Zwei Exemplare habe ich zur näheren Bestimmung mitgenommen. Geruch ist sehr spezifisch süßlich, Bittermandel kann ich nicht herausriechen, habe aber schon immer Probleme mit der geruchlichen Bestimmung. Der Buckel war bei allen Exemplaren zu sehen und noch besser zu fühlen.


    2. Mein erster! Steinpilz in diesem Jahr. Er war zwar angefressen und ich habe ihn auch im Wald gelassen, bin mir aber sicher, dass er bei einigen anderen Suchern noch für "gut" befunden worden wäre. Ja, da erlebt man am 23.11. so seine Überraschung.


    Viele liebe Grüße, André

    Moin Pilzfreunde,


    rohe Pilze vakuumiere ich generell vor dem Einfrieren. Hatte in diesem Jahr eine vergessene (weil Chaos in der Truhe ;-)) Tüte Maronen aus dem Herbst 2019 gefunden. Zubereitet waren sie absolut ok. Kann ich nur empfehlen, zumindest dann, wenn die Konsistenz der Pilze das Vakuumieren zulässt. Ansonsten bereite ich Pilze auch eher zu und friere sie dann ein. Hallimasch wird nur abgekocht und dann gefroren.


    LG André

    Hallo Linda,


    bitte beim nächsten Mal zumindest ein Bild von Oben, Lamellen, Stiel und (gerade beim Rötelritterling wichtig) ein Schnittbild. Meine Violetten Rötelritterlinge haben auch keinen dickeren Fuß. Geruch wäre noch extrem wichtig, hat Murmel aber auch schon geschrieben. Auf dem ersten Blick wäre ich auch bei lepista nuda. Aber der Blick ist eben leider getrübt ;-)


    LG André

    Moin,


    also ich sehe da einen Parasol so wie ich ihn jung kenne. Vorausgesetzt natürlich, dass die Größe des Pilzes Parasol adäquat ist. Die Natterung am Stiel ist schön deutlich und der Ring ist sicher auch lose, wenn du den Hut löst.
    Bei dem Hallimasch bist du ja genau auf dem richtigen Weg ;-)


    LG André

    Hallo an Alle,


    dann habe ich jetzt eine Erklärung für mich gefunden. Beim hochladen der Fotos gab es eine Fehlermeldung, so dass ich davon ausging, dass die Fotos nicht angekommen waren. So habe ich selbst diese nochmals, und zwar etappenweise, hochgeladen. Somit waren diese wahrscheinlich (da doch schon oben gewesen) zwei mal vorhanden und werden durch die Software angehängt. Allerdings war für mich nicht sichtbar, dass dem Beitrag die anderen Fotos zur Verfügung standen, da ich sie nicht sah. Aber dies sollte die Erklärung sein.


    LG André

    Moin Ralph,


    bist du dir sicher, dass da nicht auch irgendwo eine Fichte steht? Die grünliche Verfärbung ist eigentlich eher typisch für den Fichtenreizker. Meine Edelreizker (Kiefer) sehen so nicht aus, sind jedoch auch eher unscheinbarer (also nicht so typisch orange) gefärbt. Aber grün waren sie nie.


    LG André

    Guten Morgen,


    was mache ich falsch, dass in manchen Beiträgen die Fotos, welche ich in den Beitrag eingefügt habe, nochmals am Ende des Beitrages erscheinen? Sieht doof aus und erhöht den Traffic.


    LG André

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    heute beim Sonntagsspaziergang mit der Familie in einem tlw. ausgeholztem, älteren Nadelwaldbestand gefunden. Bei den Bäumen bin ich mir bis heute nicht sicher ob es Douglasien oder sogar Tannen sein könnten, wäre bei uns in der Gegend sehr ungewöhnlich. Fichten eher nicht, da weiche Nadeln. Die Pilze standen in Büscheln verteilt zwischen den Stümpfen der abgeholzten Bäume. Die Schuppen auf der Hutoberfläche sind leicht abwischbar. Ich tendiere zu Hallimasch, bin mir jedoch auch dieses Mal nicht sicher. Es geht nicht um eine Verzehrgrundlage, wäre für mich aber echt persönlicher Erstfund.

    Btw: Es gab auch eine kleine Menge Maronen. Die, die ich pflückte, waren alle madig, die, die mein kleiner Sohn pflücken durfte, alle zu 100 Prozent madenfrei :-O Er wird wohl ab jetzt immer mitkommen müssen ;-)


    Liebe Grüße, André


    Liebe Pilzverrückte,


    bei Pilzen an Holz mit Hut und Siel bin ich sehr unsicher. Einzig den Samtfußrübling und den grünblättrigen Schwefelkopf kann ich sicher bestimmen. Am Freitag der vergangenen Woche fand ich in einem typischen Kiefernforst mit eingestreuten Birken diese Pilze auf Holz. Ich vermeine an den Stielen die typische Kennzeichnung von Gifthäublingen zu erkennen, hatte aber noch nie welche bewusst in der Hand. Bitte verzeiht die Unsicherheit.


    LG André

    Danke Thiemo,


    ja, genau so hatte ich es auch verstanden, war jetzt nur verunsichert.


    LG André


    P.S. Schopfes hatte ich heute als lecker Vorspeise gebraten auf Brot. Für das Hauptgericht waren es leider zu wenig. :(

    Lieber Diether,


    thiodaheri: Beim letzten Seminar wurde das Thema auch besprochen. Allerdings hieß es dort, nicht giftig, nur unlecker. Deshalb verwundert mich deine Aussage. Kannst du Quellen benennen?


    LG André

    Guten Morgen ihr Lieben. Da ist ja gestern und heute noch viel passiert. Ich bedanke mich für die vielen Antworten und gehe jetzt sicher mit noch offeneren Augen durch den Wald. Flora Incognita hatte ich sogar auf dem Smarty, bin aber nicht darauf gekommen die App zu nutzen.


    Viele Grüße, André

    Hallo,


    Tanne ist für quasi Norddeutschland schon recht ungewöhnlich, aber ja, die Nadeln sind definitiv abgerundet. Wer weiß, was der Förster sich dabei gedacht hat. Die Bäume sind übrigens so ca. vier Meter hoch, also Weihnachtsbaumplantage scheidet aus.


    LG André

    Hallo Schpfnudel,


    vielen Dank für deine Einschätzung. Ja, klar, ich hätte an Zapfen denken müssen. Hatte mich am Anfang schon gefreut, dann aber selbst vermutet, dass es keine Fichte ist. Vorherrschende Pilzarten im Dickicht waren übrigens Fliegenpilze (eine Überraschung, in diesem Jahr fehlen die sonst fast vollständig), Maronen und Rotbraune Lacktrichterlinge (en Masse).


    LG André

    Hallo ihr Lieben,


    gestern habe ich, bei der Erkundung eines neuen Waldstücks, ein Dickicht (ca. 200x50m) entdeckt, in dem andere Nadelbäume als Kiefern standen. Dies ist in meiner Gegend (Kiefernmonokultur) sehr selten. Nun muss ich leider zugeben, dass ich von Nadelbäumen so gar keine Ahnung habe. Nach meinen bisherigen Recherchen handelt es sich nicht um Fichten??? aber was könnte es denn sein. Ich bin mir sicher, dass ich hier eine Antwort bekomme und, bitte, verzeiht mir meine Unwissenheit. LG André

    Guten Morgen,


    ich würde diesem Jahr durchaus eine 8 von 10 mitgeben, wenn es um Speisepilze geht. Das Aufkommen von Parasol, Maronen und jetzt auch Lepista nuda ist sogar überdurchschnittlich. Leider fehlte mir in diesem Jahr allerdings die Vielfalt. So hatte ich beispielsweise in diesem Jahr nicht eine einzige Krause Glucke und auch keinen einzigen der verschiedenen Steinpilze. Fliegenpilze sind durch mich auch sehr wenige gesichtet worden und diese sind und waren sonst immer ein Anzeiger für ein gutes Pilzaufkommen. Überdurchschnittlich waren dafür gelbe Knollenblätterpilze vertreten. Täublinge und auch Perlpilze lagen im Durchschnitt. Pfifferlinge sind bei uns in der Region sowieso immer mies, einzig bei einem F1 in Oberhof im August gabs mal eine nennenswerte Menge. Momentan gibt es sehr viele der verschiedenen Lacktrichterlinge, kann aber auch sein, dass ich diese früher einfach nicht wahrgenommen hatte. Flockenhexen habe ich auch mehrfach gefunden, habe ich jedoch auch früher nie gesammelt und kann da nichts vergleichen. Edelreizker waren auch gut, allerdings nur max. einer von zehn verwertbar, da immer madig. Perlpilz dito.


    LG André