Beiträge von KopfPilz

    Hallo allerseits,


    das mit der Hutbeschaffenheit interessiert mich ja schon.


    Ich hatte ja selbst dieses Jahr einen vermeintlichen Lepista Sordida Fund, und schon da war mir aufgefallen, wie unterschiedlich der auf Bildern aussieht, die man so im Internet findet.


    Zum Beispiel gibt es auf dieser Seite hier vier Bilder von unterschiedlichen Fotografen:


    Lepista sordida - Schmutziger Rötelritterling


    Vor allem Bild (2) ist hier von meinem Eindruck her sehr nah an Rigos Pilz.


    Die Bilder sehen allerdings so unterschiedlich aus, dass ich mich Frage, ob das denn wirklich alles derselbe Pilz sein kann, oder ob sich da vielleicht ein falsches Foto eingeschlichen haben könnte?


    An anderer Stelle habe ich ja auch schon gelernt, dass die Definition von Arten ja in einigen Gattungen noch ziemlich im Fluss ist - könnte das hier auch so ein Fall sein, oder ist das ganz klar eine Art, die einfach im Erscheinungsbild sehr variabel ist?

    Hi allerseits,


    Also, ich versuche hier gerade ein wenig mitzudenken und zu lernen und wenn ich mir Beschreibungen der beiden Arten (123pilzsuche, tintling) ansehe, dann scheint mir, dass sich die Clitocybe von den Lepista doch makroskopisch schon ziemlich klar an den Lamellen unterscheiden sollten. Also:


    Lepista (sordida) = ausgebuchtet, meist Lilatöne

    Clitocybe (metachroa) = herablaufend, nie Lilatöne


    Danach sähe mir der Pilz im Eingangsbeitrag doch stark nach Lepista aus, oder täusche ich mich?

    Wie kommt man - zumindest in Deutschland - um diese Information drumrum? Das lernt man in Kindergarten und Schule, das wird in Zeitungen breitgetreten, das kommt im Herbst im Frühstücksfernsehen, das erzählen (zumindest mir) die Leute ungefragt im Wald. Und meistens sind die Leute keine 15 oder 20, sondern so zwischen 30 und 60. Wie kann man so lange pilztechnisch mit Scheuklappen rumlaufen, und dann auf einmal aufwachen, Pilze einsammeln und essen?

    Hi Sabine,


    ich denke, das geht erstaunlich gut. Vielleicht besteht deine "Bubble" ja hauptsächlich aus naturverbundenen Leuten, für die so ein gewisses Grundwissen über Tier- Pflanzen und Pilzwelt eben selbstverständlich ist. Aber so ein typischer Stadtmensch, der hat vielleicht mal einen großen Teil seines Lebens überhaupt nichts damit am Hut. Und dann gehen solche Infos, wo auch immer sie auftauchen halt zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus. Betrifft dich ja nicht als Stadtmensch. Aber in irgendeinem Alter kommt man dann aus irgendwelchen Gründen auf den Trichter, dass Bewegung in der Natur ein toller Ausgleich zum Stadtleben ist und sucht nach Aktivitäten, die man dort machen kann - und so kommt man aufs Pilze sammeln. Dann fängt man vielleicht zufällig gerade einen Schnipsel wie den folgenden hier im Internet auf:

    Pfifferling

    • sehr bekannter und beliebter Speisepilz
    • Lamellen lassen sich einfach lösen
    • Rillen im gesamten Pilz
    • Verwechslungsgefahr: keine
    • Genießbarkeit: als Beilage zu vielen verschiedenen Gerichten geeignet

    Und haut dann die nächstbesten gelben Pilze in die Pfanne.

    Hi,


    ich denke hier spielt der Dunning-Kruger-Effekt eine große Rolle: Wenn ich wirklich überhaupt keine Ahnung von Pilzen habe, dann weiß ich auch nicht, dass ich keine Ahnung von Pilzen habe. Erstmal zu verstehen, dass es in fast jedem Wald hunderte teilweise giftiger Pilzarten gibt, die dann auch noch schwer zu unterscheiden sind ist der erste Lernschritt, den viele noch gar nicht vollzogen haben.

    Hi Reike, meine Bemerkung zum Aufschneiden war nicht als Empfehlung zu lesen, sondern als reine Beobachtung:


    Bei Flockis habe ich wiederholt festgestellt, dass das Bläuen deutlich stärker ausgeprägt ist, wenn ich den Stiel sozusagen wie eine Wurst in Scheiben schneide. Die Schnittfläche wird dann innerhalb von wenigen Sekunden sehr dunkelblau. Wenn ich denselben Pilz der Länge nach durchschneide, geht das Bläuen langsamer und ist auch weniger intensiv.

    Hi...


    ich hatte bei Flockis festgestellt, dass die manchmal nur recht langsam blauen, wenn ich die der Länge nach aufschneide, aber immer extrem schnell und dunkel, wenn ich sie quer zur Faser schneide. Dein Exemplar blaut jetzt nun gar nicht im Stiel, was mir bislang noch nicht untergekommen ist, andererseits steht in der Beschreibung in der 123pilzsuche auch:

    Flockenstielige Hexenröhrlinge, Rotkappen, Maronenröhrlinge, Rotfuß usw. blauen meist. Doch es kommt selten vor, dass Pilze mal nicht blauen. Dennoch sind sie immer noch dieselbe Art geblieben [...].

    Das rote Fleisch in der Stielbasis kenne ich von Flockis nicht, das wäre wohl aber typisch für den Netzstieligen Hexenröhrling, zu dem dann auch die Hutfarbe passen würde. Der hätte natürlich ein Netz, was ich hier nicht erkennen kann. Aber das sollte der Satansröhrling ja eigentlich auch haben. Einen Satansröhrling habe ich bislang nur einmal gesehen, und da hatte der einen sehr großen, sehr hellgrauen fast weißen Hut und hat sich somit klar als Satan zu erkennen gegeben....

    Bei uns im Wald habe ich bislang "nur" Fichtenreizker gefunden (obwohl da durchaus auch Tannen stehen...), finde die aber entgegen ihres mauen Rufs auch sehr lecker. Zusammen mit etwas Knoblauch angebraten stört die leichte Bitterkeit meiner Meinung nach überhaupt nicht, sondern gibt dem Gericht eher noch das gewisse Etwas. Sehr schöne Pilze auch, in jeder Hinsicht. Das einzige Problem an denen ist, dass er bei den ganz kleinen (madenförmigen) Pilzesammlern sich ebenfalls äußerster Beliebtheit zu erfreuen scheint...

    Dem kann ich mich nur bedingt anschließen. Klar kann, im Grunde genommen, jeder tun was er oder sie für richtig hält. Allerdings nur dann, wenn er mit seinem Handeln nicht Dritte in Haftung nimmt. Gesetzt den Fall, dass durch den Verzehr eine Vergiftung eintritt und der Verursacher medizinische Hilfe in Anspruch nehmen muss, tut er genau dies. Die Finanzierung der Krankenkassen ist in Deutschland (Gott sei Dank) solidarisch organisiert, d.h. eine große Menge zahlt dafür, das eine andere Menge behandelt und versorgt werden kann. D.h. aber auch, dass der Verursacher, welcher eine Vergiftung grob fahrlässig oder sogar vorsätzlich auf sich nimmt, alle anderen Einzahler in Haftung nimmt und quasi deren Beiträge verbrät. Es geht also nicht nur um Verantwortung gegenüber sich selbst sondern auch um gesellschaftliche Verantwortung, welche heutzutage anscheinend einer großen Anzahl von Individuen abhanden gekommen ist. Dabei meine ich explizit auch die Menschen, welche gern mal auf der Straße Polonaise tanzen.

    Naja, ein wesentlicher Unterschied zwischen einer Pilzvergiftung und einer Viruserkrangung ist halt, dass eine Viruserkrankung hochansteckend sein kann (und im Falle von COVID auch ist). Mit der Viruserkrankung schadet man also definitiv nicht nur sich selbst, sondern auch allen anderen um sich herum. Das ist bei einer Pilzvergiftung nicht so.

    Das Argument mit den Kosten für das Gesundheitssystem kann man natürlich machen, muss man dann aber konsequenterweise auch auf alle anderen potenziell gefährlichen Praktiken anwenden, z.B. alle möglichen Sportarten mit erhöhtem Verletzungsrisiko (Skifahren, Formel 1, ...). Hier stehe ich auf dem Standpunkt, dass jeder für sich selbst entscheiden sollte, welches Risiko er oder sie in Kauf nehmen möchte. Bei den meisten Menschen funktioniert ja der Selbsterhaltungstrieb ganz gut. Und wenn nicht - entschuldigt den Zynismus - wer früh stirbt verursacht auch dem Gesundheitssystem keine Kosten mehr.


    Evergrowing


    Ich habe mir vorhin mal die ersten fünf Minuten von diesem Marathon-Video gegeben und möchte kurz erläutern, warum es bei diesen fünf Minuten bleiben wird. Der Teil eignet sich für eine kleine Betrachtung in Sachen Medienkompetenz, denke ich.


    In den ersten fünf Minuten werden vor allem zwei Aussagen ständig wiederholt:

    1. "Die Inhalte, die ich zeigen werde sind wirklich sehr advanced, nicht jeder wird sie verstehen."
    2. "Es könnte sein, dass du die Inhalte ablehnst, weil sie dich zu sehr verstören."

    Wenn ich so eine Vorbemerkung höre, frage ich mich als erstes, was dieser Mensch damit erreichen möchte. Wenn es um Wissenschaftstheorie geht, warum fängt er nicht einfach an zu erklären oder präsentiert seine Thesen? Wenn ein Erklärvideo jemandem zu kompliziert wird, schaltet die Person es sowieso ab, Warnung oder nicht. Wenn es wirklich für irgendjemanden so verstörend wäre, schaltet die Person im Zweifel auch ab.

    Für mich ist die Antwort hier ziemlich offenkundig:

    Beide Statements dienen vor allem dazu mögliche Einwände von vornherein zu diskreditieren. Wenn später im Video präsentierte Thesen dem Betrachter (vermutlich zurecht) absurd erscheinen, dann soll er denken: "oh, da bin ich jetzt wohl noch nicht advanced genug, deshalb finde ich das absurd, es liegt nicht daran, dass die These quatsch ist." oder "oh, das verstört mich jetzt wohl zu sehr, deshalb finde ich das absurd, es liegt nicht daran, dass die These quatsch ist.". Gleichzeitig kann man sich selbst dadurch aufwerten, dass man irgendwelchen gewagten Thesen aus dem Video zustimmt: Schließlich ist man ja total advanced und hat keine Angst davor das Mainstream-Weltbild zu hinterfragen.


    Nach diesen fünf Minuten kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren, dass es hier nicht um Erklärung geht sondern um Indoktrination - und deshalb schalte ich ab.

    Das an der Wurzel ist der Myzelfilz, denke ich, also kein Schimmel. Um zu testen, ob die noch frisch genug sind, drücke ich immer ein bisschen auf dem Hut herum: fest = essbar, matschig = weg.

    Evergrowing


    Mir scheint du interpretierst da viel zu viel herein. Für die meisten Menschen heute ist das Pilzesammeln halt ein Hobby. Kein Mensch in Deutschland muss verhungern, weil er einen im Wald gefundenen Pilz liegen lässt. Und da geht es dann eben um das Kosten-Nutzen Verhältnis. Möchte ich einen Pilz essen, bei dem die Chance von 1:10 besteht, dass ich davon schwer krank werde? Sicher nicht. Wie sieht es aus, wenn die Chance 1:100 steht, oder 1:10000? Auch das wäre mir ehrlich gesagt ein zu hohes Risiko nur für eine Pilzmahlzeit. Und ich denke auch, dass das die meisten hier so sehen würden. Aus diesem Grund sind die Empfehlungen in der populären Literatur auch eher vorsichtig.


    Wenn deine Risikobereitschaft höher ist, und du z.B. so neugierig bist, wie denn jetzt Nebelkappen schmecken, dass du dafür auch gewisse Gesundheitsrisiken in Kauf nehmen möchtest, dann probiere sie doch. Niemand wird dich daran hindern. Und wenn du es genau wissen möchtest, dann geh halt zu den Quellen und lies die Artikel zu den Studien, in denen der jeweilige Pilz der Giftigkeit überführt bzw. verdächtigt wird selbst.

    Die gelblichen Verfärbungen und den gelblichen Schleim auf dem Hut würde ich einer Nacktschnecke anlasten; sieht ja auch so aus, als hätte sich eine an dem Pilz gütlich getan.

    Das klingt nach einer guten Erklärung. Ich wusste nicht, dass deren Spuren so gelblich werden, wenn sie trocknen.

    Hi! Wo wir gerade dabei sind, ich hatte vor ein paar Wochen auch einen etwas unsicheren Lepista Nuda Kandidaten und mich würde interessieren, was ihr zu dem meint. Zunächst die Bilder:



    Fundort in einem reinen Laubwaldabschnitt, Geruch unverdächtig-typisch. Was mich aber etwas irritiert hat war diese etwas merkwürdige ockerlich-gelb-braune Verschmutzung am Stiel:



    In der Nähe fanden sich (neben rosa Rettich-Helmlingen) noch eine Reihe weitere vermeintliche Lepistas, keiner davon hatte eine solche Verschmutzung oder irgendetwas, was auf Schleierreste hindeuten könnte. Was meint ihr dazu?

    Hi Evergrowing,


    Zitat

    Zu den Stockschwämmchen hätte ich ne Frage: undzwar wie lange halten die sich in der guten/essbaren Form wie auf dem Foto? Kann ich da auch in einer Woche noch vorbeikommen und ernten?

    Die Lebenszeit der Stockschwämmchen dürfte nach einer Woche ziemlich sicher um sein.


    Dazu noch die Warnung, dass ich von denen, wenigstens solange du noch nicht mindestens ein paar Jahre Pilz-Erfahrung auf dem Buckel hast, absolut die Finger lassen würde. Dazu gibt es einfach zu viele Verwechslungen, mit denen nicht zu spaßen ist, allen voran die Gifthäubchen, die ja durchaus mit den Stockschwämmchen zusammen an einem Baumstumpf wachsen können. Und während z.B. die falsche Safranschirmlings-Art dich ein-zwei Tage über die Kloschüssel bringt, bringt der Gifthäubling dich sehr wahrscheinlich auf die Intensivstation oder den Friedhof. Es gibt genug andere, leichter erkennbare und weniger gefährliche Arten, die man sammeln und essen kann. Nur meine 2 Cent.

    Moin!


    Doch, die lilanen Stiele erklärt das durchaus (siehe Verfärbungsverhalten der Art beim Zerfall der Fruchtkörper).

    Aha, davon wusste ich nichts... wieder was gelernt! Damit erscheint die Art dann ja in der Tat sehr plausibel.

    Hi Beorn,


    der Lactarius Contraversus sieht auf den ersten Blick schon ganz passend aus erklärt aber nicht die lila Stiele und die merkwürdig asymmetrisch verquirlte Wuchsform.

    Hi, erstmal vielen dank für eure Kommentare!


    huehnchen69  Beorn


    Auf die Idee mit dem Flämmling bei #5 wäre ich jetzt so nicht gekommen. Aber wenn gleich zwei Experten die Idee haben, dann muss da wohl etwas dran sein. Könnt ihr vielleicht erklären, was euch auf diese Spur bringt?


    #4 speicher ich dann mal als nicht näher bestimmbaren Cortinarius ab. Wenn der mir nochmal begegnet werde ich mal dran riechen, ob sich das mit dem honigartigem Geruch bestätigt.


    An die These mit dem alten Reizker bei #9 glaube ich eher nicht, aber mehr aufgrund von Informationen, die auf dem Bild nicht zu sehen sind. Der oben fotografierte Pilz #9 stand etwas außerhalb einer größeren Gruppe solcher Pilze, dabei alle ~15cm Hutdurchmesser, stark asymmetrisch trichterförmig, mit blassrosa Lamellen, kräftig rosa-weißem Hut und lila-weißem Stil. Die Farben kommen auf keinem der Bilder so richtig rüber, aber hier trotzdem noch ein Bild der Hauptgruppe:


    Auf den Bildern sieht das aus, wie der Flockiger Trompetenschnitzling

    Vielleicht kannst du das vergleichen.

    Sieht bis auf die Lamellen ähnlich... aber die sind dann halt doch ganz anders.


    Für mich sieht der nach einer Mißbildung aus. Jedenfalls liegt irgendeine Schädigung vor. Sollte so nicht bestimmbar sein.

    Klingt plausibel. Dann wird der kleine wohl namenslos bleiben.... :(

    Ich finde der Pilz sieht angefressen aus. Beschädigt. Da fehlt was vom Hut. Ein angeknabberter Schleierling vielleicht.

    Hi Donna,


    ein bisschen angefressen ist der Pilz wohl, aber ich vermute, dass die Hutform im großen und ganzen schon so ist wie sie ist. In der Nähe standen noch 2 oder 3 weitere ähnliche Exemplare. Die hab ich nicht fotografiert und auch nicht näher inspiziert, war aber zumindest vor Ort davon ausgegangen, dass es sich wohl um die selbe Art handelt. Alles was ich zu denen noch sagen kann ist, dass sie ähnliche Farbgebung und ähnlichen Habitus besaßen (einschließlich der Hutform).

    Hi Pilzgemeinde,


    manchmal fotografiere ich unterwegs einen Pilz, weil er mir aus irgendeinem Grund bemerkenswert erscheint. Hier eine Auswahl dieser Fotos. Kommentare sind immer willkommen, auch wenn mir klar ist, dass eine Bestimmung anhand der Fotos meist nicht möglich sein wird.


    (1) Siamesischer Ockertäubling



    (2) Steini (Sieht ein bisschen aus wie eine Fotomontage, ist aber echt. :-)



    (3) Ganz schön dick der Fuß, aber irgendwie auch schön. Hatte gelbe Röhren. (Schönfuß-Erstfund, wenn es denn einer ist.)



    (4) Ich habe hier ja schon gelernt, dass die Schleierlinge eine der komplexesten Gattungen überhaupt sind. Diesen Pilz hier konnte ich nicht näher zuordnen, aber er hat mich ein bisschen an Bilder von Cortinarien erinnert, die hier im Forum viel diskutiert wurden. Handelt es sich wohl um einen Cortinarius? Aus meiner Sicht könnte z.B. der Reifpilz passen...



    (5) Und nochmal ein Cortinarius-verdächtiger. Der Fund ist vom September und diesmal nicht aus der Region Eifel sondern aus Mecklenburg. Diesmal deutlich kleiner, in bester Jugend mit einem klar sichtbaren Schleier:



    (6) Vermute Acker-Scheidling. Fundort diesmal nicht im Wald, sondern im Garten:



    (7) Schwefelporling. Krass wie der leuchtet.



    (8) Hier mal eine Art, die vor ca. einem Monat bei uns gefühlt sehr häufig anzutreffen war, der ich aber bislang keine besondere Beachtung geschenkt habe. Verdacht: Gemeiner Weichritterling.



    (9) Spektakulär großer, merkwürdig geformter und rosa-lila gefärbter Pilz am Wegesrand. Vermutung: Birken-Knäueling (Panus Conchatus)

    Leider ist mir auf die schnelle (war etwas in Eile...) kein so wirklich gutes Foto gelungen, das hier ist das beste:



    Vielen Dank fürs angucken!

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    diesem kleinem Pilz bin ich am letzten Wochenende begegnet. Ein besonderer Geruch war mir nicht aufgefallen, der Standort ist im Laubwald bei Buchen.


    Ich habe keinen Plan, was das sein könnte. Beim Versuch, den Pilz mit der 123pilzsuche zu bestimmen, bin ich beim Wurzelnden Schwefelkopf (Hypholoma Radicosum) als bestem Kandidaten gelandet. Überzeugt mich aber nicht (Geruch: fehlt, Lamellen sehen ganz anders aus als auf den Bildern, Stielbasis ist weiß befilzt bei mir statt orangebraun).


    Mag jemand von euch diesem hübschen Keineahnungling einen besseren Namen verpassen?