awillbu1  Kleiiger Öhrling                               UNGENIESSBAR! 

OTIDEA TUOMIKOSKII (SYN. OTIDEA PAPILLATA, OTIDEA PAPILLATA F. PALLIDEFURFURACEA)

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-2 und unten 1 von links: Martin Livezey (MLivezey) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

 

 

 

Fotos oben 2 von links: Bill (boletebill) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png Fotos oben 3+4 von links: Sava Krstic (sava) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png                                                

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Würzig, pilzig.

Geschmack:

Angenehm, mild, mandelartig.

Fruchtkörper:

1-3 (4) cm Ø, 2-4,5 cm hoch, ohrförmig, ockergelb, hellbraun, Scheibe (innen) leicht morgenrötlich bis hellocker, kleiig, körnig, feinwarzig, auf einer Seite Richtung Basis eingeschnitten. Wichtigstes Merkmal: Wärzchen an der Außenseite, dass bei dem größeren Eselsohr nicht oder kaum so ausgebildet (sichtbar) ist!

Fleisch:

Hellbraun, gelbbraun, dünn, brüchig.

Stiel:

Kurz mit weißer Myzelbasis.

Sporenpulverfarbe:

Weißlich (5-6 x 8,8-11,6 μm, elliptisch, glatt, hyalin, mit zwei großen Öltropfen, Asci 150-200 x 8-10 μm, 8-sporig, zylindrisch, zur Basis hin verschmälert, mit Haken, Paraphysen 3-5 μm breit, hyalin, apikal teils nur schwach gebogen).

Vorkommen:

Mischwald, bevorzugt Nadelwald,  meist in der Nadelstreu bodensaurer Fichtenwälder, einzeln oder büschelig zwischen Moosen wachsend, gerne am gleichen Standort wie Orangebecherlinge, liebt trockene, sandigen Boden, Sommer bis Spätherbst, extrem selten, nur wenige Funde in Deutschland.

Gattung:

Öhrlinge (Becherlingsartige).

Verwechslungsgefahr:

Eselsohr, Hasenohr, Zitronengelber Öhrling, Ausgebreiteter Becherling, Krötenöhrling, Ockergelbe Lorchel, Buchenwaldbecherling, Nadelwaldöhrling.

Vergleich Öhrlingssporen:

Die Bestimmung von Öhrlingen ist oft nur mikroskopisch sicher. Gute Hinweise kann die Sporengröße bieten:

Kleinsporige Arten mit Sporengröße (5-9 x 11-14 µm) = Krötenöhrling (OTIDEA BUFONIA), Zitronengelber Öhrling (OTIDEA CONCINNA), Violette Öhrling (OTIDEA MIRABILIS), Rotscheibige Öhrling (OTIDEA MICROSPORA), Eselsohr (OTIDEA ONOTICA), Kleiiger Öhrling (OTIDEA TUOMIKOSKII) und die extrem seltene Arten mit kleinen Sporen sind: Ameisen-Öhrling (OTIDEA FORMICARUM 9,4-13,4 x 6,1-7,7 µm), Langohrige Öhrling (OTIDEA FELINA 6-8 x 10-13 µm), Seltene Öhrling (OTIDEA NANNFELDTII 8,9-11,2 x 5,1-6,1 µm).

Mittlere Sporengröße (6-10 x 12-17 µm) = Hasenohr (OTIDEA LEPORINA), Schneckenöhrling (OTIDEA COCHLEATA).

Große Sporen (17-24 x 19-26 µm) = Lederiger Öhrling (OTIDEA AURICULA), Ledergelber Öhrling (OTIDEA ALUTACEA), Nadelwald-Öhrling (OTIDEA ABIETINA) und die extrem seltene Arten mit großen Sporen sind: Spazierstock Öhrling (OTIDEA APOPHYSATA 17-22 x 9-13 µm), Becherlingsähnlicher Öhrling (OTIDEA PROPINQUATA 17,5-20,5 x 10-12 µm), Erlenöhrling (OTIDEA BOUDIERI 17,5-20,5 x 10-12 µm).

Bemerkung:

Vermutlich ungiftig und essbar. Aufgrund seiner extremen Seltenheit sind hierzu sichere Angaben zum Speisewert nicht möglich. Manche Autoren trennen OTIDEA PAPILLATA mit OTIDEA TUOMIKOSKII, beide haben kleiige Außenhaut und sind mikroskopisch fast identisch. Makroskopisch soll OTIDEA TUOMIKOSKII mit mehr braunen Farbtönen vorkommen.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Eselsohr_(Pilz)

Priorität:

2

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 15. Mai 2018 - 20:44:54 Uhr

 

 

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