awillbu1  Mandeltäubling, Marzipantäubling, Flügelsporiger Mandeltäubling         atod1 GIFTIG

RUSSULA GRATA (SYN. RUSSULA LAUROCERASI ODER VARIETÄT FLÜGELSPORIGER MANDELTÄUBLING = RUSSULA LAUROCERASI VAR. FRAGRANS)

 

Fotos oben 1+2 von links: walt sturgeon (Mycowalt) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png   Fotos oben 3+4 und unten 1-6 von links: Terri Clements/Donna Fulton (pinonbistro) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Mandel

marzipan-taube

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Bittermandeln, Marzipan.

Geschmack:

Mäßig scharf aber dafür ekelig unangenehm bitterlich.

Hut:

4-10 (13) cm Ø, eingesenkte Mitte, trichterförmig, bräunlich glänzend, Rand stark gerieft, heller.

Fleisch:

Weißlich.

Stiel:

Gekammert, braunfleckig, zur Basis dunkelbraun.

Lamellen:

Weißlich, später cremefarben, braunfleckig, schmal angewachsen, Schneiden nicht bräunlich wie beim Morsetäubling (höchstens minimal bei den Hutrandlamellenschneiden).

Sporenpulverfarbe:

Cremefarben (6,8-11,2 x 7-9 µm, breit elliptisch bis rundlich).

Vorkommen:

Mischwald, Symbiosepilz, Sommer bis Herbst, häufig.

Gattung:

Täublinge.

Verwechslungsgefahr:

Morsetäubling auch mit Marzipangeruch, Anistäubling, Palisander-Täubling, Brauner Ledertäubling, Purpurbrauner Ledertäubling, Weißstieliger Ledertäubling, Glänzender Ledertäubling, Wieseltäubling, in grünlicheren Ockertönen auch mit dem Grünen Speisetäubling optisch ähnlich.

Chemische Reaktionen:

Fleisch färbt sich mit Eisen (II)-sulfat (FeSO4) hell-blaurosa, lilarosa oder bei der Varietät: Flügelsporiger Mandeltäubling nur hellrosa ohne Blautöne, Guajak blaugrün, lagunenblau, Phenol weinbraun.

Besonderheit:

Der Morsetäubling hat keinen gekammerten (zellig-hohlen) Stiel aber bräunliche Lamellenschneiden!

Kommentar:

Aufgrund des Marzipangeruchs werden Morsetäubling und Mandeltäubling gerne als Marzipantäubling bezeichnet und nicht als Art getrennt! Beide Arten sind giftverdächtig!

Sonstige Täublinge, die nicht scharf oder bitter sind oder im Hals kratzen, sind alle essbar.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mandel-T%C3%A4ubling

Priorität:

2

 

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Fotos oben 1+2+5 und unten 1 von links: Gerhard Koller ©

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   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Samstag, 11. Mai 2019 - 16:54:11 Uhr

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