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schuppiger Champignon und gilbender Stäubling?

  • Hallo,


    heute habe ich im Botanischen Garten diesen schuppigen Pilz gefunden. Er wuchs in engstehenden Grüppchen in der Streu unter Wacholder- und Scheinzypressenbäumen

    Er riecht unauffällig, hat rosabraune (fleischfarbene) Lamellen und verfärbt sich bei Druck leicht rot bis orangebraun und am Stiel auch kurzzeitig etwas gelb.

    Der Farbbeschreibung nach kam ich auf Agaricus moellerianus, allerdings tendiere ich wegen des ausgeprägten Rings und dem Standort inzwischen mehr zu A. silvaticus.
    Bin ich da in der richtigen Richtung unterwegs?




    Die Verfärbung war etwas röter als es hier aussieht...


    Bei dem Stäubling dachte ich an einen kleinen Riesenbovist, bin mir aber nicht sicher, da er sich an Druckstellen außen gelbbraun verfärbte obwohl er (bei guter Bewässerung) nur 8 cm Durchmesser hatte. Die anderen Exemplare am Standort waren ähnlich groß oder kleiner. Gibt es noch andere Arten?




    Viele Grüße

    Ellen

  • acker

    Hat den Titel des Themas von „schuppiger Champignon und gilbender Stäubling“ zu „schuppiger Champignon und gilbender Stäubling?“ geändert.
  • Hi.


    Dein Champignon ist keiner deiner vorgeschlagenen. Die Art dürfte hier aber schwierig zu ermitteln sein bei einem Fund aus einem botanischen Garten. Die Gattung ist schwierig.


    Der andere ist vlt. ein junger Zwergbovist.


    LG.

  • Danke für die interessanten Vorschläge. Leider bin ich mit keinem davon wirklich zufrieden.

    Vielleicht werden sie einfach unbestimmt bleiben.


    Der Zwergbovist ist viel zu klein.

    Der Rebhuhn sieht meinem Eindruck nach anders aus und müsste laut Beschreibung mehr gilben, denke ich? Meiner hat nur auf Druck sehr leicht und kurz gegilbt und ist dann deutlich rot geworden. Im Schnitt hat er gar nicht gegilbt.

    Der A. bohusii soll extrem selten sein und wäre vermutlich größer.


    Der Botanische Garten ist gerade einfach interessanter als der Wald, wegen der Vielfalt an Bäumen und der guten Bewässerung :D
    Da dort ja überall Schilder sind, kann ich sicher sagen, dass die Champignons in der Streu verschiedener Wacholder und Scheinzypressen gewachsen sind und auch im Umkreis einiger Meter gab es nur Koniferen.


    Grüße

    Ellen

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