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Appenzeller Woche

  • Liebe Pilzbegeisterten

    Diese Woche im Appenzell wunderschöner Ort, mit sehr vielen Wandermöglichkeiten.

    Hier einige Funde zum bestaunen.

    Viel Freude.

    BG Andy


    #1 Jede Menge Perplize A. rubescens

    Weit und breit keine Röhrlinge.

    #2 ein seltener Milchling

    Lactarius lignyotus oder wird wahrscheinlich oft übersehen.

    #3 Cortinarius cf rubellus

    Spitzgebuckelte Raukopf

    #4 Hygrocybe cf acutoconica

    Safrangelber Saftling

    #5 Hygrocybe conical agg

    Kegeliger Saftling

    #6 jede Menge Reifpilze - >Cortinarius caperatus

    #7 Spei-Täubling - > Russula emetica agg

    #8 Frauentäubling - > Russula cf cyanoxantha

    Evt die grüne Variante

    #9 Riesenporling - > Meripilus giganteus

    #10 Fichtenreizker - > Lactarius deterrimus

    #11 und hier mein schönster Fund

    Cortinarius salor - > Blauer Schleimfuß

  • Hallo Andy,


    auch ohne Röhrlinge sind das schöne Funde. Reifpilze würde ich auch gern einmal finden aber die gibt es bei mir einfach nicht trotz vieler saurer Fichtenwälder


    Danke fürs Zeigen.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Moin!


    Schicke Funde ma wieder. :thumbup:
    Den Blauen Schleimfuß suche ich auch noch vergeblich.


    Das erste Bild von den "Schwärzenden Saftlingen" könnte auch noch mal was Anderes sein: Mit der faserschuppigen Stieloberfläche und dem schuppigen Hut würde ich erstmal an Hygrocybe intermedia (Feuerschuppiger Saftling) denken. Der würde dann aber auch nach einem Tag liegen lassen an verletzten Stellen nicht schwärzen.



    Lg; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Pablo

    In der Tat habe ich all die Saftlinge in Mitte einer Kuhwiese entdeckt, sprich es sind wohl verschiedene Arten vertreten. Ich kann die Makroskopisch nur schwer auseinander halten. Machen wir am besten ein agg am Schluss. Vielen Dank

    BG Andy

  • Hey,

    #2 ein seltener Milchling

    Lactarius lignyotus oder wird wahrscheinlich oft übersehen.

    Mein Lieblingspilz, huhu! :cool:
    Er wird immer seltener, da er gewisse Standortbedingungen hat. Alte Fichtenforsten in höheren Lagen sollten die besten Chancen aufbieten.


    Mit dem Aussehen und im Moos stehend(!) müsste das sogar R. emetica s.str. sein.


    Mit dem Grünen Frauentäubling wäre ich mir ziemlich sicher. Der Grüne Speisetäubling R. heterophylla(frisch auch mit ziemlich speckig-elastischen Lamellen!)oder auch der Grasgrüne Täubling R. aeruginea haben ein anderes Farbspektrum.

    LG Thiemo

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Eine Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben! -> Pilzsachverständige finden

  • Tach!


    Den Mohrenkopf habe ich auch am Übergang Kraichgau / Nordschwarzwald auf einer Höhe um 300m üNN gefunden.
    Da stehen zwar auch ältere Fichten rum, aber die sind dort natürlich angepflanzt. Das macht dann die Nähe zum Nordschwarzwald, wo die Art schon recht häufig ist, daß solche Ausreißer möglich sind. Die kommen da natürlich auch nicht jedes Jahr und nicht in größeren Mengen.


    Lg; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Servus Andy,


    aus der Region Appenzell kannte ich bisher lediglich den gleichnamigen 'Appenzeller Käse' und der ist hervorragend.


    #3 junge Exemplare von Cortinarius rubellus, mit typisch genattertem Stiel.


    Mohrenköpfe finde ich jedes Jahr, aber nur in homöopathischen Mengen. Mein bisheriger Rekord liegt bei zwei, :wink:


    Dank deiner Impressionen kenne ich das Appenzell nun auch ein wenig von der pilzigen Seite,


    lgpeter

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