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Graue Kraterellen? Trompetenpfifferlinge?

  • Hi, gefunden im Mischwald, Kiefern, Buchen, Eichen.
    Die vermeintlichen Trompeten wuchsen im Dunstkreis großer Buchen an einem Stumpf unbekannter Spezies, in der Nähe einer sehr kleinen Tanne (30 cm hoch, Nordmann o.ä.)


    unzählige Gallertkäppchen zum Vergleich standen überall herum.


    danke für eure Einschätzung und viele Grüße,

    Bernhard

  • Ja, aber bei nur drei (hohlen) Fruchtkörpern überhaupt auf 3 Quadratzentimetern ist das ja eher unwahrscheinlich.


    Ich bin leider nicht so oft dort, und die tausendzähligen Kraterellenrasen suche ich bisher vergeblich. Ich werde aber in Zukunft die Augen offen halten, was an der Stelle so wächst.

  • Fasse ich also richtig zusammen, dass jeder hier die grauen nur für alte Trompeten hält?

    Hallo,

    ich glaube es nicht.

    Wenn ich bei Google Bilder graue Leistlinge eingebe, sehe ich da schon viele die deinen ähnlicher sehen als verblichene Trompetenpfifferlinge.

    Außerdem sind mir noch keine verblassten Trompetenpfifferlinge begegnet.


    Ralph A

  • Morgen!


    Also im Startbeitrag zu sehen sind: Craterellus sinuosus (Krause Kraterelle) und Craterellus tubaeformis (Tompiffge).

    Selbstverständlich können da auch Fruchtkörper diverse Leistlingsarten auf wenigen Zentimetern durchmischt gebildet werden; das kommt auch regelmäßig vor.

    Manche Arten sind tendenziell öfter auf so engem Raum vergesellschaftet als andere, wie zB Craterellus cornucopioides zusammen mit Cantharellus cinereus, aber auch Craterellus sinuosus und Craterellus cornucopioides bilden ihre Fruchtkörper oft in unmittelbarer Gesellschaft.



    Lg; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Guten Morgen Fuddler,


    ich finde es besser, wenn man auch die Fundstelle bei TL zeigt. Also draußen. Weil wir dann noch besser sehen können, wo die Pilze gewachsen sind. Nur als Tipp gedacht.


    Ansonsten hast Du doch sehr deutliche Aufnahmen Deiner Funde gezeigt.



    Grüße




    Murmel

  • Gilt diese Einschätzung auch für den Befund eines hohlen Stiels? Dazu gibt es nämlich durchaus unterschiedliche Angaben. Manche sagen, der Stiel wäre hohl, manche heben einen vollen Stiel bei der Krausen Kraterelle als maßgeblich heraus.

  • Ja, das sehe ich ein, war aber in diesem Fall unmöglich, da ich mit dem Kinderwagen unterwegs war und die drei von einer hohen Böschung gepflückt habe.


    Werde ich versuchen zu berücksichtigen wenn ich sie wieder finde.

  • MoinMoin!


    Die Stiele bei Craterellus sinuosus sind zumindest nicht so eindeutig hohl wie bei Craterellus cornucopioides.

    Also in der Regel nicht vollständig "durchbohrt", so daß der Hohlraaum im Stiel sich in der Hutmitte öffnet. Der Stiel kann dennoch oft hohl sein, muss aber nicht bei der Art.



    Lg; pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Guten Abend,


    leider wieder nur indoorfotos, aber ich hab den Pilz heute wieder gefunden. Darunter waren eindeutig frische Exemplare, deswegen kann ich mich mit der Theorie vom ausgebliebenen alten Pilz nicht so recht anfreunden. Ich hab auch extra noch mehrfach dran gerochen, der Geruch war maximal so stark wie beim parallel gesammelten Trompetenpfifferling. Die Trompetenpfifferlinge sind bei mir übrigens maximal zu einem Drittel oben offen. Auch hier scheint es viel Variation zu geben.


    Ändert das etwas an der Einschätzung meines Fundes als Krause Kraterelle?

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