Hallo, Besucher der Thread wurde 544 mal aufgerufen und enthält 9 Antworten

viele wunderbare junge Schwefelporlinge, aber...

  • teilweise auf nicht mehr eindeutig erkennbarem Substrat. Das ja bekannter weise giftige Holzarten besser gemieden werden sollen. ist schon klar. z.B. Robinie (siehe Bild) oder Eibe


    Es fällt mir jedoch oft schwer, die zu meidene Eiche von anderen Holzarten zu unterscheiden, wenn der verrottende Substratzustand schon weit fortgeschritten und der Baumbestand sehr gemischt ist. Siehe Bilder mit Einschätzung


    Wie geht Ihr vor?



    eindeutig Robinie



    eindeutig Kirsche



    Aus meiner Sicht noch gut erkennbar Eiche. Im Umfeld gibt es nur Eichen!


    Schon schwerer! Im Umfeld wachen recht viele Rotbuchen und Heinbuchen und wenige Eichen?



    Ein Holzstumpf, fast vollständig mit Erde bedeckt. Im Umfeld wachen viele Rotbuchen und einige Eichen. Aufgund der glatten Borkenstruktur schätze ich auf Rotbuche?


    lg Rainer


    lg Rainer

  • Hallo Rainer, du hast doch die Bauarten gut erkannt und sehr schöne Schwefelporlinge gefunden. Meines Wissens ist es überhaupt nicht erwiesen, dass ein Schwefelporling genau so giftig ist, wie sein Wirt, z. B. bei Robine oder Eibe. Ich habe den Pilz an Robinie schon gegessen und keinerlei Probleme bekommen.

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Hallo,


    Es wird schon länger bezweifelt, dass die Geschichte vom Übertritt der Giftstoffe des Substrats zu halten ist. Es konnte bisher nie nachgewiesen werden.


    Danke an Veronika für das teilen deiner Erfahrung. Ich kannte bisher niemanden der Schwefelporlinge von besagtem Substrat zubereitet hat.

    LG Thiemo

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Eine Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben! -> Pilzsachverständige finden

  • Hallo Rainer, du hast doch die Bauarten gut erkannt und sehr schöne Schwefelporlinge gefunden. Meines Wissens ist es überhaupt nicht erwiesen, dass ein Schwefelporling genau so giftig ist, wie sein Wirt, z. B. bei Robine oder Eibe. Ich habe den Pilz an Robinie schon gegessen und keinerlei Probleme bekommen.

    Ich habe mich vielleicht etwas unverständlich Ausgedrück und meinen Beitrag nochmal editiert. Im Wesentlichen geht es mir um die Meidung von gemacklich minderwertigen Frucktkörpern. D.h. nach meinem Kentnisstand Porlinge die an einem Eichen substrat wachsen.

    Wie sind eure Erfahrungen mit Eiche und der Bitterstoffe im FK?

  • Hallo,


    Es wird schon länger bezweifelt, dass die Geschichte vom Übertritt der Giftstoffe des Substrats zu halten ist. Es konnte bisher nie nachgewiesen werden.


    Danke an Veronika für das teilen deiner Erfahrung. Ich kannte bisher niemanden der Schwefelporlinge von besagtem Substrat zubereitet hat.

    LG Thiemo

    Hallo Thiemo, da bleibe ich lieber auf der sicheren Seite und vermeide gilfte Substrate auch wenn die aktuellen Untersuchungen in eine andere Richtung weisen.

    lg

  • Hallo magicman,

    wenn es dir um das Geschmackserlebnis geht, ist das doch kein Problem. Schwefelporling mitnehmen, zubereiten und kosten. Schmeckt er nicht, ab in die Tonne damit. Und stattdessen ein Rührei gebraten.

    FG

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.

  • Beim ersten Beitrag würde ich sagen dass das Substrat bei den beiden letzten Fotos Eiche ist. Oft sind bei vermoderndem Holz gewisse Merkmale wie z.B. die Markstrahlen noch recht deutlich zu erkennen. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man weiss wie die verschiedenen Hölzer unversehrt aussehen.

  • Hallo!

    Ich hab letztes Jahr den Schwefelporling an einem Eichenstumpf gefunden und hatte trotz großer Portion (ca. 500 g) auch im Nachgang keine Probleme.

    Geschmacklich habe ich auch keine Unterschiede (Salweide, Buche, Kirsche als Vergleich) und keinerlei Bitterstoffe festgestellt. Für mich als Vegetarier jedesmal eine absolute Delikatesse, auch wenn er mich mehr an Meeresfrüchte als an Hähnchen erinnert :-)

    LG Samuel

  • Hallo!

    Ich hab letztes Jahr den Schwefelporling an einem Eichenstumpf gefunden und hatte trotz großer Portion (ca. 500 g) auch im Nachgang keine Probleme.

    Geschmacklich habe ich auch keine Unterschiede (Salweide, Buche, Kirsche als Vergleich) und keinerlei Bitterstoffe festgestellt. Für mich als Vegetarier jedesmal eine absolute Delikatesse, auch wenn er mich mehr an Meeresfrüchte als an Hähnchen erinnert :-)

    LG Samuel

    Hey Samuel, schön zu lesen, dass das Substrat wohl doch keine so grosse Auswirkung auf den Geschmack hat :cheeky:

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