Hallo, Besucher der Thread wurde 286 mal aufgerufen und enthält 5 Antworten

Noch ein interessanter Kandidat

  • Dieser recht auffällige Pilz ist kein Schwefelritterling. Er riecht neutral. Ich habe letzte Woche einen gefunden und heute wieder einen. Also sehr zahlreich ist er nicht, aber auffallend giftgelbe Lamellen. Er wächst bei Kiefern. Gespeichert habe ich ihn als Kiefernwaldgrünling. Ist das richtig?



    Viele Grüße, Donna Wetter

    Einmal editiert, zuletzt von Donna Wetter ()

  • Hallo,


    rein optisch würde ich den auch so benamsen. Der sollte aber zumindest leicht mehlartig riechen. Bei meinem Erstfund der Art ist mir das übrigens auch nicht aufgefallen:wink:.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Hi.


    Der Doppelgänger vom Kiefern - Grünling (Tricholoma equestre) wäre der Laubwaldgrünling (Tircholoma frondosae, kann wohl auch imt Kiefern Mykorrhiza bilden).

    Tricholoma frondosae sind tendenziell etwas schlanker und haben meistens eine geschuppte (schüppchen oft grünlich-grau) Hutoberfläche.

    Die wirklich auseinander zu halten, kann mitunter knifflig sein. Bei dem Fund hier würe ich tatsächlich eher zu equestre als zu frondosae tendieren.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Murmel, das war echt eigenartig. Den hat mir nämlich mein Liebster beim Picknick so nebenbei noch gezeigt. Ich vermutete Schwefelgeruch, jedoch war der Geruch neutral. Mehl rieche ich irgendwie nicht. Nase in Mehltüte, muß ich niesen.

    Kein fauler EiGeruch hat mich gewundert. Dann bemerkte ich die bräunliche Hutfarbe. Ich habe abends die Pilzsuchmaschine gefragt. Eine Woche später sind wir noch mal in diesen Kiefernwald gefahren. Da habe ich selbst ein Exemplar gefunden. Dieser Wald ist eigentlich nicht unser Revier. Jedoch wachsen dort Mengen an Echten Reizkern. Dafür lassen wir den Maronenwald gegenüber in Ruhe. Ich könnte ja stundenlang Pilze erkunden, jedoch möchten die Enkel etwas in ihren Korb legen. Und wir haben aus diesem Wald noch eine neue Art in unsere Pfanne übernommen, den Kupferroten Gelbfuß. War zur Sicherheit bei der Pilzberatung damit und Treffer. So kommt in jedem Pilzjahr ein Neuer dazu. Eigentlich sind es schon 2, denn der hier angefragte Kornblumenröhrling stammt auch aus diesem Wald. Den fand unsere Enkeltochter auf einem umgeackerten Feldweg im Dreck. Guckte nur der Hut raus. Was für ein tiefes Loch! Und welch sandiger Pilz. Dann noch so schmutzig aussehend. Aber als ich diese blaue Farbe sah, da war mir schon klar, daß es ein besonderer Fund ist. Heute habe ich ihr erzählt, daß sie einen Kornblumenröhrling gefunden hat. Mit 9 Jahren.

    Viele Grüße, Donna Wetter

  • Hallo

    Mehl rieche ich irgendwie nicht. Nase in Mehltüte, muß ich niesen.

    das, was unter Pilzler*innen immer als "mehliger" Geruch beschrieben wird, ist nicht das, was man in einer Mehltüte riechen würde.


    Sondern anscheinend eher das, was beim frischen Mahlen von Mehl zu riechen wäre. Das habe ich aber noch nie gerochen, als die Beschreibungen erdacht wurden, war das wohl noch ein verbreiteteres Wissen.


    Für mich passt am besten, dass es so riecht, wie eine alte Ölflasche oben am Rand, wenn das Öl schon so ein bisschen älter/ranzig ist.


    Beste Grüße

    Sabine

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