Reibeisen-Rindenpilz, eher nicht

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema, welches 638 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (17. Januar 2023 um 18:39) ist von Beorn.

  • Hallo, an einer Birke fand ich neben etlichen Warzigen Drüslingen auch diesen kleinen Pilz. Ich denke das ist der Reibeisen–Rindenpilz bzw. Kreisförmiger Reibeisenpilz (Xylodon radula, Basidioradulum radula, Hyphoderma radula)

    Mit der Namensgebung habe ich hier Probleme, deshalb drei Angaben neben dem deutschen Namen.

    LG Emil

  • Hallo Emil

    Ich wäre auch auf Basidioradulum radula gekommen. Das Substrat hat noch einige andere Besetzer. BG Andy

    • Offizieller Beitrag

    Bon Soir!

    Bei frischen, feuchten und jungen fruchtkörpern können die Ränder schon mal etwas glasig sein bei Basidioradulum radula. Das würde mich jetzt nicht stören, aber ich fürchte, daß das dennoch etwas anderes ist. So extrem dicht stehende Stacheln mit der schlanken Form bildet Basidioradulum radula normalerweise nicht. Das Lieblingssubstrat von B. radula wäre zudem Prunus (alle möglichen Prunus - Arten), auch wenn die Art grundsätzlich ein immenses Substratspektrum hat.

    Es gibt halt auch eine ganze Reihe andere, zähnchenbildende Rindenpilze, und an Birke könnte das schon was Ungewöhnliches sein. Ohne ein paar mikroskopische Erkenntnisse ist hier aber leider keine Bestimmung möglich. :(


    LG; pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Emil 17. Januar 2023 um 18:53

    Hat den Titel des Themas von „Reibeisen-Rindenpilz“ zu „Reibeisen-Rindenpilz, eher nicht“ geändert.