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Auf der Suche nach dem Gaucho Pilz

  • Hallo liebe Pilzfreunde,
    Auf der Suche nach dem Gaucho Pilz!
    Jahrelang bin ich nun schon auf der Suche nach dem so seltenen Gaucho Pilz er soll eigentlich immer zum 1.April an nur sehr wenigen Standtorten gefunden werden.
    Meine Recherchen ergaben inzwischen schon sehr aufschlussreiche Hinweise.
    Der Gaucho-Pilz (Agarusus Mexicana) ist ein Pilz aus der Ordnung der mexikanischen Blätterpilze. Gaucho-Pilze sind meist rötlich bis hellbräunlich gefärbt, der Stiel dieser höchst seltenen Art ist unberingt. Die Lamellen dieses Pilzes sind so fein ,das man sie nur unter einem sog. Elektronenrastermikroskop erkennen kann. Der Name des Pilzes geht vermutlich auf den Entdecker dieser Pilzart , den Gaucho-Maler zurück.
    Merkmale:
    Der Stiel dieser Pilzart ist zartrosa bis rot gefärbt. Untersuchungen zufolge reichen die Hyphen dieser Pilzart ca. 8 m in die Tiefe. Frische Exemplare haben einen höchst unangenehmen Geruch , Wissenschaftler vergleichen sie scherzhaft mit dem Geruch einer Achselhöhle. Der mexikanische Gaucho-Pilz ist sehr giftig.
    Unterarten:
    Eine Unterart des Gaucho-Pilzes, (Agarusus mexicana var. lunea) hat sich auf dem Mond im Mare Tranquillitatis aus Sporen entwickelt und vegetiert dort im Schatten der US- Flagge, die von Apollo 11 ausgesetzt wurde, mehr schlecht als recht dahin. Wenn die Sonne über den Pilzen aufgeht und die Temperatur auf bis zu 130° C steigt, ziehen diese ruckartig ihre Hüte ein und schützen sich vor der Hitze, indem sie sich in den Mondstaub zurückziehen. Wenn die Temperatur wieder sinkt, fahren die Pilze ihre Hüte wieder aus und überstehen mittlerweile durch Anpassung sogar die Nachttemperaturen von bis zu -150° C schadlos.
    Hier wohl das einzigst existierende Bild,von Agarusus mexicana var.lunea

    Aufgenommen von der beleuchtenden Mondseite sehr gut zu erkennen.
    (Danke an die Nasa für die Freigabe des Bildes.)
    Wie NASA-Wisswenschaftler ermittelten, war Neil Armstrong beim Überlebenstraining in der texanischen Wüste unweit der Grenze zu Mexico mit seinen Astronautenstiefeln in den Scheißhaufen eines illegal über die Staatsgrenze eingewanderten Mexikaners getreten und hatte damit die Sporen auf dem Mond eingeschleppt. Der erste menschliche Fußabdruck auf dem Mond war somit gleichzeitig die Geburtstunde einer Population von Agarusus mexicana (eigentlich müßte er ja Agaricus mexicana heißen- der mexikanische Champignon, aber die Mykologen halten zu Ehren des Erstbeschreibers an der eigentlich völlig irren Artbezeichnung fest).


    Auch nach Stundenlangen Suchen konnte ich diesen seltenen Pilz heute wieder nicht finden,das lag aber im diesen Jahr nicht an meinen Augen sondern an der geschlossenen Schneedecke hier im Berliner Raum.
    Im nächsten Jahr werde ich von der erneuten Suche nach dem Gaucho Pilz berichten.
    Gruß Gerhard
    Recherche Quellen:Wikipedia,Plus Pedia

    Mitglied der Pilzfreunde in der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V

  • Hallo Gerhard.


    Dank sei Dir für Deine unermüdlichen Recherchearbeiten zu dieser äußerst seltenen und mir bisher gar nicht einmal bekannten Pilzart.


    Auch das Du dafür in jedem Jahr einen vollen Tag aufwendest um endlich bei der Suche erfolgreich sein zu können, rechne nicht nur ich Dir sehr hoch an.


    Aus solchem Holz sind echte Mykologen geschnitzt, lieber Gerhard :agree:


    Glaube mir, hätte ich eher von der vermuteten Existenz dieser Pilzart im Berliner Raum geahnt, gar gewusst...ich wäre Dir heute gerne bei der aufwendigen Suche oder zumindest bei den Recherchearbeiten zur Hand gegangen - und wäre nicht schon am Freitag aus Berlin abgereist.


    Österliche Grüße
    Julius


    P.S.: Lese mal die PN an Dich

  • Liebe Pilzfreunde,


    ich glaube, die Suche Gerhardts nach seinem Gaucho-Pilz ist bestimmt ein netter Aprilscherz!


    Eine schöne Woche allen


    Viele Grüße

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • :claps: SUPER BEITRAG!

    Pilzliche Grüße aus Passau (östlicher Bayerischer Wald) :wink:


    Wolfgang Bachmeier (Pilzsachverständiger der DGfM)

    Administrator: http://www.123pilze.de


    Wichtig!

    Per Bild gibt es keinerlei Verzehrfreigabe, diese gibt es nur beim Pilzberater oder Pilzsachverständigen!
    Wichtig! Fehlbestimmungen können tödliche Folgen haben!
    Für keinen Pilz lohnt es sich seine Leber oder Nieren zu verlieren!

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