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Aktuelle Pilzlage in Franken

  • Hallo,


    viel raus gekommen bin ich die letzten Wochen nicht, aber ein paar Eindrücke von Winterpilzen gibt es:

    Austernseitlinge Pleurotus ostreatus an Weide:



    Hier an eher ungewöhnlicher Stelle mitten im Nadelwald. Alles noch kleine Babys




    2 1/2 Wochen später...




    Ubiquitär zeigen sich die Rettich-Helmlinge Mycena pura




    Lilastiel-Rötelritterlinge Lepista personata haben wohl ein gutes Jahr. Vor drei Wochen zum ersten mal gefunden und heute gleich noch mal an einer anderen Stelle.


    Bleibt gesund!


    LG Thiemo

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Eine Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben! -> Pilzsachverständige finden

  • Hallo,


    Es gibt die ersten Täublinge in Mittelfranken, juhu! ^^


    Frauentäubling Russula cyanoxantha bei Fagus




    Aufgrund der Trockenheit übrigens mit nicht schmierigen Lamellen und kleinwüchsig. Da kann es dann noch leichter zur Verwechslung mit dem Papagei-Täubling Russula ionochlora kommen! Für Speisezwecke ist das ja egal.

    Makroskopisch hilft Eisen(II) und die Sporenpulverfarbe zur Unterscheidung.


    LG Thiemo

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  • Hi,


    leider ist es mittlerweile auch hier zu trocken für die meisten Pilze. ;(

    Ein kleiner Lichtblick waren diese Lungenseitlinge Pleurotus pulmonarius auf einem liegenden Stamm, die ich heute bei einem spontanen Ausflug gefunden habe.




    LG Thiemo


    EDIT: Natürlich könnten das auch "Sommeraustern" sein, aber bei der sehr dünnen Huthaut, hellen Farbe und den zum gilben neigenden, schmächtigen Fruchtkörpern tendiere ich eher zu pulmonarius.

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    Einmal editiert, zuletzt von Steigerwaldpilzchen ()

  • Hallo, Thiemo!


    Schick. Und deine Auffassung, daß das Pleurotus pulmonarius sein müsste, teile ich. :thumbup:



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo,


    es gibt nun tatsächlich, wenn auch nur vereinzelt Pilze zu bestaunen.

    Eine Gruppe Körnchenröhrlinge Suillus granulatus. Kiefern gibt's ja genug bei uns, aber die Kerlchen brauchen den Kalk vom Schotterweg, sonst sind unsere Wälder zu sauer.




    Es guggt die Krause Glucke Sparassis crispa hervor. Da wird es nach dem trockenen Sommer viele geschwächte Bäume geben - mehr Futter für Glucken.



    Nummer 2,



    Nummer 3 hab ich dann nicht mehr fotografiert 8o



    Ein Rotfußröhrling Xerocomellus spec. - Das Schnittbild war gänzlich ohne rot und blaute nur sehr schwach direkt unter der Stielrinde und über den Röhren. Wie X.pruinatus sieht mir der nicht aus, wahrscheinlich doch einX.chrysenteron ohne Rot im Stielfleisch. Wie immer gilt, bei Einzelexemplaren - schwierig, schwierig, aber getrocknet wird er trotzdem.




    Am Wegesrand gab es dann noch einen LBM, wegen der gescheckten Lamellenflächen würde ich den bei den Düngerlingen verorten, aber da bräuchte es Mikroskopierarbeit. Aufgrund fehlender Transportkapazitäten wurde er vor Ort gelassen (eine Hand Glucken, die andere Röhrlinge :cheeky:).






    Auf jeden Fall gibt es P I L Z E ! :party:

    LG Thiemo

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  • Hallo,


    heute war ich im Naturwaldreservat Wolfsee unterwegs, in der Hoffnung ein paar Laubwaldfunde zu machen, die "meine" Nadelwälder nicht hergeben.

    Viel gab es tatsächlich nicht, aber ein paar schöne Pilze möchte ich zeigen:


    Wahrscheinlich Chamäleontäubling/Wechselfarbiger Dotter-Täubling Russula cf. risigallina - EIn zerbrechlicher, kleiner, milder Täubling mit sehr dunklem Sporenpulver. Wird noch mikroskopiert aber ich bin zuversichtlich, dass es stimmt





    Grobschuppiger Zitzen-Schirmling Macrolepiota konradii (Huijsman ex P.D. Orton) M.M. Moser 1967 - Eine Art des Mastoidea-Komplexes.




    Am Fuß einer Buche
    Spindeliger Rübling Gymnopus fusipes




    Queraderigen MIlchling Lactarius acerrimus




    LG Thiemo

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  • Ah einen hatte ich noch vergessen:


    Veilchenblauer Schönkopf Calocybe ionides - Lila Hut und Stiel, blass gelbe, gedrängte Lamellen und Mehlgeruch - ziemlich charakteristisch.




    LG Thiemo

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