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Stockschwämmchen oder Gifthäubling

  • Habe heute im Wald einen Büschel Pilze gefunden, der Geruch des Pilzes ist angenehm pilzig, die Kappe ist orangefarbend im äußeren Bereich, mittig ist er auch orangefarben, dazwischen ist er ringförmig gelblich gefärbt.
    Die Lammelen sind beige und dicht zusammen, der Stil ist mit einem Ring versehen unterhalb des Ringes wird der Pilz dunkelbraun und auch schuppig.
    Die Pilze sind verhältnismäßig sehr groß.

  • Hallo Martin,


    das wichtigste Merkmal um die Stockschwämmchen zu erkennen sind die abstehenden Schuppen. Die sind hier gut zu erkennen.


    Achtung, der tödlich giftige Gifthäubling kann auch zwischen Stockschwämmchen wachsen.
    Solltest Du überlegen Stockschwämmchen zu sammeln, musst Du den Gifthäubling sicher von Stockschwämmchen unterscheiden können.


    Hier mehr Details:
    http://www.123pilze.de/dreamhc/download/Gifthaeubling.htm


    Viele Grüße
    Thomas

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Hi Ralph,


    Du schreibst unter Ps: "Berichtigungen sind bei fehlerhaften Angaben erwünscht."


    Nur, ich lese keine Angaben in Bezug auf deine vermuteten Pilze von Dir. Klartext, warum vermutest Du den Gifthäubling??? Und zudem noch in einem älterem Stadium???? Wäre schön, wenn Du deine Argumente hier darlegen könntest.
    Ich bin wissbegierig.


    LG. Heinz

  • sind ja auch sehr schwer zu unterscheiden vorallem dann wenn die Schuppen am Stil fehlen, ist er nur noch durch Geruch zu unterscheiden, Gifthäublinge riechen immer nach Mehl, was ein Stockschwämmchen nie tut, werde dann morgen die restlichen schneiden aber bei jedem den Stil begutachten.

  • Hallo, Martin!


    Du hattest noch nie Gifthäublinge ohne Mehlgeruch in der Hand? Denn das gibt es durchaus. Es gibt da noch die eine oder andere (wohl ebenso giftige) Nachbarart, der dieser Geruch charakteristisch fehlt, aber auch bei normalen Gifthäublingen (Galerina marginata s.str.) ist der Geruch nicht immer wahrnehmbar.


    Zu sagen, daß Gifthäublinge immer nach Mehl riechen stimmt also nicht.
    Der Geruch dieser Pilze ist für mich bei der Bestimmung stets nur ein ergänzendes, sekundäres Merkmal. Aus dem einfachen grund, daß ich am Leben bleiben möchte und auch meine Leber noch für andere Dinge brauche.
    Darum richte ich mich beim Sammeln in allererster Linie nach Merkmalen, auf die man sich auch verlassen kann. Und das ist halt die Stieloberfläche unterm Ring. Oder bei jugen Pilzen die Schüppchen auf dem Hut, die G.m. schlichtweg nicht bilden kann.


    Ein Pilz, der so alt ist, daß die Stieloberfläche unterm Ring nicht mehr zu beurteilen ist, ist eh nur noch Mus und hat in meiner Küche nichts verloren.



    LG; pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.


  • Hallo Heinz,


    Warum ich den Gift-Häubling vermute? Der Stiel des Pilzes sieht nach faserig und hell, silbrig aus.
    Das entspricht der Beschreibung des Gift-Häublings.
    Das ältere Stadium (das ist ein Argument) ist anhand der Größe der abgebildeten Pilze ersichtlich; es dürfte ja schon an ein Wunder grenzen, wenn der abgebildete Pilz am zweiten Tag seines Erscheinens diese Größe erreichen würde.


    Grüße

    Das Marmeladenbrot ist keine Katze :awardspeech:

    Einmal editiert, zuletzt von Ralph ()

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