Es gibt 11 Antworten in diesem Thema, welches 9.127 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (2. Januar 2023 um 14:17) ist von Senz1.

  • Hallo zusammen,

    durch Zufall bin ich vor einiger Zeit wieder über das Thema der Pilzzucht gestolpert, die mich bisher eher kalt gelassen hatte. Und da hab ich ihn gesehen - den Igelstachelbart.

    Seit meinem ersten Pilzbuch als Kind wollte ich diesen skurilen, lustig aussehenden Pilz unbedingt einmal finden. Die Seltenheitsangaben für einen Wildfund hatten mich diesen Wunsch schon lange aufgeben lassen. Nun hatte ich erfahren, dass man ihn züchten kann! Ein Muss! Es wurde zwar nicht voll professionell mit Pilzbrut und eigenem Substrat sondern mit einer Pilzzuchtbox, aber ich bin glücklich diesen Pilz nun endlich mal in der Hand gehabt zu haben. :love:

    Während seines doch eher langsamen Wachstums in einem kühlen Kellerraum (13°C / 80% Luftfeuchtigkeit), habe ich immer wieder ein paar Bilder gemacht. Besonders interessiert hat mich gegen Ende das Stachel-Wachstum.

    Tag 19 nach der "Aktivierung"

    Tag 24

    Tag 28

    Tag 31

    Tag 34

    Tag 36 - direkt vor der Pfanne :P


    Frisch geschitten riecht er angenehm pilzartig, natur gebraten ist der Pilz zwischen Kalbs- oder Putenfleisch bzgl. Geschmack/Konsistenz anzusiedeln.

    Laut Hersteller soll die Box ja weitere Erntewellen hervorbringen. Da die erste Charge schon relativ klein war, befürchte ich allerdings dass das Myzel nicht gerade vor Kraft strotzt. Ich bin mal gespannt.

    Viele Grüße, Steigerwaldpilzchen.

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Eine Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben! -> Pilzsachverständige finden

  • Hallo!

    Schöne Fotoserie über die Entwicklung! Danke fürs zeigen! :agree:

    Diesen Pilz habe ich leider auch noch nie persönlich kennen gelernt!

    liebe Grüße!
    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!

    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!

    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Hallo Steigerwaldpilzchen,

    sehr schöne Bilderserie über die Entwicklung der Pilzbrut vom Igelstachelbart.

    Schreibe Dir eine PN. Würde mich auf eine Antwort freuen.

    Hier mal ein Bild von einem ästigen Stachelbart an Buche:

    Einmal editiert, zuletzt von lactarius (13. Februar 2018 um 10:14)

  • Hallo steigerwaldpilzchen,
    Eine schöne doku! Hoffentlich kannst du noch einmal ernten, geschmacklich scheint er ja sehr gut zu sein!
    Danke für die ergänzung jutta, mein beineid zum fund!
    Lg joe

  • Danke an Alle für die Antworten!

    Sollte sich noch etwas sehenswertes entwickeln, werde ich hier noch einmal posten.

    @ Jutta, du hast Post bekommen ;)

    LG Steigerwaldpilzchen

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Eine Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben! -> Pilzsachverständige finden

  • Hallo,

    der Pilz war wohl mit seinem ersten Fruchtkörper nicht ganz zufrieden und hat sich noch einmal gelungen übertroffen :D.

    Dieses Mal habe ich ihn auch geduldig reifen lassen bis zum aussporen.

    LG Steigerwaldpilzchen

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Eine Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben! -> Pilzsachverständige finden

  • Hallo zusammen

    Habe selbst mit der Zucht u. A. dieses Pilzes begonnen..

    Aus,, geringer,, Erfahrung kann ich schon sagen, das die Fruchkörper grösser werden wen man nur ein Loch in den Substratsack macht statt mehrere. Und je wärmer, desto schneller wachsen sie. D. H. Mit der kellertemperatur von 13grad ist es etwas kühl (wird 18-25grad empfohlen) also wächst der dementsprechend langsam.. Zudem liebt der RH werte von 90-95% :)

    Mittlerweile bist du wahrscheinlich schon fortgeschrittener in Sachen züchten..

    Gruss Chris