Hallo, Besucher der Thread wurde 1,5k mal aufgerufen und enthält 7 Antworten

finde diesen Pilz auf der Seite nicht .. aber er sieht so eindeutig aus!

  • Hallo,


    bei Schleierlingen liegt die Wahrscheinlichkeit diese mit einer App identifizieren zu können bei ca. null Prozent. Einen solchen hast Du hier in der Hand.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • oh ich sehe das danke. so weit ich mich erinnere roch er angenehm nach Pilz.

    Hallo,


    zur Schleierlingsbestimmung braucht man nicht viel, nur die Bodenbeschaffenheit, die Begleitbäume, den Geruch, den Geschmack, Chemikalien, ein Mikroskop mit einer Skalierung um die Sporengröße feststellen zu können und gute Pilzliteratur, mehr nicht:wink:. Habe ich noch irgendetwas vergessen?


    Ich mache um die Gattung einer riesengroßen Bogen. Von denen gibt es in Europa ca. 300 Arten, die fast alle nur mikroskopisch zu bestimmen sind. Speisepilze sind nur ganz wenige darunter.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Hallo Tinup,


    das mit dem "eindeutig" aussehen kann ich gut nachvollziehen. Viele Schleierlinge sind sehr leicht als solche zu erkennen. Aber wie hier schon geschrieben ist die genau Artbestimmung oft schwierig. Wobei es wohl einige Arten darunter gibt, die recht gut bestimmbar sind - ich kenne davon nur eine und selbst die wurde inzwischen wohl aufgesplittet.

    Für mich sind Schleierlinge die faszinierendeste Gattung, ich finde es da immer sehr schade, dass man meist ohne Mikroskop nicht weiterkommt.

    Was mich interessieren würde, wäre welche Arten darunter makroskopisch gut bestimmtbar sind.


    Viele Grüße

    Thomas

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Salve zusammen!


    Wo kommt eigentlich die possierliche Idee zustande, daß es nur etwa 300 Cortinarien in Europa gäbe?
    Das habe ich in letzter Zeit mit einem Schmunzeln schon ein paar Mal gelesen.
    Es dürften eher so um 800 sein, wenn man alle vier Untergattungen zusammen nimmt. :wink:


    Bei dem hier hätte man eventuel sogar schon eine Chance gehabt, wenn man die andren Fruchtkörper aus der Kollektion noch beobachtet hätte (jüngere und ältere), zwei drei Schnittbilder gemacht und (wenn Fleisch nicht leuchtend gelb im Schnitt) mal eine Kauprobe durchgeführt hätte.

    Welche Arten makroskopisch bestimmbar sind: Viele. Das ist aber abhängig vom Kenntnisstand, von der Literatur, mit der man arbeitet, von der Formenkenntnis allgemein und dem Zustand der beobachteten Kollektionen.
    Die Gattung ist - zumindest bei Dermocybe, Leprocybe und Phlegmacium, bei Telamonia nur mit Abstrichen - makroskopisch ganz schön ergiebig. Man muss sich nur Zeit nehmen und unbedingt mit Funga Nordica (zweibändige, letzte Auflage) arbeiten.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Wo kommt eigentlich die possierliche Idee zustande, daß es nur etwa 300 Cortinarien in Europa gäbe?

    Hallo Pablo,


    das habe ich irgendwo einmal gelesen. Ob nun 300 oder 800, ich mache einen Bogen um die.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

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