tolle Mittagsrunde

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema, welches 3.821 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (28. November 2019 um 19:54) ist von Beorn.

  • Hallo zusammen,

    heute mittag habe ich immer noch eine grosse Vielfalt auch frischer Pilze vorgefunden.

    Interessant waren folgende:

    c. varius (semmelgelber Schleimkopf)

    mit seiner typischen runden Rüben Knolle


    und VERMUTLICH einer seiner Doppelgänger , der Amethyst Schleierling

    mit der deutlich gerandeten Knolle


    alter Schopftintling

    endlich Frostschnecklinge (Nr 1)

    Von oben wie sie sein sollen, auch bei Kiefer. Aber von unten sehr weiss. Daneben waren ein paar alte Exemplare, sehr gelblich...daher evtl Frostschneckling. Geruch neutral, Stiel leicht genattert.

    unbekannter mit sehr eng stehenden Lamellen (Nr.2)

    mit sehr hartem Stiel, neutraler Geruch

    Stockschwämmchen

    Samtfussrüblinge


    viele Trompeten Pfifferlinge

    einfach herrlich....


    Was meint Ihr zum evtl Frostschneckling?


    lg jens

  • Hallo Jens,

    dein Schneckling sieht mir eher nach dem Natternstieligen Sch. aus.

    Viele Grüße

    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock


    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Hallo zusammen,

    Nr. 2 wird laut einem erfahrenem Pilzkontrolleur Kollegen aus meinem PV der Gymnopus „erythropus“ Rotbraunstieliger Blasssporrüblin sein.

    Lg jens

  • Hallo Jens,

    ich widerspreche zwar nicht gerne "deinem erfahrenen Pilzkontrolleur Kollegen".

    Mit diesen typisch engen Lamellen hätte ich, wenn ich den Pilz in der Hand hätte, getestet, ob es sich nicht eventuell um Knopfstielige Rüblinge handelt. Der hell überhauchte Stiel würde darauf ebenfalls hinweisen.

    LG Roswitha

  • Hallo Jens,

    ich widerspreche zwar nicht gerne "deinem erfahrenen Pilzkontrolleur Kollegen".

    Mit diesen typisch engen Lamellen hätte ich, wenn ich den Pilz in der Hand hätte, getestet, ob es sich nicht eventuell um Knopfstielige Rüblinge handelt. Der hell überhauchte Stiel würde darauf ebenfalls hinweisen.

    LG Roswitha

    Hallo Roswitha,

    wenn du dieses Bild

    meinst, dann sehe ich das auch so.

    @ Jens: Ich empfehle dir in Zukunft deine Bilder zu nummerieren und nicht so zu zeigen. Ich jedenfalls habe ein Problem damit, Kommentare zu deinem Chaos abzugeben.

    Grüße Gerd

  • Hallo roswitha

    Danke, live erinnerte der rübling überhaupt nicht an den Knopfstieliger. Aber ich gehe die Tage nochmal schauen!


    Hallo gerd,

    Schade dass du wieder mal durch deine unangemessene Ausdrucksweise auffällst.

    Ich habe 2 pilze als unbekannt nr 1 und 2 vorgestellt. Direkt darunter sind die Fotos.

    Ist das echt zu kompliziert?

    LG jens

  • Ja, das ist mir in der Tat zu kompliziert!!!

    • Offizieller Beitrag

    Salve tutti!

    Och, also das hier finde ich wirklich ganz und gar nicht chaotisch, Gerd. :wink:

    Zu den Pilzen: ischt ja krass, immer noch so viel Herbstarten unterwegs...

    Das zweite Phlegmacium (nach dem Cortinarius varius) sieht schon interessant aus, aber: Da braucht es schon einiges mehr, um den weiter einzugrenzen. Solche Arten mit gerandeter Knolle, blassgelblichem Hut und lilablauen Lamellen und stielspitze gibt es schon eine ganze menge.

    Vermeintliche Frostschnecklinge: Wenn das nicht zufällig ein saurer Nadelwald im Mittelgebirge / Gebirge war, sondern vielmehr ein laubwald auf Kalk und eher wärmebegünstigt, dann eher Hygrophorus persoonii (gelbgestiefelter Schneckling) als Hygrophorus olivaceoalbus (Natternstieliger Schneckling).

    Lustiger Rüblinge (unbekannt Nr. 2): Ich finde jetzt nicht, daß der unbedingt wie ein Knopfstieliger (Gymnopus confluens) aussieht. Wenn der Knopfstileige (der normalerweise ja uch deutlich büscheliger wächst und lieber im Sommer / spätsommer als im Spätherbst auftaucht) mal so alt ist, daß er einen so dunklen Stiel bekommt, dann sieht die Hutform schon noch anders aus, viel ausgebreiteter, gerne wellig - flatterig. Insofern finde ich da die Idee mit dem Rotstieligen (Gymnopus erythropus) schon plausibler. Auch wenn ich den nicht wirklich gut kenne, weil ich generell kaum Rüblinge angucke. Nur eben den Knopfstieligen meine ich schon recht gut erkennen zu können und die hier - hm, kommen mir dafür sehr komisch vor.


    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.