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Zwei stachelige Gesellen

  • Liebe Pilzfreunde!



    Zwei Stachelinge möchte ich zeigen, die Ihr sicher alle kennt!


    1. Fichtenhabichtspilz - SARCODON IMBRICATUS. In der Größer sicher nicht mehr gut...



    2. Oranger Semmelstoppelpilz - HYDNUM RUFESCENS. Oder ist es doch der seltene HYDNUM UMBILICATUM?? das wird sich wahrscheinlich nicht 100%ig klären lassen.



    Was meint Ihr dazu?


    Danke und lg

    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!


    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Hallo Alex

    Der Habichtspilz eignet sich sehr gut für Pilzpulver, schmeckt wunderbar in Saucen.

    Hierzu kann man auch grössere Exemplare verwenden.

    Betreffend Semmelstoppelpilze, diese Frage lässt sich wahrscheinlich nur unter dem Mikroskop feststellen.

    Ich finde es auch schwierig aufgrund der Hutfarbe jeweils zu bestimmen.

    Für mich gibt es jeweils:

    Weisser Semmelstoppelpilze

    Orange Semmelstoppelpilze


    Gerd hat das hier mal gut beschrieben

    semmelstoppelpilz? - Pilzbestimmung u. Bestimmungshilfe - Pilzforum.eu


    LG Andy

  • Hallo Andy!


    ja, den Habicht( auch den lieben Kollegen aus Kärnten! ) mag ich auch recht gerne! Nimmst du das Pilzpulver nur vom Habicht, oder gibst Du noch andere Sorten dazu? Sahnesauce?


    Danke Dir für den Link: spannend! Gerd brachte mich dann zum recherchieren... leider! Anstatt einer Erleuchtung wurde ich komplett erschlagen von offenbar unzähligen Arten. Hoffentlich sind da nicht alle bei uns heimisch!


    Dieser Schlüssel von Christoph von Pilze Bayern.de gab mir dann den Rest!


    hier mal der Link:


    und hier zum gleich durchschmöckern: eine Lebensaufgabe, die alle zu finden und zu bestimmen? Dabei hatte ich noch so viel vor in meinem Leben! :P


    Gibt es denn nichts gebräuchlicheres und trotzdem korrektes für den Hausgebrauch??


    Liebe Grüße

    Alex


    Schlüssel der Gattung Hydnum in Europa von C. Hahn, Stand vom 31.05.2018



    1. Sporen im Mittel nur bis 6,1 µm lang (Lm = 4,9-6,1); Basidien auffallend schmal, nur bis 6,5 µm breit; Hut jung rein weiß .............................................................................................. Hydnum albidum

    1* Sporenlängen im Durchschnitt über 7 µm; Basidien deutlich breiter, 7,5-12 µm breit; Hut jung weißlich oder ockerlich gefärbt ... 2



    2(1) Fruchtkörper relativ blass, jung weiß, creme, semmelfalb, falls mit Orangetönen, dann Fruchtkörper insgesamt dennoch recht hell, blass ………………………………….…………………..………………….. 3

    2* Fruchtkörper schon jung deutlich ockerfarben bis orangebraun …………………………..…………………… 10



    3(2) Qm > 1,25 ………………………………………………………………………………………………………………….……………… 4

    3* Qm < 1,20(1,22) …………………………………………………………………………………………………………….…..…...….. 5



    4(3) Hut mit Orangetönen; Sporen 7,5-8,5(-9) x (5,5-) 6-7 µm ………………………..……… Hydnum ibericum

    4* Hut blass, ohne Orangetöne; Sporen etwas größer, (7-)8-9(9,5) x 6-7,5(-8) µm ……………………………… …………………………………………………………………………………………………………..…………….… Hydnum vesterholtii



    5(3) Qm = 1,15-1,20; Sporen subglobos bis erkennbar ellipsoid (im Präparat mit einzelnen, deutlicher ellipsoiden Sporen) ……………………..…………………………….…………………………………………………….………………. 6

    5* Qm = 1,07-1,13; Sporen subglobos, keine ellipsoiden Sporen auftretend ………………………………….… 9



    6(5) Stacheln nicht herablaufend; Qm = 1,19-1,21 …………………………………………………………………….…….. 7

    6* Stacheln herablaufend; Qm = 1,15 ……………………………………………………………………………………..………. 8



    7(6) Fruchtkörper blass ocker bis blass orangeockerlich; Sporen 7,0-8,5 x 6,0-7,5 µm, Qm = 1,21 .……… …………………………………………………………….…………………………………………………. Hydnum subovoideisporum

    Bem.: Trotz recht guter Unterscheidungsmerkmalen zu Hydnum ovoideisporum ist letztere Art zumindest nach der ITS paraphyletisch zu Hydnum ovoideisporum. Da hier nur die IST untersucht wurde und sich die beiden Taxa doch deutlich unterascheiden, wird hier der Auftrennung dieser zwei Arten gefolgt.

    7* Fruchtkörper orangeocker; Sporen etwas kleiner und v.a. schmaler, 7,0-8,0 x 5,0-7,0 µm, Qm dennoch ähnlich wie bei vorhergehender Art – Qm = 1,19 ……………………………..…. Hydnum slovenicum



    8(6) Fruchtkörper auffallend blass ……………………………………………………………… Hydnum boreorepandum

    8* Fruchtkörper blass bis deutlich semmelfarben ………………………………………. Hydnum repandum s.str.

    Bem.: Bei blassen Fruchtkörpern sind die beiden Taxa nur per ITS-Sequenz unterscheidbar, wobei diesbezüglich Hydnum repandum s.str. paraphyletisch gegenüber Hydnum boreorepandum ist; so lange keine weiteren Loci die Abtrennung unterstützen oder keine klaren morphologisch-anatomischen Unterschiede gefunden werden, erscheint es m.E. nicht sinnvoll, diese zwei „Arten“ trennen zu wollen.



    9(5) Stacheln herablaufend; Sporen 7,25-8,0 x 6,5-7,5 µm; Fruchtkörper sehr blass bis matt blass orangeockerlich ………………………………………………………….………………………………………..……… Hydnum jussii

    9* Stacheln nicht herablaufend; Sporen minimal größer, 7,0-8,5(-9) x (6,5-)6,75-8,0(-8,5) µm; Fruchtkörper matt cremeocker bis ockerrosalich …………………………………….. Hydnum magnorufescens



    10(2) Sporen für die Gattung auffallend ellipsoid; Qm > 1,55; Lm > 9,8 µm...... Hydnum ellipsosporum

    10* Sporen rund bis breit ellipsoid; Qm < 1,4; Lm < 9,5 µm …............................................................. 11



    11(10) Qm > 1,19; Hut nicht oder nur undeutlich zentral vertieft ……………….………………………………….. 12

    11* Qm < 1,13; Hut bei den meisten Arten zentral vertieft ………………...…..…………………………………….. 13



    12(11) Hut auffallend uneben, dunkel rötlich orange bis braunorange; Sporen 7,0-9,0 x 6,0-7,5 µm ….. ……………………………………………………………………………………………………..……………… Hydnum rufescens s.str.

    12 Hut glatt, eben, kräftig gelborange bis orange; Sporen größer, (7,5-)8,0-10,0(-10,5) x 6-7,5 µm …….

    ……………………………………………………………………………………………………..……………… Hydnum ovoideisporum



    13(12) Hutunterseite glatt, ohne Stacheln; Sporen globos bis subglobos, Qm = 1,06 ………………………… ……………………………………………………………………………………….. Hydnum ovoideisporum fm. depauperata

    13* Hutunterseite mit stacheligem Hymenophor …………………………………………………………………………... 14



    14(13) Hut intensiv gelborange gefärbt; Sporen relativ klein, im Schnitt 7,5 x 6,6 µm …………………………

    ………………………………………………………………………………………………………………………….… Hydnum mulsicolor

    14* Hut nicht so freudig gefärbt; Sporen etwas bis deutlich größer …………………………………………..…… 15



    15(14) Hut ohne zentrale Depression (nur im Alter ab und an mit leichter Vertiefung); Sporen 7,0-8,5 x 6,5-7,75 µm, im Schnitt 7,9 x 7,2 µm ………………………………………………….……………. Hydnum melitosarx

    15* Hut mit auffallender zentraler Depression, genabelt ……………………………………………………………… 16



    16 Sporen sehr groß, im Schnitt 9,5 x 9,0 µm; bislang nur im westlichen Nordamerika nachgewiesen ..

    ……………………………………………………………….……. Hydnum oregonense (= Hydnum umbilicatum ss. auct)

    16* Sporen kleiner, im Schnitt um 8,4-8,9 x 8,0-8,1 µm …………………..…………. Hydnum umbilicatum s.l.

    Bem.: Hydnum ellipsosporum p.p. ss. GREBENC et al. (2009), Feng et. al. (2015) und Hydnum aff. ellipsosporum ss. OLARIAGA et al. (2012), VIZZINI et al. (2013) sind in dieser Interpretation enthalten. Während Hydnum umbilicatum im Sinne der oben genannten Quellen sich genetisch als eigenständige, großsporige, rein westlich nordamerikanische Art herausstellt (NISKANEN et al. 2018), soll Hydnum umbilicatum s.str. nur im östlichen Nordamerika vorkommen, während die morphologisch-anatomisch nicht unterscheidbaren europäischen NISKANEN et al. (2018) als Hydnum cf. umbilicatum bezeichnen. Es wurde allerdings nur die IST untersucht und die Unterscheidung zwischen den nordamerikanischen und den europäischen Kollektionen ist dem Stammbaum bei NISKANEN et al. (2018) nicht zu entnehmen.



    Literatur:



    FRIEBES G (2013): Zum derzeitigen Kenntnisstand der Stoppelpilze (Hydnum) in Europa. Der Tintling 5(2013): 53-57.



    GREBENC T, MARTÍN MP, KRAIGHER H (2009): Ribosomal ITS diversity among the European species of the genus Hydnum (Hydnaceae). Anales Jard. Bot. Madrid 66(1): 121-132.



    HUHTINEN S, RUOTSALAINEN J. (2006): Variability of Hydnum rufescens in Finland: three taxa hidden under one name – and appearance? Karstenia 46: 17–24.



    JEPPSON M (2010): Hydnum umbilicatum – en taggsvamp att leta efter. Svensk Mykologisk Tidskrift 31 (2): 30–34.



    FENG B, WANG X-H, RATKOWSKY D,GATES G, LEE SS, GREBENC T, YANG ZL (2015): Multilocus phylogenetic analyses reveal unexpected abundant diversity and significant disjunct distribution pattern of the Hedgehog Mushrooms (Hydnum L.). Scientific Reports 6: 25586 DOI: 10.1038/srep25586



    HALL D, STUNTZ DE (1971): Pileate Hydnaeceae of the Puget Sound Area. I. White-spored genera: Auriscalpium, Hericium, Dentinum and Phellodon. Mycologia 63(6): 1099-1128.



    NISKANEN T, LIIMATAINEN K, NUYTINCK J, KIRK P, OLARIAGA II, GARIBAY-ORIJEL R, NORVELL L, HUHTINEN S, KYTÖVUORI I, RUOTSALAINEN J, NIEMELÄ T, AMMIRATI JF, TEDERSOO L (2018): Identifying and naming the currently known diversity of the genus Hydnum with an emphasis on European and North American taxa, Mycologia, DOI: 10.1080/00275514.2018.1477004



    OLARIAGA I, GREBENC T, SALCEDO I, MARTIN MP (2002): Two new species of Hydnum with ovoid basidiospores: H. ovoideisporum and H. vesterholtii. Mycologia 104(6): 1443-1455.



    OSTROW H, BEENKEN L (2004): Hydnum ellipsosporum spec. nov. (Basidiomycetes, Cantharellales) – ein Doppelgänger von Hydnum rufescens Fr. Z. Mykol. 70(2): 137-156.



    VIZZINI A, PICILLO B, ERCOLE E , VOYRON S, CONTU M (2013): Detecting the variability of Hydnum ovoideisporum (Agaricomycetes, Cantharellales) on the basis of Italian collections, and H. magnorufescens sp. nov. Mycosphere 4(1), 32–44, Doi 10.5943 /mycosphere/4/1/2

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


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  • Hallo Andy!


    ja, den Habicht( auch den lieben Kollegen aus Kärnten! ) mag ich auch recht gerne! Nimmst du das Pilzpulver nur vom Habicht, oder gibst Du noch andere Sorten dazu? Sahnesauce?


    Hallo Alex, ich nehme jeweils auch Steinpilzpulver oder Herbsttrompeten Pfifferling mixe alles in halb Milch und Sahne dabei verwende ich fast kein Salz...... Schmeckt Wunderbar mit Nudeln.

    Was auch Super ist, mit Butter vermischen aber vorher natürlich genügend mit Butter dünsten und dann mit feiner Bergbutter mischen, anschließend in Behälter abfüllen und kalt stellen.

    Zum Apero, sehr intensiv das Aroma.


    Der Bestimmungsschlüssel mit vielen Angaben zur Mikroskopischen Bestimmung.

    Ich vermute da hast du die Büchse der Pandora geöffnet....... ;)

    LG Andy

  • Hi Andy!


    Das klingt sehr gut! das werde ich probieren! Danke Dir!


    bin derzeit kein Mikroskopierer. Die einzig verwendeten Linsen sind die der Augen!


    lg

    Alex

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  • Hallo Zusammen!


    zum Thema Semmelstoppelpilze hab ich noch Fragen:


    Da das System nicht mehr so einfach ist wie früher - denn da gab es nur DEN Semmelstoppelpilz - und nun viele verschiedene unterschieden werden, bleibt für mich die Frage: Welche sind denn überhaupt in unseren Breiten zu finden? Bzw. welche ist nun die korrekte Bezeichnung für eben diese?


    Diese hier sind auf 123 beschrieben:

    a. HYDNUM RUFESCENS - sozusagen der klassiche Semmelstoppelpilz

    b. HYDNUM UMBILICATUM - der genabelte Semmelstoppelpilz

    c. HYDNUM REPANDUM VAR. ALBIDUM - weißer Semmelstoppelpilz



    Beim Beitrag von Gerd(Link) erwähnt er Repandum s. lat als übergeordnete Ar!t?


    hier schreibt er:

    3 nicht untereinander kreuzbare Arten:

    (1) "Semmel-Stoppelpilz" (Hydnum repandum s.str.)

    (2) "Rotgelber Stoppelpilz" (Hydnum rufescens)

    (3) "Ellipsoidsporiger Stoppelpilz" (Hydnum ellipsosporum)


    ok. und nun?

    a. = (2)

    b. = (3)?? oder ganz ein anderer?

    c. =(1)?? oder auch wieder ein anderer?


    zudem habe ich keine sinnvolle Seite gefunden, in denen die Kürzel in der Mykologie beschrieben werden. z.b. s. lat., s. str.,.... Vielleicht hat hier jemand ja eine gute Zusammenstellung, damit ich da besser zurecht komme?


    Vielleicht hilft das ja nicht nur mir weiter!


    Ich auf alle Fälle wäre Euch hier sehr dankbar!!!


    Liebe Grüße!

    Alex

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  • Hallo, Alex!


    Der von dir oben zitierte Schlüssel (zusammengestellt / übersetzt von Christoph Hahn) ist schon der aktuelle Stand.

    Und wie's dort ja auch steht: Alle dort aufgeführten Arten kommen in Europa vor. Wie die tatsächlichen verbreitungsspektren der einzelnen Arten sind ist unbekannt: Dazu müsste es erstmal umfangreichere Datensätze geben. Nur kann man ältere Datensätze kaum heranziehen bzw. vergleichen, weil die Einträge eben nicht nach dem aktuellen Konzept bestimmt sind.
    Und bislang arbeitet (leider) kaum jemand mit den in nuerer Zeit beschriebenen Arten bzw. dem Schlüsssel von Christoph.

    Verständlich insofern, als man nicht alles machen kann. bei mir fliegt die Gattung unter dem Radar, ich bestimme die nicht und sammle nur hin und wieder mal ein paar "Hydnum spec." ein für die Küche. Daß es da eine neue, umfassendere Bearbeitung und ein neues Artkonzept gibt ist mir bekannt, aber ich habe so viele Schwerpunktthemen, daß die Semmelstoppler mopmentan einfach keinen Platz haben.


    Ein paar Abkürzungen am Rande:

    spec. = sp. = species = irgendeine Art einer Gattung (Gattungsname wird dabei vorangestellt, siehe oben "Hydnum spec.")

    s.str. = sensu strico = in strengem Sinne = Eine ganz spezifische Art, als Beispiel: Tubaria furfuracea s.str. meint eben, daß Taxa wie "Tubaria hiemalis", "Tubaria romagnesiana" usw. explizit ausgeschlossen sind.

    s.lat. = s.l. = sensu lato = in weiterem Sinne, also eine Art, die möglicherweise weitere, beschriebene Taxa mit einschließt. Tubaria furfuracea s.l. schließt zB Tubaria hiemalis einfach mit ein.
    Inzwischen schreibe ich meistens lieber "agg." statt "s.l.", was sich vor allem dann anbietet, wenn bekannt ist, daß in einem Taxon mehrere Arten stecken, die aber nicht sinnvoll morphologisch trennbar sind (zumindest für mich). Als Beispiel hier: Skeletocutis nivea agg.: Ist mittlerweile bekannt, daß da mehrere Arten drinstecken, die sich genetisch und zT auch regional unteschiedlich verhalten. Aber ich sehe kein schlüssiges Konzept, die morphologsich auch trennen zu können.
    Ist zB auch bei einigen Antrodiella - Arten so, oder bei Antrodia malicola agg. (wobei es da noch recht einfach ist: Die mitteleuropäischen Funde kann man einfach alle als Antrodia kuzyana ablegen).



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Pablo!


    wie immer TOP! :thumbup::thumbup::thumbup:

    Vielen Dank für Deine Mühe mir den Knoten im Hirn aufzulösen!


    Vielen Dank auch für die Erklärung der Abkürzungen! Jetzt blicke ich schon besser durch!


    der Vollständigkeit halber: agg. Steht für aggregat, also eine Gruppe von morphologisch sehr ähnlichen Pilze?


    Liebe Grüße

    Alex

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  • Hallo, Alex!

    der Vollständigkeit halber: agg. Steht für aggregat, also eine Gruppe von morphologisch sehr ähnlichen Pilze?


    Ja, so kann man das verstehen. Also im Grunde wie in dem Beispiel von Skeletocutis nivea, also Arten, die sich nach einem genetischen Konzept zwar trennen lassen, aber deren Abgrenzungen morphologisch diffus sind.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo zusammen!

    Ich möchte hier noch was nachreichen und bemerken, dass ich froh wäre, wenn ich mal einen ganz normalen Semmelstoppler finden wurde! Mit ganz normalen kleinen rundlichen Sporen...hihi


    Hier der neueste Fund vom 01.01.2021, leider unfotogen und überständig!

    Und noch einen Fund vom 23.11.2020

    LG Rigo

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