Beiträge von JojoErk

    Vielen Dank für Eure Einschätzungen und Informationen. Ich werde es für den Moment bei "Risspilz" belassen.

    Mit der Mikroskopie fange ich derzeit noch nicht an, aber ein Ziel für die Zukunft ist das allemal. Oft hilft einem ja nichts anderes weiter.

    Schönen Abend noch!

    Gruß

    Joachim

    Hallo Pablo,
    den Sporenabwurf habe ich gestern nachholen können. Zur Sicherheit habe ich verschiedenfarbige Papiere als Unterlage genommen.
    Allerdings fehlen mir die Hilfsmittel der Mikroskopie.

    Braunsporer ist jedenfalls korrekt.
    Gruß

    Joachim

    erstmal vielen Dank für Eure Antworten!
    Hui, da hab ich ja mysteriöses Zeug gefunden... Leider kam ich noch nicht wieder an die Stelle, sonst hätte ich noch mal ein paar Exemplare mit für den Sporenabwurf. Gelesen jedenfalls habe ich, dass beim orangebraunen und wohl auch beim bittersüßen Risspilz die gattungsspezifischen radialen Einkerbungen oft fehlen. Ich wär immer noch bei Risspilzen. Ich seh zu, dass ich das morgen noch mal vorbeikomme.
    Schöne Grüße
    Joachim
    P.S. nur ein paar hundert Meter davon entfernt hat meine kleine Tochter einen schwarzen Winzling entdeckt. Zuerst wollte ich ihn als alten Fruchtkörper abtun, dann aber sah ich, dass er seitlich gestielt war - und zack! hatte ich den ersten Ohrlöffelstacheling meines Lebens in den Händen! Die Natur ist einfach toll.

    Hallo zusammen!

    Was mögen das für büschelig gewachsene Gesellen sein, die ich am (Schotter)wegrand entdeckt habe?

    Könnten es orangebraune Risspilze sein? (Inocybe malenconii)

    Die Huthaut war etwas filzig-schuppig. Wäre vielleicht noch deutlicher, aber es hat gestern teils heftig geschauert.

    Leider schlug mein Sporenabdruck über Nacht fehl.

    Gruß

    Joachim






    Danke für Eure Rückmeldungen! Ich bin jetzt erst mal froh, dass ich bei den Faserlingen offenbar richtig lag.

    Ich hab inzwischen an anderen Stellen, auch auf saurem Boden, ganz ähnliche gefunden. Aber es gibt da ja offenbar massenhaft Arten.

    Irgendwann muss ich mal an die Mikroskopie ran....

    Gruß

    Joachim

    Hallo Jan,
    na, ist doch immerhin schon etwas. Bin gespannt, ob noch Meldungen dazukommen.

    Jetzt erstmal nix wie raus. Nieselregen, 7 Grad, unangenehm flattriger Wind - es ist Mai!

    Gruß, Joachim

    Hallo zusammen!

    Morcheln Fehlanzeige auf der gestrigen Wanderung, dafür diese Merkwürdigkeit, die ich nach einigem Suchen als einen Faserling (schmalblättriger Faserling) einordnen würde. Ich denke, die drei Fruchtkörper gehören zur selben Art.

    Die Pilze wuchsen entlang eines kleinen Flusslaufs bei sehr vielen Weiden, auch ein paar Erlen in der Nähe. Auf dem Boden lagen Häckselreste von Weiden, frische und welche vom Vorjahr. Kalkiger Boden, viele Weinbergschnecken unterwegs. Die Lamellen (nicht angewachsen nach meinem Dafürhalten) schienen anfangs hell mit noch etwas helleren Schneiden, dunkelten dann in Minuten nach, nachdem ich den Pilz vom Boden genommen hatte. Die Stiele sind faserig, mit einem leichten Flaum darauf. Der ganze Fruchtkörper ist recht "wässrig". Der Stiel lässt sich vollständig vom Hut trennen. Der Geruch des großen Fruchtkörpers war recht intensiv pilzig, nicht unangenehm. Der Sporenabdruck dauerte nicht lang, das Sporenpulver ist dunkelbraun.

    Liege ich richtig beim Faserling?

    Schöne Grüße

    Joachim






    Hallo zusammen,

    inzwischen quillt der Waldboden bei uns über. Vor allem Lacktrichterlinge gibt es zu Abertausenden. Zwischen all den häufigeren Arten ist mir aber dieses kleine Grüppchen vor die Linse gekommen. Die Art habe ich noch nie gesehen. Die Suchmaschine würde den Amiant-Körnchenschirmling daraus machen. Zunächst mal die Frage an die Experten, ob das hinkommt. Dann noch die Frage, woher die Bezeichnung rührt? Amiant ist wohl ein Mineral. Dass es im Pilz vorkommt, erscheint mir unwahrscheinlich.

    Gruß

    Joachim

    Guten Abend Ihr alle!

    So langsam quillt unser Wald über. Heute fand ich an einer Böschung eines Hangstücks, auf dem vornehmlich Kiefern wachsen auf etlichen Metern diese graubraunen Pilze, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Es waren locker über 100 Fruchtkörper, die ich aufgrund ihrer Färbung zuerst beinah übersehen hätte. Nach meiner Recherche habe ich zum ersten Mal Mausgraue Erdritterlinge (TRICHOLOMA MYOMYCES) gefunden. Stimmt Ihr zu? Oder liege ich daneben?

    Gruß, Joachim







    Dank Euch für die Antworten, die wohl hinkommen werden. Fälblinge also... hm... sind Mykorrhiza-Pilze. Wie gesagt stand da nur eine wenige Jahre alte Roteiche, ein dünnes, junges Stämmlein, vielleicht 5 Meter hoch. Wäre das normal bzw. damit zu rechnen, dass sich da in der Kürze der Jahre schon ein Myzel ansiedelt, das so viele Fruchtkörper hervorbringt?

    Gruß, Joachim

    P.S. hier noch mein Versuch, einen Fälbling zu zeichnen. Also, äh, Hebeloma, will sagen Hebel-Oma, Bruuuhahahaha ha h...hmmm, na gut, Entschuldigung.

    Hallo schon wieder!

    Der Wald ist bei uns immer noch etwas unterbevölkert. Das wird sich zum nächsten Wochenende hoffentlich ändern, da etwas milderes Wetter angekündigt ist. In der Zwischenzeit aber quellen die Wiesen über bei uns. Haufenweise Champignons und Schirmlinge - und natürlich auch zig unscheinbarere Arten, bei denen ich mich dringend weiterbilden muss. So zum Beispiel im folgenden Fall. Diese gesellig wachsenden Kerls fand ich in unserem Kurpark in der Nähe einer jungen Roteiche. Ich denke aber, dass es eher Zersetzer sind und sich nicht weiter darum scheren, was da an Jungbäumen in ihrer Nachbarschaft gepflanzt wurde. Wie würde man die Lamellenform bezeichnen? Ausgebuchtet angewachsen?

    Wer hat eine Idee, was das für Pilze sind?

    Gruß

    Joachim




    Hallo zusammen,

    eine Nachbarin brachte mir heute diese hübschen Pilze mit, in der irrigen Hoffnung, ich würde ihr sagen, dass das lecker Champignons seien und sie die Dinger in die Pfanne hauen kann. Nun tu ich das sowieso nicht, aber ich fand die (ziemlich großen) Pilze interessant und wollte mal nachfragen, was sie da aus der Wiese gepflückt hat. Könnt Ihr mir weiterhelfen? Ich hätte rosablättriger Egerlingsschirmling gesagt, bin aber natürlich überhaupt nicht sicher dabei.

    Da ich die Pilze nur am Abend im Raumlicht fotografieren konnte, versuche ich mal, das Gesehene zu beschreiben. Die Hüte wirkten gelblich, nicht reinweiß, Die Lamellen waren blass rosa, keine sehr satte Farbe, selbst bei dem großen Hut nicht kräftiger als bei einem sehr jungen Wiesenchampignon. Einer der dicken Stiele hatte sogar einen leicht rötlichen Schimmer. Geruch war nicht identifizierbar. Nicht unangenehm, aber auch kein Anis. Vielleicht war der Geruch aber auch schon verflogen. Sie hatte die Pilze geerntet ca. 3 Stunden, bevor sie sie mir gezeigt hat. Die Pilze wuchsen auf einer Futterwiese.

    Kann mir jemand weiterhelfen?

    Schöne Grüße

    Joachim

    Danke für Eure Antworten! Dann bin ich mal weiter gespannt, was da über die Zeit entsteht. Leider ist der Baum nicht in meiner Nähe, sondern ich habe ihn bei einem Spaziergang mit einem Freund in der Heilbronner Gegend entdeckt. Da muss ich den wohl anstiften, dass er ab und an diese Runde läuft und schaut, wie sich der Neuschnee entwickelt hat.

    Gruß, Joachim

    Hallo zusammen,

    als ich diesen über 15m langen Stamm eines umgestürzten (Wild)Kirschbaums im Wald liegen sah, dachte ich zuerst, es hätte schon geschneit! :-)

    Trotz Sichtung aller Vorschläge in der Pilzsuchmaschine werde ich nicht schlau. Wer/was hat die Kirschbaumleiche hier so im Griff?

    Gruß

    Joachim

    Ah, vielen Dank! Lag ich also richtig bei den Dachpilzen. Ich wollte noch ein Reh daneben halten für den Farbvergleich, aber das Tier hat so gezappelt, dass es mir unmöglich war, ein Foto zu machen. :-)

    Danke für deine schnelle Antwort.

    Gruß, Joachim

    Hallo Ihr alle!

    Vor einer Woche habe ich am Wegesrand, an einem Platz, wo bis vor stark einem Jahr Kiefernstämme lagerten und schließlich zersägt wurden, ein paar sehr hübsche braune Gesellen gefunden, die ich für Dachpilze halten würde. Es hat ja ausgiebig geregnet die letzte Zeit, weshalb die Hüte etwas glänzender aussehen, als sie vielleicht sonst erscheinen würden. Liege ich mit dem Dachpilz (welcher auch immer es dann exakt wäre) richtig? Den in der Suchmaschine beschriebenen Test, den Stiel vom Hut abzunehmen und zu sehen, ob ein kreisrunder Krater entsteht, habe ich leider nicht durchgeführt.

    Schöne Grüße

    Joachim

    Schön, dann heißt das Teil ab jetzt HEBELOMA BAHLSENIS (oder BAHLSENII? Mist, ich bin kein Lateiner...) ^^

    Vielen Dank jedenfalls für Eure unschätzbare Hilfe.

    Gruß, Joachim

    P.S. Wieso ist mein Profilbild eigentlich seit Neuestem gedreht? Hat jemand den Server auf den Boden gelegt?

    Hallo Thiemo! Danke für deine schnelle Antwort. Oha, interessant! Dann ist das kein Schleier über den Lamellen? Ich hab bei der Suchmaschine gegraben bei allem, was Cortinarius heißt, wurde aber nicht fündig. Oder es ist ein Schleier, der Pilz führt das aber nicht im Namen? Ich hab mir meine Bilder noch mal besehen. Der wurzelnde Stiel und die Hutoberfläche sprechen für deine Version. Der verdickte Stiel ist so für mich nicht bei den Bildern in der Suchmaschine zu sehen. Dort heißt es auch, er wachse auf Laubholzstümpfen. Der Pilz stand aber in einem fast reinen Fichtenwald. Gut, die eine oder andere Rotbuche kann da in der Nähe gestanden haben und wer weiß, was alles im Boden ist. Auf einem meiner Bilder ist auch deutlich Buchenlaub zu sehen. Dem Stiel fehlt für mein Dafürhalten aber der Ring, den der Fälbling haben sollte.

    Hast Du die Art schon mal selbst gefunden?

    Gruß, Joachim

    Hallo zusammen,

    der Wald bei uns holt wohl noch etwas Luft. Viel ist nicht zu finden, außer einige mit Goldschimmel überzogene Röhrlings-Leichen von vor ein paar Wochen. Und wenn man schon denkt, dass man blind ist, weil man ewig fruchtlos den Boden anstarrt, sieht man dann doch noch was aus dem Waldboden drängen. Diese Schleierlinge wuchsen in einer kleinen Gruppe beieinander und ich werde nicht so recht schlau, welche exakt es sein könnten. Schleimköpfe, aber welche? Saurer Boden, Fichtenwald, besonders markant finde ich den nach einer Seite stärker verdickten und wurzelnden Stiel. Wuchshöhe etwa 10cm, Hutdurchmesser beim größten Fruchtkörper vielleicht 8cm. Den Geruch würde ich jetzt mal mit "Butterkeks" beschreiben. Muss ich jetzt in Behandlung, wenn ich an schleimigen Schleierlingen Butterkekse zu erschnüffeln meine?....

    Schöne Grüße

    Joachim

    Hallo zusammen,


    ich brauche mal wieder Eure Hilfe. Bei diesem hübschen grauen Gesellen, den ich bereits letztes Jahr im Herbst (Ende Oktober) entdeckt habe, komme ich nicht weiter. Fundort war ein moosiger Boden in einem Fichtenwaldstück. Der Boden bei uns ist recht sauer. Der Schirm war etwa 5-6cm im Durchmesser. Über den Geruch vermag ich nichts mehr zu sagen. Es war der einzige seiner Art, den ich auf einem zu diesem Zeitpunkt mit Pilzen übervollen Waldboden gefunden habe. Der wurzelnde Stiel ist markant.

    Was ist das für einer?

    Schöne Grüße

    Joachim

    Ja, das dürfte als Erklärung hinkommen. 🙂 bei uns ist es allerdings derart trocken, dass im Moment gar nichts kommt, schon gar keine Steinpilze (außer ein paar gemarterten, schrundigen Sonnenopfern). Nächste Woche soll Regen kommen. Es wird Zeit.

    hallo Stephan! Danke für die gute Erklärung, mit der ich sehr gut leben kann. Könnte es sein, dass die Bereifung eher bei trockener Witterung auftritt? Oder ist sie dann einfach überhaupt zu sehen? Mir ist jetzt nämlich noch ein bereifter Steinpilz begegnet. Hab ich früher nie gesehen.