Beiträge von pilzscout

    Hallo Pilzfreunde,

    wer zu spät kommt, den bestraft - ja wer wohl. Die Hexe sicherlich nicht, auch Mäuse und Schnecken möchte ich ausschließen. Vielleicht ein Eichhörnchen?.

    Wisst ihr mehr über solche Feinschmecker?

    LG, Toni

    Hallo Pablo

    hier noch ein Foto von den Sporen. Vielleicht kann man ja zwischen H. macropus und H. villosa damit unterscheiden.

    Die bescheidene Qualität ist dem Uraltmikroskop geschuldet.

    Irgendwann besorge ich mir doch noch ein Phasenkontrastmikroskop, dann kann ich auch die Schleimpilze mikroskopieren.

    LG, Toni

    Hallo Gelbfieber,

    ich weiß nicht, was du mit einem "Beleg" meinst. Bin leider kein Mykologe.


    Hallo RudiS,

    das mit der Farbechtheit auf den Fotos ist für mich ein noch ungelöstes Problem.

    Zum einen hat das gelegentlich was mit dem Wassergehalt des Objekts zu tun. Das wurde gerade sehr anschaulich in dem Beitrag "Gelappter Kleiner" gezeigt.

    Ich hatte diese beiden Fotos bei Tageslicht gemacht; das erste im dunklen Wald und das zweite auf dem hellen, aber schattigen Fensterbrett. Dazwischen lagen einige Stunden. Als ich nach Hause kam, legte ich die Pilze in den Kühlschrank, damit sie bis zum Fototermin nicht antrocknen würden. Also davon wird er Farbunterschied wohl nicht kommen.


    Das größere Problem ist der automatische Weißabgleich der Kamera. Das wurde gerade in meinen beiden letzten Beiträgen unter "Mykologische Fachbereiche/Schleimpilze" gezeigt und angesprochen. Egal wie ich den Weißabgleich der Kamera einstelle (Schatten, Bewölkt, automatisch ....), die Farbtreue wird selten erreicht. Ich benutze für die Heimfotos eine graue Schneideunterlage, die der fotografischen Graukarte sehr nahe kommt. Ich vermute, dass die Kamera diesen Grauton als Referenz benutzte und dann den Pilz zu gelblich darstellte.

    Den Pilz habe ich nicht mehr, der liegt wieder im Wald.

    LG, Toni

    Hallo zusammen,

    noch ein Erstfund für mich. Könnte das eine Langstielige Becherlorchel (Helvella macropus) sein?

    LG, Toni

    Hallo zusammen,

    das ist wohl kein Fliegenpilz, aber könnte es ein Kaiserling sein?


    Fundort: rasige Rückegasse im Mischwald

    Geruch und Geschmack: pilzig

    Hut: 10 cm; weinrot; trocken, Huthaut etwas abziehbar, keine Velumflocken

    Lamellen: weiß; weich; frei; vom Hut etwas lösbar

    Stiel: weiß; oben gelblich und fein gerillt; hängender Ring; Stiel tief im Boden stark verwurzelt und beim Herausstechen keine Knolle oder Scheide sichtbar; Basis eher zugespitzt (Scheide vielleicht im Erdreich verblieben; Stielende vielleicht beim Herausnehmen zerdrückt); etwas hohl; nicht zäh aber auch nicht ausgesprochen brüchig

    Fleisch: im Anschnitt gelb unter der Huthaut

    LG, Toni

    Hallo Thomas und Pablo,

    Also der Schleimpilz war eigentlich weiß mit einem leichten Creme-Ton.


    Das mit der richtigen Farbwiedergabe ist ein Problem an dem ich gerade knappere. Stelle ich den Weißabgleich auf "Schatten" oder "Bewölkt" werden die Fotos zu gelblich, stelle ich auf "Automatisch" werden sie zu weiß. Ein Zwischending gibt es bei meiner Sony 6000alpha nicht. Ich habe auch Serien mit diversen Einstellungen bei "Kreativmodus (Sättigung, Konrast, Schärfe)" durchgeführt; alles unbefriedigend. (natürlich immer mit "D-R off")

    Bei einer hochwertigen Nicon, glaube ich, kann man einen Zahlenwert einstellen.

    Hier noch ein Foto von diesem Objekt mit der Einstellung "AWB". Wie man sieht, zu weiß.

    Beide Einstellungen haben den richtigen Farbwert nicht richtig wiedergegeben.

    Hast du einen Tipp, wie man die Camera optimal einstellt?

    LG Toni

    Hallo zusammen,

    ich weiß nicht so recht, unter welchem Namen ich das Foto ablegen soll. Ich schwanke zwischen

    * Schaumpilz

    * Polsterpilz

    * Weiße Lohblüte

    Kann man das mit eurer Erfahrung, aber ohne Mikroskop vielleicht erkennen. Ich konnte nichts mitnehmen, da sehr schleimig.

    Vielleicht sollte man für solche Fälle auch ein Wattestäbchen in die Tasche packen.

    Danke für eine Info,

    LG, Toni

    Hallo Pilzfreunde,

    entweder (1) liege ich mit meiner Bestimmung falsch,

    oder (2) die Pilze haben meine Bestimmungsliteratur nicht gelesen,

    oder (3) die Strukturauffälligkeiten sind den derzeitigen Wetterkapriolen geschuldet.


    Bei Sommer-Steinpilz fand ich den Hinweis „Huthaut im Alter häufig gefeldert gerissen“ - ok, das würde super passen. Aber auch „Lamellen im Alter olivgrün“. Aber, das Hymenium ist bei den meisten trotz extremer Rissbildung noch weiß; demnach können die wohl nicht so arg alt sein (trotz sehr aktiver Schnecken).

    Und dann fand ich keinen Hinweis, dass die im Alter beim Anschneiden gilben.

    Bei dem jungen Exemplar sieht man recht schön das Netzmuster am Stiel, bei den alten jedoch nicht.

    Alle stammen von einem ca. 20 m-Umkreis im Laubwald.

    Geruch angenehm pilzig

    Geschmack mild

    LG, Toni

    Hallo zusammen,

    bei mir findet man im Wald z.Z. mehr Plastikabfall als Pilze. Wenn die Menge nicht allzu groß ist, kommt der Müll in einen Müllbeutel, den ich immer mit dabei habe:confused:

    Ich hoffe, ihr macht das auch so. Was doch die "Kinder" immer so "verlieren"!! Der Schwabe sagt: Die laufen davon, wie's Kind vom Dreck.


    Doch nun zur Frage. Eigentlich hätte ich diesen Rindenpilz als Schichtpilz (evtl. Runzeliger = Stereum rugosum) bestimmt. Aber mich irritiert dabei folgendes:

    *keine Rötung, weder bei Druck noch beim Ritzen mit dem Messer

    *filzige Unterseite.

    Der sieht frisch aus. aber vielleicht stammt er doch vom letzten Jahr und ist schon etwas verwittert.

    LG, Toni

    Hallo zusammen,

    diese Pilze wuchsen im Rasen einer Parkanlage mit Laubbäumen. Könnten das Erdritterlinge sein, und wenn ja, welche?

    Hut: bis 3,5 cm; hellbraun; matt; deutliche Spitze in der Mitte

    Lamellen: weiß, ausgebuchtet angewachsen

    Stiel: weiß; zur Basis dunkler, kein Ring; bis 5 cm lang; längsfaserig

    Fleisch: weiß; nicht gilbend

    Spp.: weiß

    Sp.: zylindrisch mit runden Enden; etwa doppelt so lang wie breit

    Geruch und Geschmack: muffig, komisch, ranzig

    VG, Toni


    Nachtrag:

    Die Hutfarbe kann auch als hellbraun mit Tendenz zu grau, rötlich und gelb gesehen werden.

    Der Hut weist auch feine Schüppchen und eine sehr feine Radialstreifung auf.

    Hallo Veronika,

    das habe ich mal in einer alten Bauernstube aufgenommen. Ist lange her, noch mit einem Farbfilm (analog, kennt das noch jemand?), daher die schlechte Qualität. Kannste natürlich gerne verwenden.

    LG Toni


    Hallo zusammen,

    wenn ich mit der Gattungszuweisung " Rüblinge" richtig liegen sollte, käme phänomorphologisch wohl der Hellhütige Waldfreundrübling am nächsten. Oder?

    Hut: 3 cm; honigbraun; matt

    Lamellen: heller honigfarben; eng stehend; fast gerade angewachsen; Schneiden minimal flaumig

    Stiel: honigfarben; lässt sich vom Hut ohne Lochbildung ausbrechen; zäh; längs spaltbar; hohl; 7 cm; an Basis etwas flaumig

    Spp: weiß

    Sp: rundoval; eiförmig; glatt

    Geruch: pilzig

    Geschmack: neutral

    Standort: Laubwald

    VG, Toni

    (Lärchenzweig dient nur zum Größenvergleich)

    Hallo Pablo und alle Pilzkenner,


    wird wohl wieder aufs MMantra hinauslaufen?

    Fundort: Laubwald

    Hut: braun mit hellem Rand, 3 cm

    Stiel Weiß, brüchig,

    Lamellen: braun, rotbraun

    Spp: rotbraun

    Sp: rund bis rundoval (durchs Okular von meinem uralten Messing-Mikroskop aufgenommen)

    Geruch: unbedeutend


    Zunächst dachte ich "na ja wieder ein Heu-Düngerling". Aber bei dem sollte das Spp. wohl schwarz sein. Jetzt denke ich eher in Richtung Schwarzbrauner Mürbling oder so.

    LG, Toni

    Hallo zusammen,

    im Wald wäre mir das Mini-Pilzchen sicherlich nicht aufgefallen, aber in einer Vorkultur-Schale halt schon. Ich habe ein Reiskorn zum Größenvergleich dazugelegt.

    Vielleicht ein Tintling. Aber das kann man wohl nicht feststellen. Am nächsten Tag war der Pilz verwelkt. Was mich aber interessieren würde. Kann unter Mangelernährung z.B. ein Gesäter Tintling (oder andere normalgroße hutbildende Pilze) solche Mini-Fruchtkörper bilden, oder gibt es Arten, die grundsätzlich so winzig bleiben?

    LG, Toni

    Halloo zusammen,

    ist das auch ein Früher Faserling oder geht das eher in die Richung Risspilz?

    Standort: Büschelig gewachsen, Mischwald mit Dominanz von Laubholz, Auencharakter; gefunden 21.04.

    Hut: braun; matt; keine oder schwache Randriefen; manche leicht radialrissig; bis 3cm Durchmesser; Form glockig; gut lösbar vom Stiel; keine sichtbare Hygrophanität

    Lamellen: grau-braun; angewachsen; matt; mit Lupe an den Schneiden flaumige Härchen sichtbar,

    Stiel: weiß bis hellbraun; leichte Trockenrisse; hohl, kein Schleier oder Ring; bis zu 5 cm hoch

    Geruch und Geschmack: unbedeutend.

    Sporenpulver: in Bearbeitung aber wohl braun oder schwarz

    LG, Toni

    Hallo Holger,

    Ich schließe mich der Meinung von Matthias an. Auf den Fotos sehe ich einen glatten Stiel und Velumreste am Hutrand. Auch Ästchen liegen wohl herum. Ich tippe mal auf Behangener Faserling (Psathyrella candolleana), ein nicht so seltener Frühjahrspilz. Und der wächst gerne auf Holzresten.

    VG, Toni

    Servus Kumpels,

    heute war ich wieder beim Waldbaden mit kleinem Funderfolg.

    LG, Toni


    1) Dieser Becherling mit ca. 7 cm Durchmesser war mein persönlicher Erstfund. Leider war er ein Einzelobjekt, so dass ich keine Variationsbreite in Form und Alter anbieten kann.


    2) Hier gehe ich davon aus, dass es sich um unterschiedliche Altersstufen eines Weiden-Feuerschwamms handelt. Alle ware an derselben umgestürzten Weide gewachsen, so dass es für mich zumindest naheliegend ist, auf die gleiche Art zu tippen. Die Frühformen (hier fast wie Kugelpilze) hätte ich ansonsten nicht als solche so identifiziert.

    Hallo SP-Kenner,

    den Stäublingsschleimi habe ich nochmal aufgesucht. Vom 9.04. zum 13. 04. hat der sich total verändert, also innerhalb von gleich oder weniger als 4 Tagen. Gerocknet hat er nun Farbe und Struktur der Unterlage angenommen; so hätte ich den gar nicht als Myxomycet erkannt. Beim Berühren hat er sofort seinen braunen Chlamydosporeninhalt freigegeben.

    VG, Toni

    Danke für die Infos. Werde also ein Beutelchen Haferflocken in meine Tasche packen und hoffen, bald wieder einen Hexenbutter aufzufinden. Dann werde ich eine Straße anlegen und gucken was sich tut. Wenn erfolgreich, berichte ich euch.

    VG, Toni

    Hallo Schleimpilze-Kenner,

    ich weiß, ohne Mikroskop oder Basensequenzbestimmung kommt man auf keinen gemeinsamen "Nenner". Aber vielleicht kann mir jemand eine grobe Richtung (Gattung) nennen.

    VG, Toni


    1) Hier tippe ich auf Stäublingsschleimpilz (gefunden gestern). Beim Anschnitt sehr glibberig.


    2) Hier habe ich keinen Plan (gefunden im November)


    3) Sicherlich eine Gelbe Lohblüte. Nur gezeigt, weil ich selten ein so großes Exemplar sah (gefunden im Juli)

    Hallo Peter,

    danke für den verschlüsselten Hinweis. Die Fotos von der Großporigen Datronie bei 123Pilze kommen recht gut hin.

    Eine schwarze Trennlinie konnte ich nicht sehen. Hatte ich bereits geprüft. Aber die Hutschicht war so dünn, dass man da nichts erkennen konnte, weder Trennlinie noch Hutfleischfarbe (trotz nachträglicher Wässerung zum Aufquellen). Bei meiner Substratangabe handelte es sich nur um eine Vermutung, da der Holzstapel aus einigen ca. 1 m langen geraden Stämmen bestand und das findet man eher bei Nadelholz. Bei 123P steht aber 4-6 Poren pro mm2, und das wäre - wie ich meine - nun nicht sehr großporig.

    VG, Toni

    Hallo,

    wahrscheinlich ist das kein Braunhütiger Knorpelporling. Also wird es wieder eine der vielen Variationen von der Schmetterlingstramete sein.

    Substrat Fichtenholz, ca. 17 Poren pro cm.

    Grüße an alle!

    Hallo zusammen,

    danke für die Infos. Ich hatte bisher schon öfter von Fichtenzapfenrüblingen gelesen und danach gesucht. Habe aber nur auf herumliegende Zapfen geguckt. Jetzt weiß ich, dass man eher im Moos suchen soll. Da liegen dann wohl vergrabene Zapfen, die schon ziemlich vermodert sind. Die noch so herumliegen sind offenbar zu frisch, zu trocken und zu harzig. Übrigens, dort waren weit und breit keine Kiefern.

    Grüße