Beiträge von pilzscout

    Hallo Pilzfreunde,

    ich weiß, dafür gibt es wenige Experten, aber vll. weiß doch jemand Bescheid und kann ihn identifizieren.

    Innen glibbrig wie ein Exidia sp.; meist 4-sporige Asci; Hut bis 5 cm Durchmesser; kleiner Stiel

    LG, Toni

    Hallo Pilzfreunde,

    diese beiden Arten suchen einen Namen., bitte, danke!

    VG, Toni


    1) Um einen Laubholzstubben herum im Gras gewachsen. Hut 1-3 cm, Schleierrest am Hutrand; alles leicht flockig; Spp. hellbraun; Sp. 5-6 x 3,5-4,5 µm


    2) Resupinater Porling; Poren leicht ocker, unregelmäßig; Spp. weiß; Sp. 7-9 x 2-3 µm (Vll. Ceriporia reticulata agg.)

    Hallo Pablo,

    Ja, es ist wohl sogar ein Knopfstieliger Rübling. Ich fand jetzt in einem anderen Wald viele davon, nicht ganz so glockig, aber doch sehr sehr ähnlich. Und bei denen ließ sich der Hut mit Knopfloch abziehen. Ich kannte den eher als Frühjahrs- oder Frühsommerpilz, aber die vergangene Trockenheit hat die Fruktifikation wohl verzögert.

    VG, Toni

    Hallo zusammen,

    für diese beiden fand ich keinen Namen. Sicherlich nichts Seltenes, aber für mich schon.

    HG, Toni


    1) Nadelwald; Geruch unauffällig, Geschmack mild; Spp. weiß; Sp. 8-9 x 3-4 µm; Hut bis 3 cm, glatt, leicht überhaucht; FK nicht brüchig


    2) Nadelwald; kein Geruch nach Knoblauch, vielmehr neutral; Geschmack mild; Spp. weiß; Sp. 6-7 x 4,5-5,5; Stiel bis 8 cm lang und sehr zäh; Hut bis 3 cm, samtig; FK nicht brüchig

    Hallo zusammen,

    so wie der aussieht ist er sicherlich giftig (daher keine Kostprobe). Ist das ein bestimmbarer Risspilz?

    Im Auwald gewachsen (Nur Laubbäume); Spp. braun; Sp. ca. 9-11 x 4,5-5,5 µm; Lamellenschneiden uneben; Geruch neutral

    Servus, Toni

    Hallo Thiemo,

    dein Einwurf "anastomisierende Lamellen" machte mich neugierig, da man bei den dicht stehenden Lamellen das nicht sehen kann. Also sah ich mir mal die Lamellenbasis an. Ist damit das auf dem Foto gemeint?

    LG, Toni

    Hallo Pablo und Thiemo,

    Mit der Sporengröße habe ich mich vertan. Offenbar übernahm ich den Wert von dem Nachfolger in meiner Aufzeichnung. Hier der richtige Wert: ca. (9)10-11 x 9-10 (siehe Maßstab in dem Foto mit Melzer). Dieser Wert geht konform mit den Literaturangaben für L. acerrimus.

    Merci und sorry, Toni

    Hallo Pilzfreunde,

    dieser Milchling bedürfte einer Bestimmung vom Experten.


    Beschreibung (siehe auch Fotos)

    Fundort: Ungedüngter Rasen mit Eiche

    Hut-Größe: bis 14 cm

    Hut-Charakteristik: hellgelb-braun-ocker; ocker-gelb-bräunliche diffuse Flecken; keine Zonierung

    Stiel: kurz (bis 5 cm); stumpf; querbrüchig; Basis leicht zugespitzt; reinweiß; keine Grübchen; kein Ring

    Lamellen: eng; angewachsen; anfänglich weiß, später gelb-rosa

    Spp.: gelb-orange (6b-7a)

    Milch: weiß, keine Umfärbung

    Sp.: ca. 5-7 x 4,5-5,5 µm

    Basidien: ca. 48-54 x 5-6 µm; zweisporig

    Geruch: für mich unauffällig

    Geschmack: sehr scharf

    HDS: bis zu 1/3 abziehbar; im Mikro keine Zystiden sichtbar

    Gujak: langsam blaugrün

    FeSO4, Phenol: keine Reaktionen


    Was fehlt noch? Leider konnte ich kein Foto vom Standort machen, da ich das Handy nicht dabei hatte. Nur ein Hundebeutel kam mir zuhilfe.

    Besten Dank für eine Info, Toni


    Hallo Pilzfreunde:innen,

    am Fuß eines Berghangs mit altem Rotbuchenbestand war ein ausgetrockneter Bachlauf mit Schwemmgut vor einer Verrohrung. Dort fand ich diese beiden Pilzarten.

    Was meint Ihr dazu?

    VG, Toni


    1) Zunächst dachte ich an einen Schildrötling. Aber dann kamen mir Zweifel. Keine Kuppe in der Hutmitte; der Gesamthabitus mit dem dünnen Stiel; und mitten im modrigen Bachbett - keine Rosaceae in der Nähe. Am Waldrand standen zwar Obstbäume, aber die waren außer Sichtweite. Ich landete dann beim Schmutzigen Rötling (Entoloma sordidulum).



    2) Am Bachbettrand dann diese Röhrlinge. Ich denke an den Blutroten Röhrling (Hortiboletus rubellus). Die Röhren bläuten auf Druck sofort. Im Fleisch kein Blauen, außer am Rand zu den Röhren. Wenn man von der Stielbasis aus den FK teilte, verschleppte man Saft von den Röhren in das Fruchtfleisch und das führte zu einem etwas deutlicheren Blauen an der Grenzzone. Aber keine korallenroten Punkte im Stiel, lediglich leichtes Röten in der Stielbasis. Die Fotos in der Literatur zeigten eher glatte Hüte, hier sind es samtig-matte.


    Hallo Pilzfreunde:innen,

    nach etwas Regen hier gibt es neues, aber immer noch spärliches Leben im Pilzewald.

    VG, Toni


    1) Ein ~Schneeblumen-Helmling oder ... . Kann den jemand besser bestimmen, obwohl er nicht mehr so ganz frisch ist.?

    Spp. weiß; Sp. ca. 9,5 x 6,5 µm


    2) Ein ~Samtfußrübling. Aber Anfang September! Und so ein heller Hut. Und auf Boden gewachsen (zwar direkt am Fuß eines Baumstamms, also vll. doch an Holz).

    Spp. weiß; Sp. ca. 5-7 x 3-4 µm; Hut klebrig.

    Hallo,

    steht SDS eigentlich für Sodium Dodecy Sulfate.

    Im Mycoshop gibt es kein SDS.

    In der 123P-Begriffe-Erklärung finde ich auch keinen Eintrag dazu.

    Wo findet man eine Färbeanleitung? Bitte keine vergriffenen Bücher nennen.

    VG, Toni

    Hallo Thiemo, noch eine Anmerkung:

    zwischen den beiden Mikroskopier-Varianten erkenne ich hier keinen signifikanten Unterschied (10 Messwerte).

    Ohne Melzer: 5,04-6,19 µm (Mittel 5,65)

    Mit Melzer: 5,02-6,26 µm (Mittel 5,03)


    Literaturangabe 7-8 x 5-7 µm. (123Pilze)

    Mir scheint eher der Wert 5-7 µm angebracht zu sein. Aber man kann sicherlich auch noch genauer die längsten und schmälsten Abstände separat ausmessen. Ich denke aber, dass manche Sporen unter dem Deckglas gequetscht werden und dann runde als länglich erscheinen. Im ersten Foto sind sie eher ungequetscht und im zweiten für eine Unilayer eher gequetscht.


    Aber - wie du schon ausführtest - das kann man als Hobbypilzler nach Gusto machen. Da kommt es auf Nachkommastellen nicht an. Die Literaturangaben sind ja meist deutlich unterschiedlich zwichen den diversen Autoren. Da geht es teils sogar um Vorkommastellen.

    HG, Toni


    Hallo Thiemo,

    bei dem obigen Pilz hatte ich auch mit Melzer ein Sporenpräparat mikroskopiert. Ich sehe aber keinen zwingenden Grund, das mit Melzer zu machen. Sehe Foto hier im Vergleich zum Obigen mit Luft.

    LG, Toni


    Hallo Fuddler,

    wenn du so ein Programm findest, das es sicherlich bereits gibt, stelle hier bitte eine Info ein.

    HG, Toni


    Hallo, kurze Frage:

    Misst man bei der Sporengrößenmessung der Täublinge und Milchlinge den Durchmesser mit den Wülsten/Stacheln? (vom Ende einer Stachel zum Ende der gegenüberliegenden?). Manchmal wird die Stachellänge extra ausgewiesen; um da genau zu sein, braucht man wohl ein Elektronen-Rastermikroskop!

    HG, Toni


    Lactarius circellatus

    Hallo zusammen,

    Eine Arbeitshypothese: Die orangen, leicht zu verschmierenden FK sind die NFF von Dacrymyces stillatus. Die HFF ist eher gelb und gelatinös. Diese NFF bildet schwarze Konidienpakete, die bevorzugt am Scheitel austreten. Final besteht der ganze FK aus einem schwarz glänzenden Kügelchen.

    Warum ich dann im Mikro keine Konidien sah, ist wohl meiner zu kurzen Beschäftigung damit geschuldet. Ich sah die schwarzen Objekte erst beim Übertragen der Fotos vom Handy auf den PC. Da hatte ich zeitverzögert die eingetrockneten Objekte bereis entsorgt. Ich werde die Stelle im Wald auch nicht mehr finden, da ich kreuz und quer laufe.

    Was meint Ihr, es gibt doch sicherlich eine Literatur hierzu.

    HG, Toni

    Mit dem Programm stimmt etwas nicht.

    Beim Erstellen des Beitrags wollte ich das Foto 4 wieder löschen, da es redundant ist. Trotz meinem Löschbefehl erschien es dann im Anhang (unter "Bilder").

    Dann wollte ich den Beitrag nachträglich bearbeiten und das Foto hiermit löschen. Aber wenn ich auf "Beitrag bearbeiten" gehe, erscheint das Foto, das ich löschen wollte nicht.


    Sehr seltsam, Grüße an den Administrator, Toni

    Hallo zusammen.

    Kennt Ihr das? Man macht einige Frustfotos von gut bekannten Pilzen und dann entdeckt man zuhause auf einem Foto doch etwas Ungewöhnliches. Also, ich knipste unbedarft einen Dacrymyces stillatus und auf dem Foto waren tiefschwarze "Tropfen", die ich davor noch nicht gesehen hatte. Sind das abgestorbene Fruchtkörper oder ein Exsudat? Gegen ein Exsudat spricht, dass einige "Tropfen" isoliert liegen. Ich nahm auch etwas Material mit, da ich immer noch hoffe, einmal auch Konidien zu sehen. Aber es waren weder Sporen noch Konidien vorhanden, nur die typischen gegabelten Hyphen. Wenn das alte FK gewesen wären, hätte ich dort wohl auch Sporen erwarten dürfen. Oder?

    HG, Toni

    Hallo zusammen,

    könnten meine Bestimmungen richtig sein oder liege ich total daneben?

    LG, Toni


    1) Orangeroter Helmling (Mycena acicula)?


    2) Rötlicher Rindenhelmling (M. meliigena)?


    3) Buchenhelmling (M. fagetorum)?

    Hallo zusammen,

    könnte das ein Schleimpilz sein? Substrat ist ein total morsches wässriges Nadelholz. Auf der Rückseite war ein Gelber Eierschleimpilz. Die "Kügelchen" (Sporen, Konidien, Zellen ...) maßen 4-5 x 4-5 µm. Sie waren sehr weich und wurden leicht durch das Deckglas zerdrückt; dann erschienen sie oval bis länglich ausgefranst

    Der Geweihförmige Schleimpilz hat zwar viele Erscheinungsformen, aber ein solches wohl nicht.

    HG, Toni

    Hallo zusammen,

    dieser Pilz wuchs am Waldweg bei Fichten. Zunächst dachte ich an den Gemeinen Weichritterling. Aber da passte einiges nicht dazu. Spp. reinweiß; Sp. 5-6 x 2,5-3 µm; Sp. nicht amyloid und nicht feinwarzig sondern glatt. Die Lamellen erscheinen mir auch zu angewachsen für einen M.. melaleuca.

    Beim Bücherstöbern stieß ich auf die Art Calocybe hebelomoides; aber das kann er wohl auch nicht sein?

    LG, Toni

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