awillbu1  Narzissengelber Wulstling, Narzissengelber Knollenblätterpilz                   atod1 GIFTIG!

Amanita gemmaTA (SYN. AMANITA JUNQUILLEA)

                                              

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Narzissen

Bild oben 1 von links: Uwe Hückstedt ©           Bild oben 3 von links: Peter Kresitschnig ©

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Narziss

NarzissengelberWuelstling

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral, nicht wie beim Gelben Knollenblätterpilz „kartoffelkellerartig“.

Geschmack:

Mild, angenehm, nussartig.

Hut:

4-12 (15) cm Ø, ockergelb, weiße Velumreste, Haut glatt und feucht etwas schmierig, Rand kammartig gerieft.

Fleisch:

Weiß, dünn, unter der Huthaut hellgelblich.

Stiel:

Weißlich, Ring herabhängend und flüchtig, Basisknolle zwiebel- bis rübenartig abgerandet, gegürtelt, mit fast flüchtiger Scheide (Volva), +/- auch hohl.

Lamellen:

Weiß bis blassgelb, frei, Schneiden meist gezahnt, wellig.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (8-10 x 6,5-7,5 µm).

Vorkommen:

Mischwald, gern Fichte, Symbiosepilz, Frühling bis Spätherbst, Deutschland, Tschechien häufig, Schweiz selten, RL (NT = potentiell gefährdet).

Gattung:

Wulstlinge (Knollenblätterpilzartigen = AMANITAS).

Verwechslungsgefahr:

Gelber Fliegenpilz, Gelben Knollenblätterpilz, Grüner Knollenblätterpilz, Rotbrauner Scheidenstreifling, Orangegelber Scheidenstreifling, Weißstieliger Ockertäubling, Violettstieliger Pfirsichtäubling, Ockertäubling, Gallentäubling.

Bemerkung:

Dieser Pilz könnte mit dem Gelben Knollenblätterpilz verwechselt werden. Das beste Erkennungsmerkmal ist der fehlende Kartoffelkellergeruch beim Narzissengelben Wulstling! Bitte jedoch immer Finger weg vor Pilzen mit Zwiebelknolle und lappiger Scheide! Keine essbare Art darunter, aber viele tödlich giftige wie z.B. Grüner Knollenblätterpilz! Eine Varietät des Narzissengelben Wulstlings der AMANITA EXANNULATA hat fast keine Hüllenreste auf der Huthaut! Verwechslung auch mit Scheidenstreiflingen möglich, die eine ebenso geriefte Huthaut besitzen wie z.B.: Rotbrauner Scheidenstreifling, Orangegelber Scheidenstreifling.

Kommentar:

Dieser Pilz kann durchaus zu heftigen Vergiftungen führen. Es wird das Gift Bufotenin (Krötengift) vermutet = hitzeinstabil, sorgt für erhöhte Kreislaufaktivität und wirkt halluzinogen. Auch Ibotensäure, Muskarin und Muscimol wird vermutet. Der ähnlich aussehnde Medeterane Narzissenwulstling (AMANITA TOXICA) hat in südllichen Ländern (Chile) schon zu einem Todesfall geführt. 

Knollenform:

 Derbe Knolle, flüchtige häutig-lappige Scheide, mehr rübenknollig, etwas gerandet.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Narzissengelber_Wulstling

Priorität:

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   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 9. Oktober 2017 - 05:35:58 Uhr