Perlhuhnegerling,
Perlhuhn-Champignon
GIFTIG!
AGARICUS
PRAECLARESQUAMOSUS, AGARICUS MOELLERII
Bilder:
Christine und Günther Sasse
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Karbolegerling –
rechts sind vergleichbar! Extreme kanariengelbe Färbung |
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Eigenschaften,
Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Tintenartig, karbolartig. |
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Geschmack: |
Mild. |
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Hut: |
Braune Huthaut mit faserigen Schuppen, Scheitel dunkeler. |
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Fleisch: |
Weiß, gilbend, vor allem an der Stielbasis, so wie beim Karbolegerling, später
braun anlaufend. |
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Stiel: |
Weiß, Ring hängend mit zweiter Schicht, oft Unterseite braun gerandet. |
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Lamellen: |
Lass rosa, später dunkelbraun – wie bei den Champignons üblich, frei. |
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Vorkommen: |
Mischwald, Sommer bis Herbst, Folgezersetzer. |
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Sporenpulverfarbe: |
Purpurbraun. |
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Gattung: |
Champignon-Egerlinge. |
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Verwechslungsgefahr: |
Waldegerling, Waldchampignon - dieser rötet an den Schnittstellen und riecht angenehm pilzartig
oder anisartig. |
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Besonderheit: |
Gelb anlaufende Stielbasis mit Karbolgeruch: Giftig! |
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Hinweis! |
Die essbaren Champignonarten
sind leicht kenntliche Pilze, wenn folgendes beachtet wird: ·
Riechen Champignons (Egerlinge) nach Karbol, (Tinte,
Medizinschrank) sind immer giftige Arten anzunehmen. ·
Riechen Champignons (Egerlinge) nach Anis, sind sie immer
essbar! ·
Riechen Champignons (Egerlinge) pilzig angenehm und haben
keine Gelbfärbung an der Stielbasis, sind sie immer essbar! ·
Verfärben sich Champignons gelb (vor allem an der
Stielbasis) ohne dass ein Anisgeruch wahrnehmbar ist: Nicht essbar -
giftverdächtig! ·
Verfärben sich Champignons gelb mit Anisgeruch:
Immer essbar! ·
Verfärben sich Champignons rötlich im Anschnitt: Immer essbar! |
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Kommentar: |
Karbolegerling und
Rebhuhnegerling sind keine gefährlichen Giftpilze. Sie verursachen zwar
Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen, wurden aber auch schon ohne
gesundheitliche Probleme verzehrt. |
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