Hallo, Besucher der Thread wurde 278 mal aufgerufen und enthält 5 Antworten

Sucher sucht neue inspiration.

  • Hallo Pilzfreunde!

    Seit meiner frühesten Jugend bin ich schon auf Pilzsuche und unser alljährliches Pilzwochenende möchte ich nicht missen. Leider ist mir heute wieder “schmerzlich“ klar geworden, dass sich mein Speiseplan, im spziellen Röhrlinge, leider mehr und mehr dezimiert.

    Ich habe bei einem Waldspaziergang einige sehr schöne, junge Rotfußröhrlinge eingesackt und gestern abend zubereitet. Das ganze rächt sich nun (mal wieder) mit einer anhaltenden Magenverstimmung... Ich scheine einer der wenigen zu sein, die auch bei ordentlicher Zubereitung, wirklich sehr empfindlich auf viele Röhrlinge reagieren. Angefangen hat es vor vielen Jahren mit Butterpilzen und setzt sich nach meinem Empfinden weiter und weiter durch die Röhrlingsfamilie fort.


    Ich hoffe im laufe des Jahres, vielleicht mit eurer Hilfe, mein Suchspektrum etwas erweitern zu können, um auch andere, schmackhafte Alternativen in mein Repertoire aufnehmen zu können. Bislang stehen ausser den typischen Röhrlingskandidaten noch Reizker, Lacktrichterling, Glucken, Ohrlappen und Tintlinge auf dem Programm.


    Also ums auf den Punkt zu bringen, würde ich mich sehr freuen, wenn sich vielleicht Leute aus der Gegend finden, die mir ein paar neue Pilze zeigen können. ;)



    Liebe Grüße


    Stefan

  • Hallo Stefan


    Herzlich willkommen hier im Forum. Wenn du dein Speisepilzrepertoire erweitern möchtest, dann kann ich dir die Täublinge empfehlen. Wenn du dir die genauen Merkmale zur Täublingsbestimmung genau einprägst und dann einen Täubling sicher als solchen erkennen kannst, dann kannst du auf einen Schlag viele neue Arten dein Eigen nennen, auch, wenn man die meisten nicht gleich mit ihrem Namen ansprechen kann. Das Gute daran: alle mild schmeckenden sind essbar. Wichtig aber: dies gilt nur für Täublinge, die auch sicher als solche erkannt wurden. Aus welcher Ecke kommst du denn her?


    LG Matthias

  • Hallo, Stefan!


    Dann mal *Daumendrück* daß es unverträglichkeitstechnisch wirklich ur ein paar Röhrlingsarten sind.


    Kleine Bemerkung, die du nicht beantworten musst, sondern nur für dich selbst hinterfragen: Verzehrst du Pilze roh oder vielleicht nur kurz gegart?
    Dann könnten die verdauungsbeschwerden auch davon kommen. Die allermeisten Pilze sind ja unzureichend gegart unbekömmlich bis regelrecht giftig, gerade bei Röhrlingen (die vier Steinpilzarten mal ausgenommen) ist eine lange Garzeit relevant, sonst bekommen wirklich viele Leute damit ein Problem.
    Ein anderer Faktor kann die Frische sein: Gerade bei Filzröhrlingen sitzt schnell (teils auch kaum feststellbar) ein Schimmel dran - der zwar initial erstmal nicht giftig ist (Röhrlings - Goldschimmel werden erst giftig, wenn sie gelb sind, Stichwort "Chrysodin"), aber Zersetzungsprozesse im Fruchtkörper beschleunigt oder anregt, die dann toxische Stoffwechselprodukte im Gewebe freisetzen. Da kann man auch mal ins "Fettnäpfchen greifen", wenn das Sammelgut nicht mehr frisch genug ist oder die gesammelten fruchtkörper schon zu alt waren.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Stefan,


    sei gegrüßt. Vielleicht noch als Ergänzung einen Tip, den der YouTube Provider >Snokri< in Bezug auf Röhrlinge immer wieder gibt: Wenn du mit den Finger auf den Hut drückst und die Delle bleibt für mehrere Augenblicke bestehen, ist der Pilz schon zu alt zum Verzehren. Das Eiweiß beginnt sich dann schon zu zersetzen und das kann zu Lebensmittelvergiftungen führen.


    Ich wünsch Dir viel Profit im Forumm


    LG, Diether

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