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Suche in den Voralpen

  • Ein Ausflug in die Voralpen im Garmischer Gebiet ergab nur einen Ring mit Schweinsohren,. Zwar nicht üppig aber zumindest schmackhaft. Von anderen Pilzen keine Spur, obwohl es feucht genug sein dürfte und di9e Temperaturen passen.

  • Salve!


    Also wo diese Art massenhaft vorkommt, kann man sicher auch mal eine Ausnahme machen, ohne daß es dem Bestand schadet.
    Generell ist es aber so, daß das Schweinsohr (Gomphus clavatus) mit gutem Grund eine besonders geschützte Art ist. Mit einigen wenigen regionalen Ausnahmen, wo das Schweinsohr (noch!!!) häufig vorkommt, ist es flächendeckend ein seltener bis sehr seltener Pilz. Als Mykorrhizapilz zudem von besonderer Bedeutung für Wald und Ökosysteme...
    Also wie gesagt, wenn man nicht gerade durch einen Wald stolpert, wo etliche Mycelien der Art allesamt massig Fruchtkörper bilden, wär's ökologsich günstiger, die einfach stehen zu lassen und zur Not (wenn's keine häufigen Massenpilze wie Pfifferlinge oder steinpilze gibt) auf die Kollektionen an Agaricus bisporus vom nächsten Markt zurückzugreifen.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Salute!


    offensichtlich ist es heuer ein Schweinsorjahr, heute habe ich eine stattliche Kollektion davon in einem Wäldchen bei Klagenfurt gefunden. Bei uns sind's streng geschützt, die Fruchtkörper. Das Myzel nicht, da darf der Harvester ungehindert drüberwüten. In anderen Foren lese ich, dass sie nicht nur in Kärnten massenhaft fruktizieren. Dafür schaut's bei den Eierschwammerl eher mau aus; beliebte Körbchenfüller wie Steinis und Hexen haben bei uns die Bühne erst zaghaft betreten.


    Schweinsohren schmecken so, wie man sie würzt, solala ohne Eigengeschmack halt.


    Mit unserem drei Monate alten Rüden hab' ich die heutige Runde gedreht, mit der Zwei-Meter-Leine. Hunde riechen ca. 1.000 mal besser als wir, nix Neues. Dass sie sich gerne in übel duftenden Dingens wälzen, auch nicht. Der kleine Lauser hat sich aber in einem Prachtexemplar eines Tintenfischpilzes gewälzt, ohne den mir vorher anzuzeigen, :party:


    Clathrus archeri hätte ich ohne ihn glatt übersehen,


    LG

    Peter

  • Der kleine Lauser hat sich aber in einem Prachtexemplar eines Tintenfischpilzes gewälzt, ohne den mir vorher anzuzeigen, :party:



    Servus Peter


    Da musst deinem Zwackl noch beibringen, dass sich immer zuerst das Herrchen drin wälzen darf. So geht das nicht!


    Was die Schweinsöhrchen betrifft, wurde ich bisher immer nur beim Bäcker fündig. Die ausm Wald stehen weiterhin ganz weit oben auf der Mal-finden-mögen-Wunschliste.


    LG Matthias

  • Vielleicht mal zum Hintergrund, warum sich Hunde in bestimmten Dingen wälzen. Das tun nämlich auch Wölfe und der einzige Zweck ist, ihren eigenen Geruch zu unterdrücken, damit die Beute sie nicht an ihrem Geruch vorzeitig wittern kann. Also keine "Unsauberkeit" sondern naturbedingt und früher überlebensnotwendig. Übrigens gab und vielleicht gibt es dies auch noch, bei ursprünglichen menschlichen Jagdgesellschaften, die auch versuchten ihren eigenen Geruch zu überdecken.

    Viele Grüße

    Thomas

    Auch von mir selbstverständlich keine Essensfreigabe. Sämtliche Darlegungen und Aussagen sind subjektiv und unverbindlich.

  • Servus Thomas,



    Servas Matthias,


    des is ka Zwackl, eher a Pudel, :party:





    Auf jeden Fall ein Alpha-Rüde. Der frisst dir den Speck vom Brot, bevor du überhaupt den Mund zum reinbeissen aufgmacht hast. Und's Brot nimmt er auch gleich mit, so schaut's aus.


    Ich bin nicht das Herrchen, erzogen wird er von denen, die es können. Isse a echter Mädchenjob, weisste, :wink:


    LG

    Peter



    Vielleicht mal zum Hintergrund, warum sich Hunde in bestimmten Dingen wälzen. Das tun nämlich auch Wölfe und der einzige Zweck ist, ihren eigenen Geruch zu unterdrücken, damit die Beute sie nicht an ihrem Geruch vorzeitig wittern kann. Also keine "Unsauberkeit" sondern naturbedingt und früher überlebensnotwendig. Übrigens gab und vielleicht gibt es dies auch noch, bei ursprünglichen menschlichen Jagdgesellschaften, die auch versuchten ihren eigenen Geruch zu überdecken.

    Viele Grüße

    Thomas


    Servus Thomas,


    von unseren Hunden ist mir dieses Verhalten bekannt, unser sechsjähriger Rüde ist da mal eine willkommene Ausnahme.


    Für menschliche Jagdgesellschaften halte ich es für unwahrscheinlich, die waren in Urzeiten eher Beute als Jäger. Lucie & Co hatten kein Raubtiergebiss, die sind anders vorgegangen. Was letztendlich ein neues Zeitalter eingeläutet hat, das Anthropozän.


    Übrigens,

    unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, wälzen sich nicht in übel riechenden Exkrementen oder danach duftenden Pilzen,


    LG

    Peter

  • Peter servus,

    da gebe ich dir im Großen und Ganzen schon recht. Aber der Homo erectus und auch die Neandertaler machten schon Jagd auf z.B. Mammuts und Hirsche. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich dies mit dem Überdecken des Geruchs gelesen hatte. Wenn ich dazu komme, versuche ich hier noch mal etwas mehr rauszubekommen. Dir und den anderen eine schöne Woche .

    LG

    Thomas

    Auch von mir selbstverständlich keine Essensfreigabe. Sämtliche Darlegungen und Aussagen sind subjektiv und unverbindlich.

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