SUILLELLUS QUELETII (Glattstieliger Hexenröhrling)

Es gibt 9 Antworten in diesem Thema, welches 2.766 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (6. August 2020 um 22:50) ist von Schupfnudel.

  • Hallo Zusammen

    Und hier hoffe ich nun auch die Glatt Hexe von meiner Liste zu bestätigen.

    Das Schnittbild überzeugt mich jedoch nicht ganz.

    Oder hat hier einfach der Regen wiedermal sein bestes gegeben und das Netz gleich weggespült.

    Was meint ihr?

    Danke für Eure Einschätzung.

    LG Andy

  • Hallo Andy,

    ist das, was ich im Schnittbild sehe, ein roter Röhrenboden? Den soll der Glattstielige mW nicht haben.

    Aber der Stiel sieht für eine Netzhexe natürlich schon komisch aus...

    Beste Grüße

    Sabine

  • Hallo Andy,

    ist das, was ich im Schnittbild sehe, ein roter Röhrenboden? Den soll der Glattstielige mW nicht haben.

    Aber der Stiel sieht für eine Netzhexe natürlich schon komisch aus...

    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Sabine

    Die Röhren können auch rötlich sein gem:

    Glattstieliger Hexenröhrling --- SUILLELLUS QUELETII (SYN. BOLETUS QUELETII, BOLETUS QUELETII VAR. LATERITIUS, BOLETUS QUELETII VAR. RUBICUNDUS)

    Hast recht ist wirklich seltsam so ohne Zeichnung am Stiel.

    LG Andy

  • Hallo Andy,

    ich meine das Fleisch unterhalb der Röhren, nicht die Röhrenmündungen. Im Schnittbild sieht es links so aus, als sei da eine rote Linie oberhalb der Röhren zu sehen, und rechts sieht es so aus, als seien die Röhren stellenweise abgelöst und das Fleisch mit dem roten Röhrenboden freigelegt. Und das kenne ich vom Netzstieligen Hexenröhrling. Den Glattstieligen kenne ich nicht, aber in den Beschreibungen kommt das nicht vor.

    Beste Grüße

    Sabine

  • Hallo Andy,

    ich meine das Fleisch unterhalb der Röhren, nicht die Röhrenmündungen. Im Schnittbild sieht es links so aus, als sei da eine rote Linie oberhalb der Röhren zu sehen, und rechts sieht es so aus, als seien die Röhren stellenweise abgelöst und das Fleisch mit dem roten Röhrenboden freigelegt. Und das kenne ich vom Netzstieligen Hexenröhrling. Den Glattstieligen kenne ich nicht, aber in den Beschreibungen kommt das nicht vor.

    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Sabine, du hast recht.... Sollte gelblich sein.

    Nah dann die Suche geht weiter, es wird sich hierbei wohl trotz der fehlenden Netzzeichnung um Suillellus luridus handeln.

    Ich danke dir.

    LG Andy

  • Hallo,

    wie ich schon öfter gelesen habe kann auch der Glattstielige einen rötlichen Röhrenboden haben. Für diesen gefällt mir zwar die Hutfarbe nicht so recht aber da ich den noch nie gefunden habe kann ich mir kein Urteil erlauben. Einen solchen Fund hätte ich auch zur Bestimmung eingestellt. MeinTipp wäre aber auch S. queletii.

    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

    • Offizieller Beitrag

    BonSoir!

    Das mit dem Rörhenboden wurde schon erwähnt, und schrieb ich eben ja auch woanders: Das kann es bei allen drei Suillellus - Arten geben. Optional, kann also bei allen dreien auch fehlen.
    Das hier schaut schon wie ein Glattstiliger aus - da gibt es auch solche gelblichen Formen.
    Kleiner Gag am Rande: Das ist dann fast (müsste wohl auch noch gelbere Poren haben) der echte "Boletus discolor". Jedenfalls würden unter dem Namen diese gelben Formen vom Glattstieligen ursprünglich beschrieben.


    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hi.

    Was waren denn da für Bäume? Weil Nadelwald wäre ja recht ungewöhnlich für S. queletii würde ich meinen.

    LG.

    Hallo Schupfnudel

    Es war bestimmt kein reiner Nadelwald, Mischwald passt besser.

    Das Substrat muss ich passen.

    LG Andy

  • Ok, wenn da auch Laubbäume (also Fagus, Quercus, Tilia, Corylia) waren und das ein wärmebegünstigter Standort ist, wäre Suillellus queletii f. discolor auch meine Vermutung.

    LG.

    Keine Verzehrfreigaben meinerseits.