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Septemberfunde – Teil 17 - Das Finale – gestielte Lackporlinge und ein Röhrlings-Erstfund

  • Hallo Pilzfreunde!


    Den Monatsabschluß bilden …


    49. mehrere Lackporlinge – wahrscheinlich aus der Ecke rund um den Dunklen Lackporling - GANODERMA CARNOSUM. Genau kann ich das nicht sagen. Zumindest in der Literatur neu entdeckt habe ich den GANODERMA VALESIACUM, der auf Lärche wachsen soll. Diese kann ich hier bei dem Nadelbaum auch nicht ausschließen. Was meint Ihr?


    50. und zu meiner Freude wieder einmal ein Röhrlings-Erstfund, den ich für den Weinroten Purpurröhrling - SUILLELLUS RUBROSANGUINEUS halte. Ein sehr farbenfroher Pilz, der zwar schon arg von Schnecken und Mäusen angefressen wurde.


    Alle beschriebenen Merkmale sind für mich vorhanden. Nur das Stielnetz ganz oben ist gelb statt rot. Aber das kann mitunter in seiner Variantionsbreite liegen. Fraßstellen weinrot am Hut und gelb am Stiel, Hut in der Mitte schorfig. Gewachsen auf ca. 1000m Seehöhe im Fichten/Tannenwald am Waldrand. Boden kalkreich.

    Was sagen die Röhrlingsexperten unter Euch???



    Vielen Dank für Eure zahlreichen Kommentare zu der September- Reihe!


    Liebe Grüße aus Salzburg!


    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!


    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Hallo Alex

    Da hast du ja wieder ein schöner Röhrling gefunden.

    Aus meiner sicht: der Weinroter Purpurröhrling

    RUBROBOLETUS RUBROSANGUINEUS

    Netz ist noch schön ersichtlich, Röhrenboden gelb.

    LG Andy

  • Servus!


    Der Weinrote Purpurröhrling ist ein toller Fund. :thumbup:
    Bitte kein "Suillellus" draus machen, weil wenn man den zu Suillellus packt, dann kann man auch gleich wieder zum alten gattungskonzept zurück und alles wieder unter Boletus abheften. Rubroboletus ist allerdings schlüssig.

    Der Lackporling sieht für mich wie eine recht typische Ganoderma carnosum aus, aber Ganoderma valesiacum / tsugae (ist wahrscheinlich das Gleiche) käme natürlich auch noch in Frage, und der wüchse nicht nur an Lärche, sondern auch an Douglasie (und eventuell auch anderen Nadelhölzern?)



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hi Pablo!


    vielen Dank für Deine Bestätigung! Der Fund freut mich! Danke auch für die Namenskorrektur. Diesen habe ich direkt von 123 übernommen und steht so dort als erster Name. Daher dachte ich, dass das schon so richtig wäre(könnte man das dort auch updaten?).

    Jedenfalls werde ich mir Fund nun richtig genannt stolz abspeichern. :wink:


    Glg!

    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


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  • Servus!


    Ganoderma tsugae ist eine amerikanische Art, die europäische Art ist G. valesiacum (auch an Pseudotsugae). Die amerikanische G. oregenense ist nicht identisch mit der europäischen G. carnosum.

    Quelle: Interessante Meldungen von der Tiroler Zugspitze - Seite 2 - Pilze Allgemein - Pilzforum.eu


    Es wird zunehmend verwirrender, :party:


    LG

    Peter

  • Servus, Peter!


    Ui, den Beitrag von Frank hatte ich schon wieder vergessen gehabt. So viel verwirrender wird's dadurch aber nicht: Nur daß Ganoderma valesiacum in europa wohl auch an Douglasien gehen kann, aber dabei genetisch eben schon was Anderes sein dürfte als die amerikanischen Douglasienbesiedler.
    Wobei vermutlich in der Gruppe das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, da könnten sich noch ein paar Details verändern.



    LG; pablo.

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