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Pilzwanderung Innerschweiz Teil 1

  • Hallo liebe Pilzfreunde


    Bei meiner letzten Pilzwanderung in der Innerschweiz habe ich wieder einige Pilze gefunden. Die Pilze befanden sich in einem Mischwald. Hier folgen die ersten paar, weitere werden noch folgen. :)


    Pilz 1:



    Ich schwanke hier zwischen dem Rauchblättrigen und dem Grünblättrigen Schwefelkopf. Der Hut scheint aussen etwas ins Olive zu gehen, beim Grünblättrigen habe ich das auch auf ein paar Bildern gesehen, beim Rauchblättrigen aber nicht, daher tendiere ich eher zum Grünblättrigen. Was meint ihr?


    Pilz 2:


    Gewachsen auf einem abgestorbenen Baumstumpf. Ich denke das könnte die Geweihförmige Holzkeule sein.


    Pilz 3:




    Ich denke das ist der Spitzschuppige Stachelschirmling. Was mich etwas irritiert, ist, dass einige meiner anderen Funde eher auf einen sauren Boden schliessen und dieser ja laut Beschreibung kalkreiche Böden bevorzugt. Oder wechselt der Boden in ein und demselben Wald auch manchmal von sauer auf kalkreich.


    Pilz 4:



    Ich tippe auf den Dickschaligen Kartoffelbovisten.


    Pilz 5:



    Leider habe ich zu spät bemerkt, dass die Bilder so schlecht sind. Ich habe mit den Fingern auf die Lamelle gedrückt, diese waren noch sehr fest, liefen aber etwas blau an. Könnte das ein Schönfussröhrling sein?


    Besten Dank schon im Voraus für eure Gedanken.


    LG

    Benjamin

  • Hallo,


    Ja die Stielspitze, ist das hauptmerkmal, aber ich finde oft (nicht immer) kann man den Pilz auch an den Lamellen bestimmen. Also wenn die Lamellen grau sind, kannst du nicht nur anhand der Lamellen entscheiden welcher von beiden es ist, aber wenn die Lamellen einen Grünton haben, dann weißt du es ist der Grünblättrige Schwefelkopf. Falls die Probleme nur in der Unterscheidung der beiden Arten liegen !!!


    Viele Grüße

  • Ja die Stielspitze, ist das hauptmerkmal, aber ich finde oft (nicht immer) kann man den Pilz auch an den Lamellen bestimmen. Also wenn die Lamellen grau sind, kannst du nicht nur anhand der Lamellen entscheiden welcher von beiden es ist, aber wenn die Lamellen einen Grünton haben, dann weißt du es ist der Grünblättrige Schwefelkopf. Falls die Probleme nur in der Unterscheidung der beiden Arten liegen !!!

    Damit hast du recht, aber nur bei jungen Pilzen.

  • Hallo Uwe


    Vielen Dank für deine Hilfe.


    Der Hut scheint aussen etwas ins Olive zu gehen, beim Grünblättrigen habe ich das auch auf ein paar Bildern gesehen, beim Rauchblättrigen aber nicht, daher tendiere ich eher zum Grünblättrigen. Was meint ihr?

    Du mußt die Stielspitze beachten!

    Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist der Rauchblättrige Schwefelkopf insbesondere an der Stielspitze schmutzig-weiss bis weissgelblich. Während der Grünblättrige Schwefelkopf insbesondere an der Stielspitze gelb mit einem leichten Grünstich ist. Also sind die auf meinem Bild Grünblättrige, oder?


    LG

    Benjamin

  • Hallo Bejamin

    Ja das sind Hypholoma fasciculare

    Grünblättrige Schwefelkopf.

    LG Andy

  • Hallo Andy


    Besten Dank. Von diesen stehen momentan ja unzählige herum. Bei diesen Exemplaren war ich mir nicht ganz sicher, weil die Lamellen so grau waren. Ist der Rauchblättrige Schwefelkopf seltener, weil ich den bis jetzt noch nicht gefunden habe?


    LG

    Benjamin

  • Hallo Benjamin

    Der Rauchblättrige ist bei uns nicht selten, kommt aber meistens etwas später als der Grünblättrige.

    Und wenn du nicht sicher bist, kann man auch einen Geschmacksprobe entnehmen und dann wieder ausspucken..... Aber bitte nur wenn du die Hypholoma als solche auch erkennen kannst, sonst bitte diesen Versuch lassen.

    Mir hat es geholfen beide Arten einmal live miteinander zu vergleichen und ausserdem kann man beim Grünblättrige den Stiel auseinander reißen und dann sieht man immer diesen grellen Grünton.

    LG Andy

  • Besten Dank für die Infos.

    Und wenn du nicht sicher bist, kann man auch einen Geschmacksprobe entnehmen und dann wieder ausspucken..... Aber bitte nur wenn du die Hypholoma als solche auch erkennen kannst, sonst bitte diesen Versuch lassen.

    Ich glaube ich weiss, worauf du hinaus willst. Wenn man Hypholomas nicht von Galerinas unterscheiden kann, sollte man die Geschmacksprobe lieber sein lassen. :) Ich denke ich kann Schwefelköpfe mittlerweile ziemlich gut erkennen, da ich sie jetzt schon ziemlich oft gefunden habe. Auch mit dem Gifthäubling durfte ich schon Bekanntschaft machen. Bei einer Unsicherheit würde ich vor der Geschmacksprobe sonst nochmals hier nachfragen. :thumbup:



    Mir hat es geholfen beide Arten einmal live miteinander zu vergleichen und ausserdem kann man beim Grünblättrige den Stiel auseinander reißen und dann sieht man immer diesen grellen Grünton.

    Danke, das werde ich bei nächsten Mal machen.


    LG

    Benjamin

  • Hallo Benjamin,

    Was mich etwas irritiert, ist, dass einige meiner anderen Funde eher auf einen sauren Boden schliessen und dieser ja laut Beschreibung kalkreiche Böden bevorzugt. Oder wechselt der Boden in ein und demselben Wald auch manchmal von sauer auf kalkreich.

    Ich bin hier ja auch meistens im Sauren unterwegs. Hier haben trotzdem die Spitzschuppigen Stachelschirmlinge dieses Jahr einen Lauf. Allerdings stehen sie praktisch immer entlang der (kalkreichen) Wege.


    Beste Grüße

    Sabine

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