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Sandröhrlinge / Semmelstoppelpilz / Körnchenröhrlinge?

  • Hallo liebe Pilzfreunde,


    ich bin absoluter Pilz-Neuling und habe gestern meine ersten Pilze selbst gesammelt.

    Ich habe mich einige Zeit lang begeistert in das Thema Pilzsuche eingearbeitet und mich nun "getraut", erstmals selbst Pilze zu sammeln.

    Dabei habe ich versucht, mich an die einschlägigen Anfänger-Regeln (keine Lamellenpilze sammeln etc) zu halten.

    Bei den gefundenen Pilzen bin ich mir sehr sicher, dass diese essbar sind (ich verwende die Pilzbestimmung über 123 Pilzsuche, sowie den Pilzführer von Kosmos), trotzdem ist es (vielleicht kennt ihr das ja auch) nun, da es ans Zubereiten geht, trotzdem ein komisches Gefühl, dass man vielleicht trotzdem etwas falsch machen könnte...


    Ich lade euch mal Fotos der gefundenen Pilze hoch.


    Beim ersten bin ich mir beinahe sicher, dass es der Sandröhrling ist.

    Beim zweiten bin ich mir eigentlich zu 100% sicher, dass es der Semmelstoppelpilz ist.

    Beim dritten bin ich mir nicht ganz sicher... könnten es Körnchenröhrlinge sein?



    Weitere Angaben:


    Vermeintliche Sandröhrlinge: Hutdurchmesser zwischen 3 und 6 cm, gefunden auf Moos in einem Mischwald in der direkten Nähe zu einem Fliegenpilz

    Vermeintliche Semmelstoppelpilze: Größe bis 7cm, gefunden auf Laub/verwittertem Holz im Mischwald

    Vermeintliche Körnchenröhrlinge: Hutdurchmesser ca. 3cm, ebenfalls auf Moos in einem Mischwald



    Da es sich bei den Röhrenpilzen ja um solche ohne rote Röhren handelt und sie auch kein Netz auf dem Stiel haben, sollten sie aber ja in jedem Fall essbar sein (so habe ich das verstanden?)


    Wäre schön, wenn ihr mir weiterhelfen / meine Bestimmungen bestätigen könntet.


    Vielen Dank euch! ;)

  • Hallo Doelli,



    die ersten zwei Pilze , da seha ich auch Sandröhrlinge und Semmelstoppelpilze. Gut gemacht. Weiter so.


    Der dritte Pilz, da tu ich mich schwer. Mir würde ein Schnittbild weiter helfen. Kannst Da das bitte noch nachliefern? Das wäre sooooo schön.


    Allgemein kann man sagen: Hier in I-net bekommt man keine Verzehrfreigabe. Das wäre unseriös. Und in höchsten Maße fahrläßßig. Was Du machen kannst, ist zu einem Pilzberater gehen. Mit Deinem Fund. Er kann Dir das sehr sicher sagen. ob Du sie essen kannst.


    Was die Farbe der Röhren angeht: es gibt durchaus Röhrlinge mit roten Röhren, die man auch essen könnte. In Deinem Falle machst Du das aber genau richtig. Alles was Du nicht sicher erkennst und auch kennst, dsas sollte im Wald bleiben. Goldrichtig wie Du das machst. Vllt kannst Du mal mit jemandem, dert sich mit Pilzen auskennt, mitgehen? Da kann man dann auch sehr viel lernen.


    Für den Anfang ist Deine Literatur auch sehr gut. Genau das Richtige.


    Ich bin mir sicher, dass wir noch viel von Dir zu lesen bekommen werden. Dein Einstieg war jedenfalls supergut.



    Murmel

  • Hallo Doelli,


    erstmal herzlich Willkommen und hoffentlich viel und lange Freude mit den Pilzen.


    Prima Strategie :)


    Die Zahl meiner eigenen Sandröhrlingsfunde ist überschaubar, bei mir in der Gegend gibt es den nicht, aber Nr. 1 würde ich zumindest bei denen, wo ich die Röhren sehen kann, auch dafür halten.


    Den Semmelstoppelpilz sehe ich auch so. Wobei ich mir bzgl. des Frischegrads nicht so sicher wäre.


    Nr. 3 halte ich eher für einen der Rotfußröhrlinge, vielleicht den Herbstrotfuß.


    Beste Grüße

    Sabine


    P.S.: Natürlich wie immer keine Verzehrfreigabe.

  • Hallo Murmel,


    vielen Dank für deine schnelle Antwort.

    Gerne hänge ich noch ein Schnittbild von Pilz 3 an.


    Ich sehe das mit der Verzehrfreigabe genauso, und das ist auch richtig.

    Es ging mir nur darum, ob du/ihr bestätigen könnt, dass diese beiden Röhrenpilze (welche auch immer es nun genau sind) essbar sein müssten (da sie eben keine roten Röhren & kein Netz auf dem Stiel haben).


    Freue mich auf einen regen zukünftigen Austausch. :)

  • Ich sehe das mit der Verzehrfreigabe genauso, und das ist auch richtig.

    Es ging mir nur darum, ob du/ihr bestätigen könnt, dass diese beiden Röhrenpilze (welche auch immer es nun genau sind) essbar sein müssten

    Hallo Doelli,

    genau das ist es, was einigen Leuten die Fußnägel hochrollen lässt - eigentlich will man ja keine Verzehrfreigabe, aber dann will man irgendwie doch jemanden zur Aussage "essbar" bringen, und zwar "garantiert essbar" und nicht "vermutlich essbar" bzw. "müsste essbar sein", denn was will man mit (bildlich gesprochen) schon erhitzter Pfanne mit einer solch schwammigen Aussage anfangen?

    Mach es doch stattdessen so: lass dir einfach den Artnamen nennen, und schaue dann selber im Pilzbuch oder bei Tante Google nach, ob und wie sehr der genannte Pilz essbar ist. Das müsste für dich eigentlich leistbar sein.

    FG

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.

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