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Scheibenlorchel (?) - Herausforderung

  • Guten Tag,


    im Folgenden vermutete ich erst eine Scheibenlorchel. Geruch unbedeutend, Fleisch brüchig, Geschmack (winzige Probe auf der Zunge zerdrückt, am Ende nicht geschluckt) angenehm pilzig mit evtl. einer Winzigkeit bitter, aber diese Nuance war nur anfänglich da und nicht sicher.


    Aber: der Pilz wächst zwar am Rande eines Kiefernwaldes, nur nicht auf Holz. Natürlich gibt es zersetztes Streu und irgendwo Wurzeln, wobei auch Wurzeln vor Jahren gefällter Birke oder Eiche nicht auszuschließen sind. Gefunden habe ich die Pilze erstmalig und nur an dieser Stelle, die eine Besonderheit aufweist. Vom benachbarten Fahrweg (lehmgebundener Splitt und Granitgrus) hat der Schneeschieber kiesiges und bindiges Material in Form kleiner Häufchen (3...6cm) und ggf. einer dünnen (0-2cm) Schicht bis in die erste Baumreihe geschoben. Nur dort wachsen die Pilze. Natürlich kann die Wasserhaltung an der Stelle günstig sein.

    Was habe ich hier wirklich gefunden?


    Danke für Hinweise, viele Grüße

    Wilhelm

  • Hallo zusammen, (ich konnte mich wegen Netzproblemen nicht eher melden, gesund bin ich, Danke, und demnächst sogar geimpft)


    Buschwindröschen gibt es in dem Wald und am Wegrand nicht. Die Pilze sind auch bisher der erste und einzige Fund in der Gegend, obwohl der ganze Weg mit dem Material befestigt ist - falls es daran liegen sollte und nicht nur an Wasserhaltung oder ähnlichem. Vielleicht zeigt sich das erst nächstes Jahr, aber noch gibt es ja auch Regen.


    Und ich habe zwei Fruchtkörper - inzwischen getrocknet - die ich irgendwohin schicken könnte.


    Viele Grüße

    Wilhelm

  • Hallo an Willhelm und Gelbfieber!


    Sind eure letzten Beiträge absichtlich gelöscht? Im nachbarforum hält sich ein Bug in der Software, der bisweilen automatisch Beträge löscht, ich hoffe, daß dieser nicht hier auch auftritt!

    Sollte die Löschung aber gewollt sein, lösche ich auch meinen Beitrag wieder, ich muss es nur wissen, um ggfs. reagieren zu können bzw. damit Frank sich das Problem anschauen kann, wenn es denn eines sein sollte.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hmm, ja. Schau mal hier. Leider war ich da regelmäßig zu spät und die Bilder sind wohl nicht aussagekräftig genug, wenn nicht eine Spezialisierung auf den Wirt bekannt ist. Ich hatte die Proben an ein Pflanzenschutz-Labor geschickt. Das fühlt sich aber nur für genauere Analysen zuständig, wenn es sich um "tödliche" Schadorganismen handelt, was hier sicher nicht zutraf. Komisch ist nur, dass in dem Wald nur junge Ebereschen (unter 3cm Durchmesser) vorkommen, die sämtlich abgestorben und wohl auch befallen sind. Wir hatten aber auch trockene Sommer.


    LG

    Wilhelm

  • Hallo zusammen,


    der Pilz ist bestimmt von Gelbfieber und wohl neu im Forum. Ich darf zitieren:

    • " Diese Aufsammlung spreche ich als Gyromitra warnei an. Sporengröße 26 –29,5 x 13 – 14µm Q 2,1 wie auch die Länge der Anhängsel bis 5µm sprechen für G. warnei. Bei G. perlata, die auch in Frage kommen könnte, müsste die Sporenlänge über 30µm sein und die Länge der Anhängsel nur max. 3,5µm. Formblatt mit mikroskopischen Details von G. warnei füge ich an. "

    Weitere Bilder habe ich hier. Herzlichen Dank an Gelbfieber !!

    Danke auch allen, die sich hier geäußert oder mit umgesehen haben.


    Viele Grüße

    Wilhelm

    • Gäste Informationen

    2 Mal editiert, zuletzt von Gelbfieber ()

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