Blumentopfpilze

Es gibt 9 Antworten in diesem Thema, welches 2.243 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (15. August 2021 um 11:33) ist von pilzscout.

    • Offizieller Beitrag

    Ahoi!


    Da wirst du aber für die Bestimmung noch mehr Details brauchen, als nur die Sporen. Bei den Glockenschüpplingen muss man wohl mindestens auch noch die Basidien (2- oder 4-sporig) und die Cheilozystiden angucken.


    Lg; Pablo.

  • Ahoi Pablo,

    das Problem liegt wieder einmal in der zur Verfügung stehenden Literatur bzw. rezenten Schlüsseln.

    Hast was aktuelles für Toni und mi?

    lgpeter

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Peter!

    Zu Pholiotina? Ich? 8|

    Von denen lasse ich die Finger. Drei oder vier mal habe ich welche versucht zu schlüsseln (hat auch ein oder zwei mal geklappt), unter Verwendung von Funga Nordica und Gröger. Da gibt es aber sicherlich noch bessere Literatur, nur weiß ich wirklich nicht, welche. Da müsste man jemanden fragen, die oder der die Gattung kennt und regelmäßig Funde beobachtet.


    Lg; pablo.

  • Hallo zusammen

    Mit der Monographie von Hausknecht sind die halbwegs machbar, vor allem gibt es nicht soooo viele davon.

    Aber es ist schon wie Pablo schreibt: Ohne Blick auf die Zystiden und Basidien ist meistens keine gesicherte Bestimmung möglich.

    Trotzdem, hier hat Peter vermutlich recht mit seinem Vorschlag. Wenn man grob den Schlüssel überfliegt, würde höchstwahrscheinlich Ph. rugosa rauskommen. Mit zugespitzten Zystiden wäre die Bestimmung bereits abgesichert.

    Gruss Raphael

  • Hallo Toni,

    nach Deiner Sporenmaß-Angabe wäre deren Quotient 17/7 = 2,43. So schlank kommen sie mir nicht vor. Wenn der aufgrund Deines Sporenbildes ermittelt wird, liegt er auch deutlich darunter. Hmm. Kannst Du bitte die Sporenmaße nochmals überprüfen? Das Sporenbild ist aber gut und der Keimporus ist deutlich erkennbar.

    Gruß - Franz

  • Hallo Franz,

    du hast natürlich recht. Ich habe nachgemessen: ca. 8,4-9,6 x 4,8-5,4 µ; Q = 1,76.

    Leicht allgemein nachzuvollziehen: das Lineal im Foto hat ein Skalenmaß von 0,6 µ

    Danke für deine Aufmerksamkeit und Info. Ich werde wohl besser aufpassen müssen.

    Dennoch bleibt eine Unstimmigkeit. Bei 123P sind 10,4-12,6 x 5,4-6,8 angegeben.

    LG, Toni

    Einmal editiert, zuletzt von pilzscout (14. August 2021 um 17:37)

  • Servus Toni,

    die 123P eignet sich gut für eine erste Grobsuche, dann müssen bessere Bücher ran. Zwar sind die PdS keine Monographie alá Hausknecht, aber dein Blumentopfpilz ist darin ausführlich beschrieben.

    Conocybe (Pholiotina) filaris

    (Fr.) Kühn.

    = Pholiotina vilaris (Fr.) Sing

    = Pholiotina rugusa (Peck) Sing

    Sporen elliptisch bis mandelförmig, glatt, dickwandig, mit Keimporus, 7,7 - 10,3 x 4,9 - 5,8 µm; Q: 1,5 - 1,9µm

    Gut, dass du nochmals nachgemessen hast, jetzt passen sie, die Sporen und der Quotient. Wenns't jetzt noch kurz die Lamellenschneiden nach spindelig-flaschenförmigen absuchen könntest wäre dein Fund angenagelt, :wink:

    lgpeter

    p.s.

    wenn die Größe derart variieren mikroskopiere ich die Sporen mehrerer Cluster. Zwanzig bis dreißig.

    Die Sporen, net di Cluster, 8)