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Kleine Gesellen

  • Hallo zusammen!

    Einige Funde der letzten Tage

    1 anfangen möchte ich mit einem Korkstacheling, Nadelwald auf ca 1400m

    bräunt auf Druck, gezontes Fleisch, Geruch intensiv (beim Nachlesen wird oft Maggigeruch bei denen erwähnt- vielleicht war er es...), deutlicher Stiel

    leider wenig Zeit, die Mitwanderer kannten kein Erbarmen...

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    4 an bekannter Stelle wieder jede Menge Herbsttrompeten- von denen hab ich leider noch nie brauchbare Fotos zusammengebracht...

    5 krause Kraterellen, alle schon hinüber

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    7 ein bei mir eher seltener Geselle- der Strubbelkopf

    8 winzige weiße Korallen

    9 dazwischen meine wahrscheinlich kleinste Lorchel

    10 Lackies

    11 Eichenwirrling

    12 Buchenschleimrüblinge

    13


    Hoffentlich hat euch der kleine Ausflug gefallen. Regnen dürfte es bei uns schön langsam wieder, dann wird es auch noch was mit den größeren Pilzen.

    Für Kommentare wie immer dankbar,

    LG Joe

  • Hallo, Joe!


    Das ist ja wunderbar!

    Bei den Stachelingen ist es so, daß man den Geruch der getrockneten Fruchtkörper beobachten muss. Erst beim Trocknen entfaltet sich der maggiartige Geruch bei den Arten der Gattungen Bankera und Phellodon. Arten der Gattungen Sarcodon und Hydnellum dagegen riechen nach allem Möglichen, aber nicht im getrockneten Zustand nach Maggi.

    Die beiden Gruppen kann man auch nach der Farbe des Sporenpulvers trennen (Bankera und Phellodon weiß im Abwurf, Sarcodon und Hydnellum braun), aber oft sind die Stachelinge etwas wiederspenstig wenn es um das Gewinnen von Sporenabwürfen geht.

    Bei deinem Fund würde ich eher braunes Sporenpulver erwarten, denn bei den Duftstachelingen (Phellodon, Bankera kommt hier nicht in Frage) wäre die einzige in Frage kommende Art Phellodon confluens, aber dazu fehlt die Filzhülle um den Stiel (im Schnittbild gut zu sehen).

    Ich vermute also eher ein Hydnellum, und da wird's in diesem Fall ohne Kauprobe, noch jüngere Fruchtkörper (Guttation? Farben?), und / oder Mikroskopie kaum möglich sein, eine konkrete Art ins Auge zu fassen.



    Lg; pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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