Kleine Foto-Ausbeute von heute morgen ... toller Start der Pilzsaison

Es gibt 12 Antworten in diesem Thema, welches 1.494 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (18. September 2022 um 14:59) ist von Steigerwaldpilzchen.

  • Sch√∂nen Tag!


    Also Pilzbilder gibt es ja genug - es ist mehr so eine Bestandsaufnahme, was gerade bei mir unterwegs ist.

    Z. B. diese herzige Baby-Glucke... ūüíēūüėļ (die habe ich nat√ľrlich stehen lassen)

    1.

    2.

    3. Lackis & Rostfleckige Helmlinge - letztere weiß ich nicht so genau.

    4. ich glaube, das sind ganz kleine Schwefelk√∂pfe (gr√ľnbl√§ttrige) Der Anblick hat mich etwas irritiert, weil so zart ...

    5.


    6. Das ist leicht: ein T√§ubling! ūüėÖ


    7.

    Weil ich den Verdacht auf Frauentäubling hatte, habe ich ihn doch auseinander genommen, war mir aber nicht sicher...

    Huthaut lie√ü sich leicht abziehn, Lamellen nicht auff√§llig br√ľchig. Geschmack/ Geruch gut. Ich kann damit leben, den vmtl. nie richtig bestimmen zu lernen.

    8.


    LG, R

  • Hallo

    Die zwei ist ein Becherling, sieht interessant aus. Aber dazu benötigt man ein Mikroskop um auf Artenbene zu bestimmen.

    Dein T√§ubling wenn die Lamellen nicht br√ľchig und sich speckig anf√ľhlen -> geht es schon Richtung Frauent√§ubling / Russula Cyanoxantha, ansonsten wird es aufw√§ndiger zum bestimmen.

    BG Andy

  • Hallo Rotschild,

    danke, dass du uns fotografisch mit auf deine Runde genommen hast! (ich habe meine √∂sterreichische und schweizerische Runde noch nicht mal von der Kamera auf den Laptop √ľbertragen, und auch nicht mein Super-Highlight von gestern, deshalb bin ich besonders dankbar, wenn andere da flei√üiger sind...).

    Andy, bei dem Täubling irritieren mich die vielen Zwischenlamellen.

    Die kenne ich nur von Wei√ü- und Schw√§rzt√§ublingen, und der Pilz sieht f√ľr mich nach keinem davon aus. Gibt es noch eine T√§ublingsart/Sektion, die ich nicht auf dem Schirm habe, und die auch so freudig Zwischenlamellen bildet?

    Oder könnte es ein Milchling sein?

    Beste Gr√ľ√üe

    Sabine

  • Hallo Andy,

    "Becherling" im weitesten Sinne, makroskopisch. Ich habe auch mit Schlauchpilze verglichen (?)Aber ich hab¬īs absichtlich als "Foto-Safari" gelassen.

    2 Fotos hätte noch - einen habe ich ausgerupft, weil da eh genug waren - an diesem Ort - mitten im Nadelwald habe ich die noch nie gesehen. Das bringt aber zur Bestimmung auch nicht viel, nur ein paar zusätzliche optische Details.

    .

    also bez√ľglich des T√§ublings ist das so wie du das beschreibst. Eher biegsame Lamellen.

    Ich hab beherzt probiert. Also da war nichts scharfes... "nussig" ist immer so eine Sache. Wenn ich schon mit der Absicht probiere, "nussig" herauszuschmecken... dann schmecke ich auch nussig. Entfernt ja. Weil das gerne dem Frauentäubling unterstellt wird, "nussig" zu schmecken.

    Es gibt Leute, die sehen das mit einem Blick, was ein Frauentäubling ist. Vielleicht kann ich das auch eines Tages.


    LG, R.

  • Oder k√∂nnte es ein Milchling sein?

    Hallo Sabine,

    Schön, dass dir mein kleiner Ausflug gefällt.

    Bei T√§ubling bin ich mir sehr sicher. Ich habe den ja in der Hand gehalten, und probiert. Ich kann nur die gr√ľnfarbenen T√§ublinge nicht so gut unterscheiden. Die Zwischenlamellen sind mir auch aufgefallen.

    Milchling schließe ich aus, weil keine Milch.

    LG, R.

  • Hallo Sabine

    Der gr√ľne Frauent√§ubling, Russula cyanoxantha var. peltereaui hat viele Zwischenlamellen.

    Vor kurzem habe ich diesen auch gefunden und genau angeschaut. Ob es sich hier wirklich um diesen handelt, kann ich nicht bestätigen, du weisst ja was das alles benötigt um die Art zu fixieren. BG Andy

  • Hallo,


    wobei wir es hier weniger mit Zwischenlamellen (sind nat√ľrlich auch ein paar dabei) sondern vielmehr mit gegabelten Lamellen zu tun haben.


    Diese gegabelten Lamellen kommen gerne bei den Heterophyllinae vor also dem groben Verwandtschaftskreis von Speisetäublingen, Grautäublingen und Frauentäublingen.


    LG Thiemo

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Eine Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben! -> Pilzsachverständige finden

  • Hallo Thiemo!

    ja, richtig "gegabelte" Lamellen - nicht Zwischenlamellen. Also die Familie best√§tigst du also auch - den Rest werde ich nie ergr√ľnden.

    Ich habe ausgesprochen viele T√§ublinge in meinem n√§chsten Wald - ich kann die unm√∂glich alle bestimmen. ūüėļ

    Ich finde sie nur ausgesprochen anziehend als Speisepilze. So richtig f√ľrchte ich mich vor den Arten, die mit Medikamenten usw. unvertr√§glich sind. Ich bin z. B. empfindlich bei Tyramin, ein Indikator, dass ein Enzym bei mir nicht richtig arbeitet (das MAO) .... also vermeide ich daher auch Pilze, wenn es nur den geringen Verdacht auf Unvertr√§glichkeiten gibt.

    LGR

  • Hallo Thiemo,

    wobei wir es hier weniger mit Zwischenlamellen (sind nat√ľrlich auch ein paar dabei) sondern vielmehr mit gegabelten Lamellen zu tun haben.

    ich meinte schon die Zwischenlamellen. Die gegabelten Lamellen finde ich zwar auch bemerkenswert, aber da habe ich nicht (oder noch weniger...) auf dem Schirm, welche Arten solche haben.

    Beste Gr√ľ√üe

    Sabine

  • Hallo und guten Tag Rotschild,

    zu deinem Asco (Bild 2) kann ich dir einen Hinweis geben. Dieser Hinweis ist keine Pilzbestimmung, denn ohne mikroskopische Merkmale ist der Pilz nicht belastbar zu bestimmen! Jedoch h√§nge ich mich in diesem Fall sehr weit aus dem Fenster und bringe die Gattung Otidea ins Spiel. Jetzt k√∂nnte ich noch auf die Art eingehen aber das √ľberlasse ich dir ūüėČ

    Eine gute Zeit

    Gelbfieber & Co

  • Hallo Gelbfieber!

    Ja, das passt so als Idee recht gut - mir geisterte auch "√Ėhrling" durch den Kopf, als ich ihn gesehen habe. Fichten sind am Fundort dominant, wird sich von den Abf√§llen dort ern√§hren.

    Dass er selten ist, könnte insofern passen, weil ich den nur von Fotos kenne. Also ich kann mich nicht erinnern, den jemals live gesehen zu haben.

    Die makroskopische Beschreibung stimmt jedenfalls √ľberein. So genau werde ich es nie erfahren. Ich hab den auch wieder eingepflanzt ūüėļ - also er kann dort absporen.

    LGR

  • Hallo Sabine,


    Ok, ich dachte du meist die Gabelungen.

    ich meinte schon die Zwischenlamellen

    Um auf die Zwischenlamellen einzugehen, die sind hier nur gelegentlich vorhanden. Kein Vergleich zu den Schw√§rz- und Wei√üt√§ublingen bei denen sie regelm√§√üig vorkommen. Regelm√§√üig heist, mindestens so viele, meistens sogar mehr als komplett durchgehende Lamellen. Am besten betrachtet man daf√ľr den Hutrand auf wie viele Lamelletten eine Lamelle kommt. Gelegentliche Zwischenlamellen k√∂nnen bei fast jedem T√§ubling vorkommen. Wie bei allen Faustregel gilt: Pilze halten sich nicht an Lehrbuchangaben. :wink:

    Andy hat k√ľrzlich ein sch√∂nes Bild vom Dickbl√§ttrigen Schw√§rzt√§ubling gepostet, da kommen ca. 1-3 Zwischenlamellen auf eine Lamelle --> T√§ublingsrunde

    LG Thiemo

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

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