Lustiger Tipp zum Morcheln finden.

Es gibt 8 Antworten in diesem Thema, welches 709 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (1. Mai 2024 um 22:36) ist von Pilznomade.

  • Folgende Kuriosität ist erwähnenswert oder zumindest unterhaltsam!

    Ich fahre manchmal früh im Dunkeln mit dem Rad offenbar durch ein Morchelrevier.

    Beim morgentlichen Vorbeifahren und im Licht des recht hellen LED-Fahrradscheinwerfers zählte ich fünf Morcheln. Auf der Heimfahrt bei Tageslicht fand ich sie nicht wieder, obwohl die Stellen einzugrenzen waren. Am nächsten Tag wiederholte sich das Spiel.

    Wer ein Morchelrevier kennt, sollte in der Dunkelheit einen Streifzug mit der Taschenlampe machen. Die hellen Stiele leuchten gut sichtbar, ohne dass man danach suchen muss.

  • Wer ein Morchelrevier kennt, sollte in der Dunkelheit einen Streifzug mit der Taschenlampe machen. Die hellen Stiele leuchten gut sichtbar, ohne dass man danach suchen muss.

    Spannend, allerdings im Wald nachts verboten. Waldgesetz.

    Auf Streuobstwiesen oder Morchelstellen außerhalb des Waldes aber vielleicht durchaus lohnenswert.

    Alle meine Aussagen in diesem Forum sind nur als Bestimmungshilfen und keinesfalls als Verzehrfreigabe zu verstehen.

  • welches Waldgesetz meinst du?

    Weiß leider nicht, wie das genau heißt, aber hier steht:

    "In Deutschland ist das Suchen von Pilzen in der Nacht verboten"

    Pilze sammeln – was ist erlaubt, was ist verboten? | MDR.DE
    Im Spätsommer und im Herbst macht es Spaß, Pilze im Wald zu sammeln. Es gibt aber Regeln, was und wieviel ins Körbchen wandern darf. Die Rechtslage beim…
    www.mdr.de

    Habe ich glaube ich auch so in einem Pilzführer gelesen.

    Alle meine Aussagen in diesem Forum sind nur als Bestimmungshilfen und keinesfalls als Verzehrfreigabe zu verstehen.

  • § 17 LWaldG – Betreten des Waldes

    (1) Jeder Mensch darf den Wald zum Zwecke der naturverträglichen Erholung auf eigene Gefahr betreten. Das Betreten in der Zeit von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang (Nachtzeit) ist auf Waldwege beschränkt.

    § 17 LWaldG, Betreten des Waldes - Gesetze des Bundes und der Länder

    So oder so ähnlich findet man es in so gut wie jedem Landeswaldgesetz.

  • Servus zusammen,


    Deshalb hab ich gefragt. Ein Gesetz, dass das Pilze sammeln nachts explizit verbietet, gibt es mW nicht, weder bundesweit noch in den Ländern. Auch das vom MDR zitierte Thüringer Waldgesetz spricht nur davon, dass die Waldgemeinschaft nachts nicht gestört werden darf. Wenn ich nun in der Dämmerung mit der Fahrrad auf einem normalen Weg fahre und zufällig Pilze stolpere, wird das kaum strafbar sein.

    ✌🏼

  • Das gilt dann vllt wieder nur für den privaten Normalbürger.

    Die Forstbetriebe verladen in BRB bei Flutlicht im Dunkeln Holz zum Abtransport. Möglicherweise war das so nicht ganz korrekt.

    Ich gehe mal einfach an Hand des Nummernschildes davon aus, das waren die beauftragten Transporteure :S.

    Diese lang genutzten Holzlagerstellen, an mit Betonbruch befestigten Wirtschaftswegen und mit viel Holzsubstrat geben theoretisch auch prima Morchelstellen ab. Da bisher aber keine Funde.

  • Servus zusammen,


    . Wenn ich nun in der Dämmerung mit der Fahrrad auf einem normalen Weg fahre und zufällig Pilze stolpere, wird das kaum strafbar sein.

    ✌🏼

    Hast Du nicht so ein schickes neues E-Bike, das über Stock und Stein fahren kann?:confused:8o

    Nix für ungut.

    Das gilt dann vllt wieder nur für den privaten Normalbürger.

    Die Forstbetriebe verladen in BRB bei Flutlicht im Dunkeln Holz zum Abtransport. Möglicherweise war das so nicht ganz korrekt.

    Ich gehe mal einfach an Hand des Nummernschildes davon aus, das waren die beauftragten Transporteure :S.

    Diese lang genutzten Holzlagerstellen, an mit Betonbruch befestigten Wirtschaftswegen und mit viel Holzsubstrat geben theoretisch auch prima Morchelstellen ab. Da bisher aber keine Funde.

    Und auch nicht für die vielen "Jäger" , die die Hochsitze Tag und Nacht inspizieren müssen:wink:. Bei uns (BW) sind die meisten Fahrzeuge nach den Holzbauern die "Jäger", die das große Jagdgebiet nur noch mit dem Auto bewältigen können.

    Seit einiger Zeit lauf ich auch öfter in eine Kamerafalle. Wird da kontrolliert, wo es sich am besten lohnt, anzusitzen?Aber das gehört vielleicht nicht hierher.

    Unverständliche Grüße

    Bernhard

  • Und auch nicht für die vielen "Jäger" , die die Hochsitze Tag und Nacht inspizieren müssen:wink:. Bei uns (BW) sind die meisten Fahrzeuge nach den Holzbauern die "Jäger", die das große Jagdgebiet nur noch mit dem Auto bewältigen können.

    Seit einiger Zeit lauf ich auch öfter in eine Kamerafalle. Wird da kontrolliert, wo es sich am besten lohnt, anzusitzen?Aber das gehört vielleicht nicht hierher.

    Unverständliche Grüße

    Bernhard


    Also als jemand, der selber neben den Pilzen und der Angelei auch gerne die Jagd betreibt, wenn sich die Zeit findet, möchte ich darauf gerne eingehen.

    Die Anreise erfolgt in der Regel mit dem Auto, wenige Leute wohnen so nah an ihrem Revier. Man sollte bedenken, dass es jedoch nicht nur um die Anreise geht. Sollte man doch einmal etwas erlegen, weil man zur Abwechslung mal nicht die Gelegenheit zum Schuss verschlafen hat, steht man ohne Auto vor einem Problem. Ein Tier von 40kg und mehr nebst der Ausrüstung mutterseelenallein des nachts km weit durch den Wald zu tragen ist eine Aufgabe, welcher man nicht unbedingt Herr werden kann. Da reicht oft schon die Strecke, in deren Abstand man das Auto geparkt hatte, um keine Wege zu versperren und "heimlich" angehen zu können.

    Wildkameras werden gerne genutzt, sowohl um up to date zu sein, was die Gewohnheiten der Fauna angeht als auch um zu wissen, wo ein Ansitz lohnt.

    Trotzdem gehen die allermeisten Ansitze vollkommen leer aus. Kaum einer kann es sich leisten, jede Nacht draußen zu sitzen. Er muss irgendwann auch schlafen. Und arbeiten. Das heißt, man strebt natürlich an, seine Chancen zu verbessern, wenn man denn die Gelegenheit hat, anzusitzen.