Die ersten giftigen Kandidaten

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 6.768 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (11. April 2013 um 13:21) ist von Hiatamandl.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Andreas, wunderbar - jetzt geht´s los, deine Bilder lassen Hoffnung aufkommen! ENDLICH! :whew:

    Pilzliche Grüße aus Passau (östlicher Bayerischer Wald) :wink:

    Wolfgang Bachmeier (Pilzsachverständiger der DGfM)

    Administrator: https://www.123pilze.de/

    Wichtig!
    Per Bild gibt es keinerlei Verzehrfreigabe, diese gibt es nur beim Pilzberater oder Pilzsachverständigen!
    Wichtig! Fehlbestimmungen können tödliche Folgen haben!
    Für keinen Pilz lohnt es sich seine Leber oder Nieren zu verlieren!

  • Hallo Andreas,
    so ne Frühjahrslorchel hab ich noch nie gefunden. Wachsen bestimmt auch im Auwald.
    Muß morgen unbedingt raus.
    Gruß Hans

  • Moin Hans,
    hoffentlich hast du auf deiner Auwaldrunde Erfolg und findest die ersten Speisemorcheln, drück dir auf alle Fälle die Daumen.
    Frühjahrslorcheln wirst du dort aber vergeblich suchen, die bevorzugen ganz eindeutig den sauren Nadelwald.
    Gruß Henry

    Einmal editiert, zuletzt von henryP (11. April 2013 um 07:46)

  • Hallo zusammen,

    im sauren Nadelwald wird sie wohl auch kaum zu finden sein, die Frühjahrslorchel,
    denn sie bevorzugt sandige Kiefernwälder sowie Straßengräben und Böschungen.

    Sandige Böden (Silikate) haben aber eher neutralen bis basischen Charakter.

    Sie, also die Frühjahrslorchel, kommt tatsächlich recht oft in Gemeinschaft mit der Speisemorchel vor, also ist bei der Morchelsuche absolute Vorsicht geboten !

    VG Julius

    Informationen zur Giftigkeit der Frühjahrslorchel:


    [size=2][font="Arial"]Die Vergiftung verläuft ungefähr folgendermaßen:
    Latenzzeit : 2 - 8 Stunden (mitunter auch bis 24 Stunden).
    Symptome: Mattigkeit, Kopfschmerzen, Durst, Völlegefühl, Übelkeit, heftiges Erbrechen (bis zu 2 Tagen), wässrige Durchfälle mit Blut und Schleim führen zu starker Wasserverarmung und starker Benommenheit , hohes Fieber (39°C), besonders kurz vor dem Tod.
    1-2 Tage nach Genuß der Pilze kommen hinzu: Angstgefühl, Schwindel, motorische Unruhe, Gelbsucht in allen Abstufungen, Lebervergrößerung, in schweren Fällen Leberatropie (Schrumpfen des Lebergewebes), starke Hinfälligkeit, Bewußtlosigkeit, Versagen des Kreislaufes und Atemstörungen, in solchen Fälle kann nach 3-4 Tagen der Tod eintreten.[/font][/size]

    [size=2][font="Arial"][size=2]Quelle: Natur-Lexiko[size=2]n.com[/size][/size]
    [/font][/size]

    • Offizieller Beitrag

    Wie immer tolle Bilder, nur der dicke schwarze Trauerrand paßt da irgendwie nicht so wirklich dazu.
    Könntest Du dafür nicht eine andere Farbe wählen Andreas und den Rand evtl. noch etwas dezenter? Das würde die tollen Bilder auch nicht so erschlagen.

    Gruß Frank